2020 Net wie früher.


Mei Sohn, er is Lehrer, sagt zu mir:“Mutter hurch,

nach a paar Tag dahambleibm drahn d’jungen Leut bereits durch!“

Wia is‘ den Urgroßeltern vor ca 80 Jahr gangen?

War‘n oft tagelang im Luftschutzkeller oder Bunker g’fangen

ohne Strom, ohne Wasser und oft ohne Essen,

habm si gschreckt und gfürcht, san trotzdem ruhig gsessen.

Wann die Russen durch Kirchberg gfahrn san, i hör mei Mama no schrei’n

„geht’s weg vom Fenster!“ und leiser: „ihr müaßt’s heut herinn bleibm!“

Heut habm d’Jungen gnua zum essen, Handy, Computer, TV,

die damalige Jugend hätt g’sagt: geh schau,

des gibt’s net, i glaubs net, es is net zum fassn,

ihr werd‘s doch deswegn net den Kopf hängen lassn?

Leutl’n, a paar Tag daham bleibm is net des Ende,

und wann si alle dran haltn, dann kummt bald die Wende,

und wir stengan und haltn wia früher zsamm

und gfreun uns und san dankbar in „Kirchberg-daham“!

Halt’s durch und bleibt’s gsund!

Eure Christl

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Unsere Agathe als Obfrau des Seniorenbundes (in dem natürlich auch über die derzeitige Situation gesprochen wird)hat mir ein paar Zeilen als Impuls, als Anstoß, als Schubser für ein Gedicht geschickt. Diese Zeilen haben mich sehr nachdenklich gemacht und nicht mehr losgelassen, bis ich sie als Reim zu Papier gebracht hab. Vielleicht sollten wir sie unseren Enkeln und Urenkeln zeigen, um ihnen klarzumachen, daß es ihnen (trotz allen Einschränkungen und mit gebotener Vorsicht) gut geht!

Herbstnebel

Der Nebel, der geht heut gar net in d’Höh,

wann i da sitz und beim Fenster raus seh,

da könnt ma direkt trüabsinnig werd’n,

aber – es gibt a schönere Dinge auf Erd’n,

auf die ma uns g’freun können! Denkt’s kurz nach,

wann ma uns wiedersehg’n , des wird a Sach!

Vielleicht scho im Fruhjahr – mit sehr vü Glück,

aber sicher im Sommer! Da macht’s bei mir ‚klick‘

und i siech uns alle wia in an Tram

bei an gmiatlich’n Treffen in „Kirchberg-daham“!

Daß dieser Traum in Erfüllung geht, das wünschen wir uns alle!

Eure Christl

Das war einmal.

Ihr erinnert’s euch sicher, vor ziemlich genau 1 Jahr

unser letztes großes Treffen in Sachsenbrunn war.

Mein Gott, was täten wir alle dafür gebn,

könnt‘  ma heute so unbeschwert wia damals lebn!

Aber des Schicksal hat der Welt an Strich durch d’Rechnung g’macht,

ka Mensch hätt si damals a nur was ähnliches gedacht.

Doch wir werdn uns an die Vorschriften halten,

hoffentlich a d‘Jungen , net nur wir – die Alten,

damit ma Corona bald hinter uns hab’m,

alle – und natürlich a wir von „Kirchberg-daham“.

Eure Christl

Christine-M

Unser Platzl

Liebe Kirchberg-daham-Freundinnen & Freunde,

ich weiß nicht, ob ihr das auch kennt: wenn man etwas gern macht, dann hat man manchmal einen richtigen „Lauf“, und dann ist wieder für längere Zeit Ruhe. Aber derzeit fallt mir immer wieder was ein, was eigentlich nur zur derzeitigen Jahreszeit passt. Ich hoffe, ich geh euch damit nicht auf die Nerven.

3 Nuß‘ hat er scho ghabt, unser klaner Samm-Schani-Nußbam!

es taugt eahm auf ‚unser’m Platzl‘ in „Kirchberg-daham“,

genau wia dem Apfl-Bamerl von unserer Charlott‘,

ma glaubt’s net, wiavü Apferl des Bamerl scho trag’n hat!

Und wer des Platzl und den Zuagang immer pflegt so schön,

dem gebührt von uns all’n a ganz großes „Dankeschön“!

Jed’s Mal wann i in die Gegend kumm, schau i durt hin,

weil i im Herz’n halt no immer a Kirchbergerin bin!

Ganz liebe Grüße an alle!

Eure Christl

Christl erinnert.

Liebe Kirchberg-daham-Freunde,

ich hab grad am Kalender g’schaut, heute ist der 24. Oktober! Na, klingelt’s? Vielleicht eine kurze Gedanken-Auffrischung?

Ma glaubt ja gar net, wia die Zeit rennt,

in 2 Monat is vorbei scho der ganze Advent

und Weihnachten is da! Es is net zum fassen,

jetzt sollt ma uns aber wirkli bald was einfallen lassen

bezüglich Geschenke für unsere Lieben.

A paar Ideen san ja hängengeblieben,

was ma so g’hört (und notiert!) hat des ganze Jahr.

Doch wenn ma nix aufschreibt, dann besteht die Gefahr,

daß dann all’s zsammkummt in kurzer Zeit,

und des will kaner! Drum, liabe Leut,

denkts drüber nach – ruhig und in der G’ham,

damit der Advent und Weihnachten schön wird in ‚Kirchberg-daham‘!

Nochmals liebe Grüße sendet euch

eure Christl

Fotos vom Herbsttreffen 2020

Treffen am Kolsterwald Parkplatz

Zur Führung mit Erklärungen der Naturbestattung von DI Christian Berner

Wir besuchen eine Baum-Grabstätte

Wir gehen zur Begräbnisfeierstätte

Letzte Station unsere Führung: Verabschiedung von DI Christian Berner

Mini-Stamm beim Ramswirt

Es gibt noch eine Führung im November u. Dezember

Wer interresiert ist, kann sich dort selbst anmelden.

Einladung Kleiner Herbststammtisch 2020

  • 10.10.2020 um 10:00 Uhr Klosterwaldstammtisch mit Führung ab Klosterwaldparkplatz

  • anschließender kleiner kulinarischer Stammtisch beim Ramswirt(max.10 Pax)

organisiert von Herbert Wolf

Was ist kirchberg-daham?

Über uns

ist die Antwort.

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Besucher/Freundegalerie

Servus,

super, durch die Namen zu den Gesichtern bekommt man einen besseren Bezug zur jeweiligen Person und vergangene Erinnerungen werde wieder wach.

LG Herbert

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Fotos vom Sommertreffen 2020

Zusammentreffen am Hauptplatz

Messe in der Wolfgangskirche

Unterhaltung beim Kirchberg Daham Bankerl

Gemütliches Zusammensein beim kulinarischen und großen Stammtisch

Unsere Coronaresistenten: Ehrenmitglieder Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer; weiters Peter Dirnbacher, Sepp Morgenbesser, Christine Wallner, Traude Steinkellner, Maria Schober, Alois Otter, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Franz Schober, Herbert Wolf.

Einladung 15.08. 2020

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  • 10:00 Stammtischspaziergang zum Kirchberg-daham Platzl (ab Hauptplatz)
  • 11:30 Kulinarischer Stammtisch  beim Grünen Baum

13.30 Grosser Stammtisch

    • geselliges Beisammensein
    • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
    • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten 

ALLE KIRCHBERGINNEN UND KIRCHBERGER aus Nah und Fern sehen wir immer wieder gern!

„KIRCHBERG – DAHAM“

Organistatoren:  Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

 

Frühlingstreffen am 16. Mai 2020 von Daham aus!

Liebe Freunde von Kirchberg Daham, 

i glaub i dram,

jetzt sama ja olle no imma daham,

mochts euch ka sorg und kan gram,

boid kena ma uns wida sehn,

im schönan kirchberg auf luftigen höhen

i glaub i dram,

i bin im schönan Kirchberg daham!

 Ich gaube ich habe mich mit dem Dichter-Virus

angestekt!.

Spaß beiseite, ich glaube alle von uns haben schon große Sehnsucht

sich mal wieder zu treffen. Die heutige Technologie macht es

uns möglich. Wir laden euch recht herzlich zu unserem erst virtuellen

Frühlingstreffen über Zoom Call ein.

Liebe herzliche Grüße

Herbert Wolf

Sowie eure Organisatoren: Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer,
Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Johann Donhauser

 

 

Es ostert sehr!

wünschen die Organisatoren

 Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Weiters: Johann Ehrenhöfer, Veronika Bauer, Magarete Eisenhuber, Anton Morgenbesser, Sepp Morgenbesser, Franz Donhauser, Frederike Freyler, Hubert Gansterer, Josef Ringhofer, Anton Fahrner, Otto Weninger, Luise Scherz, Anton Scherz, Anna Kotarski, Karl Müller, Weninger Otto, Magarete Steiner usw

Danke für die Osterwünsche. Auch euch alles Gute. Bleibt gesund. Alles Liebe Erika Jansohn.

Dankeschön, ich wünsche Euch auch alles Gute. Manfred Barnert

Danke euch auch schöne Ostern, gsund bleiben. Walter Samstag

Ich möchte mich herzlich für die Ostergrüße bedanken und meinerseits dem ganzen Verein frohe und vor allem gesunde Ostertage wünschen. Herzlich Gitta Larcher

Vielen Dank für die Grüße hoffe, es geht euch gut! Frohe Ostern! Heute ist ein besonds schöner Mond zu sehen! Angelika#

Frohe Ostern allen Daham gsund bleiben . Alles Gute von mir Peter Riegler

 

Wir wünschen euch a schön’s Osterfest,

s’is heuer net so wia’s sonst immer war,

versteckt’s trotzdem a klans Osternest,

es is halt a außergewöhnliches jahr.

Die Enkerl sehg’n ma nur von der Weit’n,

des tuat scho ziemlich weh!

Doch denkt’s dran: des Einschränken und Leiden

wird hoffentlich bald wieder vorübergeh‘!

Wir essen trotzdem a Gselchts und bunt gfärbte Eier,

des weih’n derf ma selber, hat ma uns erlaubt.

Es is halt a bissl anders des Osterfest heuer,

es soll jeder so machen, woran er immer scho hat glaubt!

Aber ans wünsch ma uns a heuer, wir alle mitsamm:

Wir sehg’n uns sicher wieder in „Kirchberg-daham“!

Passt’s auf euch auf und bleibt’s gsund!!

ALLE KIRCHBERGINNEN UND KIRCHBERGER aus Nah und Fern sehen wir immer wieder gern!

Poetischer Rückblick auf das Jahr 2019 !

 

 

Liebe Freunde von „Kirchberg-daham“, wir alle haben uns auf unser Frühlings-Treffen gefreut, aber derzeit ist das – wie ihr wisst – nicht möglich. Wir wissen nicht einmal sicher, ob wir uns im Sommer sehen können/dürfen. Ich habe auch diesmal ein Gedicht über das vergangene Jahr geschrieben, und ich hätte es euch wirklich gerne vorgelesen. Ich hatte es vor ein paar Wochen fertig, und da sich in der Zwischenzeit so viel getan hat, ist einiges nicht mehr ganz zeitgemäß. Ich habe es aber trotzdem unverändert gelassen.

Macht nun bitte ganz kurz die Augen zu und stellt euch vor, wir sitzen alle gemütlich beisammen, ich lese vor und jedesmal, wenn ich die Hand heb, ruft ihr einstimmig „Kirchberg-daham“

Einige von euch haben kein Internet, vielleicht können Freunde, die es haben, das am Telefon (auch in Raten) vorlesen.

Wir werden die kommende Zeit durchstehen, wir werden weiter zusammenhalten und – wir werden uns wiedersehen!

Eure Christl

 

 

 

 

Unser Jahresgedicht is fällig scho wieder,

kummt jed’s Jahr im Frühling, so wia der Flieder.

I glaub, den Satz habt’s ihr scho amal ghört,

i hoff, dass es trotzdem niemanden stört.

Wir ruck’n jetzt alle ganz gmiatlich zsamm,

und ihr unterstützt’s mi mit „Kirchberg-daham“!

 

Des Gedicht is arg lang heut, entschuldigt’s bittesehr,

doch next’s Jahr, da passen die Themen von heut nimmermehr.

I hoff‘, ihr halt’s durch und s‘fallt ma kaner zsamm,

des wär ka Renomme für  „Kirchberg-daham“!

Doch wenn i in eure gspannt-freundlichen G‘sichter schau,

dann denk i: so is guat, so passt’s ganz genau!

A bissl was Privates i a erzähln möcht,

nur muaß i euch frag’n, is euch des recht?

Alles was mi über’s Jahr interessiert oder berührt,

wird meiner Zettelsammlung zuagführt.

I hab scho so a dick’s Packl Zetteln dahab,

und fast alle drah’n si um „Kirchberg-daham“.

So a Gedicht is manchmal a ganz schön schware Geburt,

und oft wünsch i mir des Vorlese-Datum ganz weit furt,

aber bis jetzt is‘ rechtzeitig fertig wordn no immer,

geh’n halt a paar halbe Nächt drauf, da gibt’s Sachen, die san schlimmer.

Und manchmal, da tuan die Ideen nur so sprudeln,

daß i fast net mit’m schreib’m nachkomm, da muaß i hudeln!

Und a andersmal, da tuat si afoch nix,

da denk i mir dann: ja kreuzkruzifix,

wiaso fallt ma denn heute so gar nix ein,

i glaub, des dicht’n lass i für heut amal sein.

I werd halt ganz ruhig bis morgen warten,

in der Zwischenzeit werd i was tuan – im Garten.

 

Des Treffen am Hauptplatz, des is obligat,

i glaub, daß uns direkt was fehln tat.

Ma griaßt si, ma gfreit si, manche nimmt ma in Arm,

und des Gfühl dann da drinnen, des is so schön warm. 

 

Des Treffen im Aprü, des war vü schöner glei,

weil der Hans und der Gerhard war’n a wieder dabei.

Und dann san ma gfahrn in an langen Konvoi,

sowas siegst in Kirchberg net bald no amoi,

Richtung Rams san ma gfahrn zur Fleischhacker-Kapelln,

da hat uns die Agathe können a Menge erzähln,

des war direkt a klaner Geschichts-Unterricht,

so brave „Schüler“ wia uns ma heut nimmer oft siecht.

130 Jahr is die klane Kapelln scho alt,

i glaub, daß mancher Neubau heut net so lang halt‘.

Und dann hat der Alois erzählt a paar so liabe Sachn,

zum nachdenkn, zum schmunzln und a zum lachn.

Dem Loisi sei G’schicht über d’Kranaweck-Staudn

wird ma immer in Erinnerung bleib‘m, des könnt’s ma glaub’n,

und daß er die Oma noch hat angredt per „Sie“!

Die heutige Jugend, die glaubt dir des nie!

Die sag’n heutzutag sogar „du“ zu ihre Lehrer,

Wenn wir uns des traut hätt’n, i hör fast den Plärrer!

Damals hat ma vü mehr Respekt g’habt vor ältere Leut,

Is euch eigentli klar, daß mir san die „Älteren“ heut?

Ka Kind bringert des „Sie“ sagn zur Oma heute no z’samm,

net woanders und a net in „Kirchberg-daham“.

Dann hat si der Konvoi wieder in Bewegung gsetzt,

so 10 bis 12 Auto warn’s scho, hätt i gschätzt,

doch die andern Autofahrer war’n alle sehr nett,

nur mancher hat gschaut, wia wann er si wundern tät.

Auf’m Weg zum Gasthaus Fally steht a klane Bank,

unser Alois, der kennt des Bankerl scho lang,

„Sternen-Bankerl“ nennt er’s, und des stimmt ganz genau,

rundherum freie Sicht, wohin i a schau,

wüvü Stern siecht ma durt mitt’n in der Nacht?

I mach die Augn zua und stell ma vur die Pracht!

Was der Alois all’s waß über d’Astronomie,

wer des no net g’hört hat, der glaubt des ja nie!

Drum sag’n wir alle no amal danke für dein Bericht,

ma lernt nie aus, wia ma an uns siecht!

Des Essen im Gasthaus Fally, des war wirklich guat,

und so schnell serviert, da ziagt ma den Huat.

Sehr vü „Kirchberg-daham“-Freunde san diesmal kommen,

es war schön, daß si so vü die Zeit hab’m gnommen.

Und es hat si auszahlt, weil es hat gsungen der Agathe ihr Chor

Heimatliader und für mi a Unbekanntes dabei war.

2 glockenhelle Stimmen hab’m bracht a Duett, es war a Tram!

No amal „Dankeschön“ von „Kirchberg-daham“!

 

Der Klimawandel is a Thema fast täglich,

könn‘ ma überhaupt was tuan, is no was möglich?

Zum Nachdenk’n hat uns bracht die Greta aus Schweden,

des zarte Mädl beschäftigt wirkli an jeden.

I hab ma darüber ziemlich vü Gedanken gmacht,

es hat uns ja jetzt scho a paar Änderungen bracht:

kane Öl-Heizungen mehr, wenn’s geht Elektro-Auto fahrn,

aber die Idee is no  net wirkli ausgegor’n!

I hab wetter- und klimamässig a bissl recherchiert,

weil ma halt wissen wü, wia’s Klima zukünftig wird!

Also: vor 18.000 Jahr war fast ganz Europa mit Eis belegt,

und vor 10.000 Jahr war alles dicht mit Wald bedeckt,

sogar die Wüste Sahara war zu der Zeit grün,

mit Seen mit Wasservögel drauf und Fischen drin!

Vor guat 2.000 Jahr hab’m ma da fast a Steppenklima ghabt,

wer waß, was ma no all’s findt, wann ma tiafer grabt.

Is no net soo lang her, vor ca 500 – 600 Jahr

der Bodensee fast und der Neusiedler See ganz austrocknet war.

Und mei Meinung is, a wenn jetzt wer lacht:

Des Klima is nur zu an klan Teil vom Menschen gmacht.

Es is a Schlangenlinie, amal auf, amal ab,

s’is wia beim Menschen, von der Geburt bis zum Grab.

Vor a paar Jahr, erinnert’s euch noch?

Da war a großes Thema ‚das Ozonloch‘,

des uns alle ganz sicher vernichten wird!

Und – was is? Nix is passiert!

Wahrscheinli wird des Gleiche beim CO2-Gehalt sein,

und in a paar Jahr fallt irgendan wieder was Neuch’s ein!

Es is bis jetzt no immer guat gangen,

nur miass ma halt wirkli bald damit anfangen

sorgsam um’zgehn mit unser’m Planeten,

es wär doch schad, wenn ma eahm no mehr schad’n täten!

Reiss‘ ma uns alle a klans bissl zsamm

und pass‘ ma guat auf, auf d’Erd’n und unser „Kirchberg-daham“!

 

Der 15. August, der Marien-Feiertag,

der war wia er immer is und wia jeder ihn mag:

der klane Kirtag bei der Kirch’n, die feierliche Meß

is scho Tradition , und daß i’s ja net vergeß:

die schönen Dirndln, sovü Leut in Tracht,

und jed’s Jahr werd’n aufs Neue die Kräuterbüscherl gmacht.

Dann geh’n ma zu unserm „Kirchberg-daham-Bankerl“ rauf,

es werdn Fotos und Erinnerungen tauscht und jeder gfreut si scho drauf!

Die Obst-Bamerl, die wachsn brav alle mitsamm,

es is scho schön, „unser Platzl“ in „Kirchberg-daham“.

Wenn’s Wetter passt, is die Aussicht von durt richtig schön,

ma bleibt no a bissl sitzen, mag net so bald gehn.

Dann san ma essen gangen in „Grünen Bam“,

wir san durt scho Stammgäst, wir von „Kirchberg-daham“.

Des Schnitzerl, des war wia immer ein Gedicht,

a jeder is zufrieden, wia ma an den Gsichtern siecht.

Derf i ganz kurz no was Persönliches erzähln?

Anschließend hab’m der Alois und i unser Geburtshaus wiedergsehn,

der Weitzer Gerhard hat uns eing’ladn ghabt

und dafür ghört er ganz ehrlich globt!

Als Kind hab i vom Kuchlfenster den Otterberg gsehn,

heut siech i den Wienerwald – is fast genauso schön.

Der Blick auf’n Anninger (und den Otter jetzt) is zwar a bissl verbaut,

aber es tuat guat, wenn ma auf’n Berg auffischaut!

Wenn i siech, daß des Wetter schön bleibt, pack i mi manchesmal zsamm

und geh wandern, s’is fast so schön wia in „Kirchberg-daham“.

 

I pass seit 8 Jahr auf 2 Kinder auf, die in a Privatschul gehn.

Wann die Eltern si’s leisten können, dann is des schön!

Die Anforderungen durt, die san ziemlich hoch,

5 Prüfungen und Tests hat’s geb’n in nur 1 Woch!

Der Große is in der Zeit nur mehr wenig zum schlafen kommen,

und hat in 2 Wochen fast 2 Kilo abgnommen,

aber es is alles guat gangen, des Zeugnis war schön,

die Bemühung hat ma dann am Notenerfolg g’sehn.

3 mal was Gröberes anstelln –  und du fliagst aus der Schul raus!

Für schlechtes Benehmen gibt’s durt kan Applaus!

Die zwa Buam, die wachs’n dreisprachig auf,

des is ka Problem für sie, mei Ehrenwort drauf.

Sie red’n englisch mit’n Papa, italienisch mit der Mum,

und deutsch natürlich, weil da san’s jo jetzt dahab.

Untereinander redn’s englich, aber so schnö,

daß i des Meiste davon gar net versteh!

Mit der Mama tuan’s sporteln, mit’n Papa basteln und mal’n,

des tät den meisten Kindern sicher a recht guat gfalln.

I mag die 2 Boys wia meine Enkerl,

aber manchmal da san’s scho ziemliche Bengerl!

Wenn der Klane erzählt über d’Schul, da hör i gern zua,

und beschwert er si über’s lernen, dann sag i oft: „Bua,

sei froh, dass du darfst in diese Schule gehn,

wennst g’lernt und gute Noten hast, des is doch schön!“

Und unlängst sagt er: „Christine, du hast recht,

eigentlich geht es uns gar nicht soo schlecht!“

 

I hab Bekannte in Deutschland, die lad’n mi jedes Jahr ein,

san a ältere Leut wia mir, aber ganz liab und fein.

2 Tag war i in der Hansestadt Lübeck, bin mit’m Nachtzug zruckkommen,

was die Hanse war, hab’m wir no in Geschichte vernommen:

lauter deutsche Handelsstädte , seit dem Mittelalter die meisten,

mit fleißige Leut, die gwohnt war’n zu arbeiten und was zu leisten.

Lübeck liegt in Norddeutschland, ziemlich im Osten,

des Beste hab i euch mitbracht: Lübecker Marzipan zum kosten!

Jeder nimmt si a Stückl, gibt die Schachtel glei weider,

mehr hab i nimmer, i muaß sagn: leider!

Aber wenn’s goar is, dann sagt’s es glei,

weil a klane Reserv hab i doch no dabei.

I hoff, es hat kaner a Nuß-Allergie,

weil in Marzipan san Mandeln, ma waß ja nie!

Die Allergien nehmen überhaupt überhand,

es gibt immer mehr davon ringsum im Land!

Schokolade macht glücklich, des habt’s ihr sicher scho g’hört,

und wenn ihr jetzt alle glücklich seid’s, is‘ des net wert?!

Nach der Zug-Nachtfahrt  bin i mit’m Auto dann recht flott gfahrn

zum Treffen in Sachsenbrunn, hab beim fahrn ka Zeit verlor’n.

Unser Herbsttreffen hab’m ma durt nämlich g’habt,

und da ghört in erster Linie der Herr Direktor Braunsdorfer g’lobt:

er hat si den halb’n freien Samstag  g‘nommen die Zeit,

und an intressanten Dia-Vortrag hat er a no vorbereit‘!

Sachsenbrunn, des war für uns des Priesterseminar,

doch die Seminaristen san weniger word’n, so wia überall anders a.

Was macht ma mit an  Gebäude, des scho mal a Schul‘ war?

Ma krempelt‘s um und baut’s aus, des war irgendwann klar.

Aber wia des gmacht word’n is, des verdient an Applaus!

Es is unwahrscheinlich, was ma mach’n kann aus so an Haus!

Die Lehrer san mit so vü Freud und guat’n Will’n dabei,

drum kummen die Kinder aus’n ganzen Bezirk herbei.

Die Schüler-Busse aus alle Richtungen g’fahrn kommen,

und den Eltern is diesbezüglich a große Sorg‘ abg’nommen!

Die Ausstattung der Klassen und Labor‘ – fast frisst an der Neid,

aber i vergunn den Kindern von ganz’m Herzen so a tolle Schulzeit!

In dem Fall hat des Geld für d’Schul’ wirkli an Sinn!

I denk halt so, weil i selber (meist) gern in d’Schul gangen bin. 

Lieber Herbert, für die Vermittlung der Führung sag’n wir alle mitsamm

ein ganz großes Danke, wir von „Kirchberg-daham“!

Des Mittagessen im Molzbachhof wia immer sehr guat war,

und die junge Bedienung hat sogar a bissl an Humor!

Wia immer san nach’n Essen a paar no dazuakommen,

und die Unterhaltung is dann so richtig in Schwung kommen.

Ihr habt’s es sicher miterlebt oder erfahrn,

unser Anni Sarközi is unser jüngstes Ehrenmitglied word’n!

 

A neuche Hornhaut hab i kriagt, net auf d’Füaß, sondern am Aug!

Und i muaß sag’n, daß die wirkli was taugt!

Für unser medizinische Versorgung bin i dankbar unendlich,

und i glaub, des is in dem Fall a sicher verständlich.

San ma froh, daß ma dürf’n in Österreich leben,

es wird kaum wo bessere Ärzte geben!

Und wann des 2. Aug‘ a operiert wird, bitte halt’s ma die Dam,

daß ma uns gsund und scharf wiedersehgn in „Kirchberg-daham“!

 

Unser Apfl Charlotte vom Komitee,

sie is nimmermehr, und des tuat echt weh!

Sie hat nur so g‘strotzt vor Energie,

mehr als 88 Jahr war‘s, des glaubert ma nie!

Sie is Ende Jänner von uns gangen,

was werd’n ma nur ohne unser Lotte anfangen?

Zu Neujahr hat’s no gschrieb’n, sie hofft so sehr,

daß’ heut wieder dabei sein kann, doch ihr Platz, der bleibt leer!

Pfiat di Charlotte, jetzt bist mit dein Mann wieder z’samm!

Wir werd’n no oft an di denken, wir von „Kirchberg-daham“!

A schöne Zeit war uns mit dir beschieden,

liebe Charlotte, ruhe in Frieden!

 

Es gibt sovü Neuigkeiten, ma glaubt’s fast net!

I frag mi, was i sonst wohl schreib’m tät?

Des Neueste wär der Corona-Virus g’wesen,

aber über den werd i – vielleicht – s’nächste Jahr vorlesen.

Ma waß ja nie, wia si des entwicklt jetzt weider,

wart ma mal ab, i glaub, des is gscheider!

 

So, meine Lieben, des war’s für heut,

daß ihr mir so lang habt’s zuaghurcht, des hat mi echt gfreut!

Is‘ euch a scho aufgfalln? Mir wachs’n immer mehr zsamm!

Und des is des Schöne an „Kirchberg-daham“!

 

 

 

Charlotte hat uns verlassen.

Liebe Familien Klepeis, Karner, Apfl & Stögerer,

aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Ehrenmitglied & Organisatorin Charlotte Klepeis (Apfl). Wir danken für ihre Tatkraft bei den zahlreichen Projekten, Treffen und Zusammenarbeit für Kirchberg-daham. Wir vermissen dich Lotte.

Deine Freunde von Kirchberg-daham & Organisatoren Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

 

28.03.2020 Abgesagt!

Die Virussituation zwingt uns den Frühlingsstammtisch zu verschieben.

2012-2020 Kirchberg-daham

8 Jahr gibt’s seit heute scho „Kirchberg-daham“,

da wird mancher si denk’n: „I glaub, i tram!“

Was hab’m mir all’s gsehn und ghört in die 8 Jahr!

Die Führungen, die war‘n alle wunderbar!

8 Jahr „Kirchberg-daham“, des san 416 Wochen,

des soll uns irgendwer irgendwo amal nachmachen,

oder 2922 Tag mit 2 Schalt-Tag dazua,

wir hab’m no rechnen glernt, uns macht kaner was vur!

Wir hab’m a an Rechner ghabt: an Holzrahmen mit 100 Kugeln,

und was macht ma heut? Ma tuat afoch googeln!

An’s no, damit i’s ja net vergiß:

Des Jahresgedicht scho fast fertig is.

Beim erst’n Treffen im März, da setz ma uns zsamm,

und denk’n an’s vergangene Jahr in „Kirchberg-daham“.

I gfreu mi scho heut drauf, ihr könnt‘s ma’s glauben,

a wenn mancher Reim mir den Schlaf tuat rauben.

Bleibt’s alle gsund, daß ma uns sicher sehn,

wenn vü von euch kommen, des wär scho schön!

Und daß‘ so weitergeht, des hoffen wir alle mitsamm!

Ein Hoch auf unser Grupp’n, auf unser „Kirchberg-daham“!

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Unser Start 12.02.2012

Neujahrsgrüße

wünschen
die Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,
Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Und noch ein Gedicht zum Jahreswechsel

Des alte Jahr is gar, des neuche no net da,
wir stecken mittendrin, des is nun amol so!
Die „Raunächt“ haßt die Zeit, die so dazwischnliegt,
und wo, glaub mir’s, die Zeit net gar so schnell verfliegt.
Ma denkt a bissl dran, an des was wichtig war –
und was ma gern vergessn tät in dem vergangnen Jahr.
So vü Wünsche hätt ma an die kommenden Woch‘n:
vor allem gsund bleibm, a bissl was zum lachn,
und vü mehr Frieden auf dera Welt,
des is des Wichtigste , des is‘, was zählt!
Feiert’s ganz ruhig oder mit an Riesen-Tamtam,
bleibts gsund und alls Guate von „Kirchberg-daham“!

von unserer lieben Christine

Schöne Festtage

wünschen
die Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,
Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Weiters: Frederike Freyler, Hubert Gansterer, Johann Ehrenhöfer, Anton Scherz, Grete Gansterer, Florian Gansterer, Anton Morgenbesser, Wallner Christine, Magarethe Eisenhuber, Hans Lind,  Anton Fahrner, Emilie Auer, Morgenbesser Sepp, Gertrude Knorr, Jauernig Hildegard, Johanna Woltron, Roswitha Fiala, Mario Fiala, Johann Wallner, Anni Bieber.

Gesegnete Weihnachten wünscht Otter Alois.

Danke für die guten Wünsche, auch euch allen gesegnete Weihnachten un alles gute im Neuen Jahr Herzwünscht euch Erika Janson (Simon).

Danke, u. ebenfalls schöne Weihnachtsfeiertage! Am 28.03. bin ich vorrausstl. dabei. Lg Jo. Ringhofer.

Herzlichen Dank!Ich wünsche euch allen schöne Feiertage und Prosit 2020 Gesundheit Anni

Dankeschön ebenso Karl Vögl.

 

Anbei noch ein schönes Weihnachtsgedicht von Christine

Weihnachtnis in a paar Tag do!
ma siecht´s, ma hört´s, mariacht´s a scho!
Es is a Stimmung, fast net zum beschreibm,
die Zeit wo olle gern dahambleibm.
Und dann is sie do, die Heilige Nacht,
a jedahot des wos er kann, vollbracht.

Der Christbam, die Kearzn, die Augen da Kinder,
die Augn der Groß´n die glänznnet minder!

Sitzt vielleicht a Nachbar alla daham?
Lad´maeam ei, zu unser´nschen Bam!
Kana soll z´Weihnachtenallanich sei,
des – glaub i – tät a des Christkindlfrei´n!

Wer kann, der wird später zur Mett´ngeh´n
des ghörtdazua, des isafoch schön!
Wichtigis doch, daßmabeinandasan,
und dass uns all´nguatgeht, in „Kirchberg daham“!

 

 

Advent in Kirchberg

Mein Gott, ma glaubt’s net, wia die Zeit rennt,
jetzt habm ma scho wieder den ersten Advent!
Und langsam kummt Weihnachtn in die Näh,
meistens is gar kaner, ganz selt‘n z’vü Schnee.
Der Summer, der Herbst, wia kurz des erst war,
und jetzt is des Jahr scho wieder bald gar!
Aber a bissl hab’m ma ja no Zeit,
des Kekserl bachn, des verschiab‘m ma heut,
wäu i geh auf an Weihnachtsmarkt gern im Advent,
kauf ma a paar Maroni und warm ma die Händ.
Ma trifft si mit Freund, ma plaudert und lacht,
(dazwischen hab i an mei Geschenks-Listn gedacht).
Des wart’n auf’s Christkind is für die Kinder scho hart,
doch ma halt’s aus, weil ma ja vorher am Nikolaus wart.
Die Klanen die mach’n a Riesen-Trara
am Ringlgspü und mia vergunnen uns jetzt a
a Häferl Glühwein, des warmt von innen so sche,
mir bleib’m no a bissl, bevor ma hamgeh,
und durt zünd‘ ma dann die erste Kerz’n an
und genießen die Stimmung in „Kirchberg-daham“.

(Gedicht von Christine)

Einen stimmungsvollen Advent wünschen euch allen
die Organisatoren von „Kirchberg-daham“!

Unsere lieben Ehrenmitglieder

7 treue Ehrenmitglieder:  vorne Anna Kotarski (gerade gekrönt),

Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer, Irmi List, Anton Morgenbesser, Anton Fahrner, Karl Müller (rechts).

Wir trauern um unser Ehrenmitglied Maria Dissauer

Liebe Familie Haidbauer,

aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Ehrenmitglied
Maria Dissauer  (geb. Halbwachs).

      

Die Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,
Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Fotos vom Herbststammtisch am 9.11.2019

Gemeinsames Treffen vor dem Gymnasium Sachsenbrunn

Frührung durch das Gymnasium Sachsenbrunn von
Direktor Prof. Mag. Gernot Braunstorfer

Kulinarischer  und Großer Stammtisch im Gasthaus Molzbachhof

Jahrgangsstammtisch 1958/9

Von Links nach rechts: Alois Prenner, Josef Höfer, Karl Vögl, Gerhard Simon, Anton Morgenbesser, Johannes Hennerfeind, August Feuchtenhofer, Sepp Bauer.

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Anna Kotarski (Sarközi)

Bericht von Christl

Liebe ‚Kirchberg-daham‘-Freunde, liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die heute dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten. Ich sende euch wie immer einen kleinen Bericht über unser heutiges Treffen.

Falls ich heute ein bisserl ‚zerrupft‘ ausgschaut hab, bitte ich um Entschuldigung! Ich bin um 9 Uhr von Lübeck (Norddeutschland) mit dem Nachtzug  ankommend in Mödling gelandet, hab nur schnell meine Reisetasche abgestellt, hab mich sofort ins Auto gesetzt und bin Richtung Kirchberg losgefahren, um nur ja nicht die Führung in Sachsenbrunn zu verpassen.

Und es war gut, dass ich sie nicht verpasst hab! Eine derart informative, bis ins kleinste Detail vorbereitete Führung durch den Herrn Direktor ringt einem echten Respekt ab! Ich hatte fast das Gefühl, dass er ein bisserl stolz war, uns ‚seine‘ Schule präsentieren zu dürfen, und er hat tatsächlich allen Grund dazu! (Lieber Herbert, DANKE für deine Vermittlung!) Das optimal renovierte und großzügig erweiterte  Schulgebäude, das Unterrichtsfächer- und Freizeitangebot, inkludierte Auslandsaufenthalte, die Persönlichkeitsbildung und, und, und … – für meinen Begriff: besser geht’s nicht! Fast beneide ich die Kinder und Jugendlichen, die diese Schule besuchen dürfen, und ich kann mir gut vorstellen, dass die spätere Einbindung in das Berufsleben vielleicht ein bisschen zur Verbesserung der Arbeitswelt beitragen könnte! So, genug geschwärmt, aber das kommt daher, dass ich selbst sehr gerne in die Schule gegangen bin.

Anschließend ging es zum Mittagessen in den Molzbachhof, wo das Essen wie immer hervorragend war und die größtenteils junge Bedienung durchaus auch ein bisserl Humor hatte. Schön langsam sind dann noch ein paar ganz liebe ehemalige Mitschüler dazugekommen, und es war wie immer ein gemütlicher Plauder-Nachmittag.

Ein kleines Jubiläum durften wir auch feiern: unsere Anni Sarközi-Kotarsky hat aufgrund ihres 80. Geburtstages die Ehrenbürgerschaft verliehen bekommen, einen hübschen Blumenstrauß und ein kleines Gedicht, bei dem am Schluss alle mit einem kräftigen ‚Kirchberg-daham‘ gratuliert haben!

Eine kleine persönliche Bemerkung noch: lieber Otto, es ist zwar ein bisserl verwunderlich, dass dir jetzt schon der Nikolaus begegnet ist, aber Christl und ich bedanken uns, dass du seine lieben Grüße an uns weitergeleitet hast, wir werden dich beide in unser Abendgebet einschließen.

So, meine Lieben, das war’s für heute.

Ich sende ganz liebe Grüße an alle und hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Auf das nächste Wiedersehen im Frühling freut sich jetzt schon

Eure Christl

 

 

 

 

Viele Besucher am 09.11.2019

Ehrenmitglieder: Anna Kotarski, Anton Fahrner, Anton Morgenbesser,  Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer, Irmgard List (Hirnschrodt), Karl Müller, 1958/9:  Reinhold List, Bauer Josef, Hennerfeind Johannes,   Feuchtenhofer August,  Anton Morgenbesser,  Gerhard Simon, Vögl Karl, Prenner Alois,  Höfer Josef, Nagel Ewald, Lechner Kurt; Roswitha Fiala, Karl Berger, Peter Dirnbacher, Helga Dirnbacher, Maria-Luise Fortin, Traude Steinkellner, Mario Fiala, Ernestine Fahrner, Gitti Weber, Alois Stangl,  Sepp Morgenbesser,  Paul Bürger, Grete Morgenbesser, llse Ditz, Christine Mutschlechner (Soyka), Ulrike Jeitler (Tietz),  Alois Otter,  Klaus Steinmaßl, Edith Steinmaßl, Elisabeth Gruber, Karl Steinmaßl, Helene Steinmaßl, Christine Wallner (Wallner),  Margit Kaghofer, Florian Gansterer,  Grete Gansterer, Sepp Morgenbesser,  Maria Schober, Franz Schober,   Herbert Wolf, Wonkyong Wolf, Anneliese Haidbauer, Max Haidbauer, Johann Donhauser usw..

Einladung 09.11.2019

Herbststammtisch 09.11.2019

  • 10:00 : Stammtischführung  in Sachsenbrunn mit Hr. Dir. Braunsdorfer

                                         

  • Ab 11:30 kulinarischer Stammtisch Gasthof Molzbachhof
  • 13:30 Uhr   Großer Stammtisch

                                           

  •  Jahrgangsstammtisch 1958/9 Reinhold List und Bauer Josef laden: Hennerfeind Johannes, Mies Hubert, Anton Morgenbesser,  Feuchtenhofer August,  Schabauer Wolfgang,  Lechner Kurt, Gerhard Simon, Vögl Karl; Hannes Riegler, Johann Ringhofer, Nagel Ewald, Prenner Alois, Embst Ernst, Höfer Josef.
    • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
    • Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Anna Kotarski (Sarközi)
      • geselliges Beisammensein
      • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
      • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten
      • Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)
  • „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“ 

Eure Organisatoren:

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser.

  • Frühjahrsstammtisch 28.03.2020 mit Neuer Mittelschule & Burgkeller Feistritz

Fotos vom Sommerstammtisch am 15. 08. 2019

Spaziergang zur Wolfgangskirche

Festgottesdienst mit Kräutersegnung

Gemütliches Zusammensein beim Wolfgangkirtag und Foto beim Bankerl

Kulinarischer und großer Stammtisch im Gasthaus Grüner Baum

 

15.08. lt Christerl!

Liebe „Kirchberg-daham“-Freunde,

liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die bei unserem heutigen Treffen dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten (oder wollten). Ich weiß, daß es jedes Jahr an diesem Feiertag sehr viele Feste und Veranstaltungen gibt, und darum wollte ich mich ganz herzlich bei all jenen bedanken, die unserem Treffen den Vorrang gegeben haben.

Treffpunkt war wie immer um 10h am Hauptplatz, es haben sich nicht allzu viele eingefunden, weil einige direkt zur Wolfgangs-Kirche gegangen bzw gefahren sind. Unsere kleine Gruppe hat sich zu Fuss auf den Weg gemacht, bei der Pfarrkirche , dem Kindergarten und der Volksschule vorbei und dann die Stufen hinauf auf „den Berg“. Und wer erwartet uns dort oben? Unser Schober Franz, der uns lächelnd fotografiert, wie wir uns oben angekommen ein paar winzigkleine Schweißperlen von der Stirn wischen. Lieber Franz, das war ein kleines bisserl unfair, aber weil heute Feiertag ist und wir dich alle mögen, sei dir verziehen. Wir haben sogar noch einen Stehplatz in der Kirche bekommen! Voriges Jahr war das ja nicht der Fall, weil der Herr Kardinal die Hl. Messe gelesen hat, und da sind die Leute bis vor der Kirchentür gestanden. Am schönsten finde ich immer die wunderschönen Dirndln und ab und zu auch noch Männer in einer richtigen Lederhose oder einem eleganten Trachtenanzug. Die Damen tragen meistens Kräuterbüscherl und ich hätte gern gewußt, wie viele und welche Kräuter da dabei sein sollten.

Nach einem kurzen Besuch unseres „Kirchberg-daham“-Platzerls, wo sich der Franz wieder betätigt hat, sind wir gemütlich wieder „Ins Tal“ spaziert Richtung ‚Grüner Baum‘. Das Essen war wie immer hervorragend, mein Schnitzerl war ein Gedicht, und dazwischen und erst recht anschliessend ging die Plauderei erst richtig los. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir tut diese Unterhaltung wirklich gut! Ich stelle immer wieder fest, dass ich Dinge, die ein anderer erzählt, längst vergessen hab, dafür ergeht es anderen bei meinen Erinnerungen so. Und dann hatte unser Hans eine wunderschöne Idee: wir haben eine Schweigeminute für unsere im letzten Jahr verstorbenen Freunde gehalten. Man hatte fast das Gefühl, sie schauen von oben zu uns herab.

Ganz kurz möchte ich noch etwas persönliches erwähnen: unser Otter Alois und ich durften auf Einladung von Gerhard Weitzer unser gemeinsames (wenn auch zu unterschiedlicher Zeit) Geburtshaus besuchen, in dem wir dann einige Jahre gemeinsam gewohnt haben. Es war für mich ein Gänsehaut-Besuch, lieber Gerhard: danke schön!!

So liebe Freunde, das war’s für heute. Und wenn es euch nur halb so gut gefallen hat wie mir, dann wäre das echt schön!

Ich freue mich auf’s nächste Mal (9.11. Sachsenbrunn) und hoffe, euch alle gesund wiederzusehen!

Eure Christl

PS:

Wenn ihr die Möglichkeit habt, werft’s einen kurzen Blick in’s nächste Kirchberger Pfarrblatt!

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Am 15.08. viel Freude durch den tollen Besuch von:

Ehrenmitglieder: Anton Mortgenbesser, Hubert Gansterer, Margarete Steiner, Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer, Irmgard List (Hirnschrodt); Magret Donhauser (Neuhold), Alois Stangl, Robert Mönichweger, Theresia Schick (Kremsl), Maria Moser (Weninger), Beate Grossmann (Scholterer), Ganster Walter, Siegfried Mönichweger, Heissenberger Alois, Johann Ehrenreich,  Theresia Lotz (Sinabel), Cecila Ritter (Riegler); Adele Samm,  Karl Berger, Maria Riegler, Maria Schober, Helga Dirnbacher, Peter Dirnbacher, Sepp Morgenbesser, Claudia Steiner, Grete Burger, Elke Burger, Christine Wallner (Wallner),  Aghnes Leutgeb, Anni Ungersböck, Alois Otter, Rosa Bauer (Kremsl), Hans Bauer,  Christine Mutschlechner (Soyka),  Agathe Gansterer,  Gerhard Ungersböck, Franz Schober,  Johann Donhauser.

 

Einladung 15.8.2019 Grüner Baum

  • 10:00 Stammtischspaziergang zum St. Wolgang Kirtag & Platzl
  • 11:30 Kulinarischer Stammtisch alles Grüner Baum
  • 13.30 Grosser Stammtisch
  • Jahrgangsstammtisch Robert Mönichweger & Alois Stangl laden 1944/45: Magret Donhauser (Neuhold), Theresia Schick (Kremsl), Maria Moser (Weninger), Richard Riegler, Helga Köck (Beisteiner), Graser Joachim, Cäcilie Ritter (Riegler), Beate Großmann (Solterer), Ingrid Konis (Ungerhofer), Helly Großschopf (Züttl), Ganster Walter, Siegfried Mönichweger, Heissenberger Alois, Johann Ehrenreich, Ingrid Haselbacher (Spreitzgrabner), Theresia Lotz (Sinabel) usw.
    • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
      • geselliges Beisammensein
      • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
      • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten
      • Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)
  • „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“ 
  • Eure Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Ein frohes Osterfest !

wünschen euch

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer,

Gerhard Ungersböck, Christine Mutschlechner, Franz Schober,

Herbert Wolf, Johann Donhauser

Weiters: Anton Morgenbesser, Wallner Christine, Alois Otter, Marieluise u Helmut Fortin, Helga Burger,  Magarethe Eisenhuber, Jasmin Wallner, Hermann Mitter, Hans Lind, Maria Moser, Magaret Donhauser, Magarete Eisenhuber,  Anton Fahrner, Theresia Schick, Emilie Auer, Gertrude Knorr, Frederike Freyler, Hubert Gansterer, Johann Ehrenhöfer, Anton Scherz, Richard Riegler usw

Es ostert sehr!

Ostern kummt, habt’s es schon ghört?

I hoff, es hat kaner von euch überhört!

Riacht’s ihr a scho den Frühling? Er kummt langsam näher,

des is die schönste Zeit für die Frühaufsteher!

Die Fastenzeit, die wär ja eigentlich da zum fasten,

doch durch’n Osterputz kummst net amal zum rasten!

Aber innen und außen, alles is dann schön,

und wir können beruhigt zur Ostermess‘ gehn,

lassen weichen den Schinken und d’Ostereier,

so wia jed’s Jahr, der Brauch is uns liab und teuer!

Und wann des Wetter dann is a no schön,

werd’n ma nachher Osterfeuer schaun gehn,

so wia’s der Brauch is seit langer Zeit,

ma siecht, daß a jeder si schon drauf gfreut!

Bei manchen steht jetzt im Garten a g‘schmückter Strauch oder Bam,

i wünsch euch frohe Ostern in „Kirchberg-daham“!

Eure Christl

Einfach perfekt der 6.04.2019

Liebe „Kirchberg-daham“-Freunde,

liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die bei unserem ersten Treffen im heurigen Jahr dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten. Ich sende euch wie immer einen kleinen Bericht über unser gestriges Treffen. Normalerweise sende ich ihn noch am selben Abend, aber durch meine noch nicht ganz auskurierte Verkühlung hab ich das auf heute verschoben.

Treffpunkt war wie immer um 10h am Hauptplatz, und daß der Hans und der Gerhard (beide noch immer leicht angeschlagen) auch kommen konnten, war eine ganz besondere Freude! Nach vielen herzlichen Begrüssungen hat sich dann unser Auto-Konvoi in Bewegung gesetzt, das war schon beeindruckend! Ich bin im Schätzen nicht besonders gut, aber 10 bis 12 Autos oder sogar mehr werden es schon gewesen sein, die da Richtung Fleischhacker-Kapelle gefahren sind. Das Einparken dort war nicht ganz einfach, aber es ist sich wie immer ausgegangen. Es hat ein paar erstaunte Blicke von entgegenkommenden oder nachfahrenden Autofahrern gegeben, aber alle waren freundlich und nachsichtig. Unsere Agathe hat dann die historische Geschichte der Fleischhacker-Kapelle erklärt, daß sie von der Gastwirts- und ‚Fleischhacker‘-Familie Donhauser vor ca 130 Jahren! erbaut worden ist, sie ist wunderschön renoviert und passt ganz wunderbar an diesen Platz. Es ist mir überhaupt aufgefallen, daß es wirklich viele Kapellen, Marterln und Wegkreuze in und um Kirchberg und im ganzen Tal gibt, auch das gehört zu unserer Heimat dazu! Anschließend an Agathes Bericht hat unser Alois dann noch eine Begebenheit aus seiner frühen Kindheit zum Besten gegeben, wie er mit seiner Großmutter (die er damals noch per ‚Sie‘ angesprochen hat – das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen) mit dem Leiterwagen zur besagten Kapelle gefahren ist, und dort ‚Kranaweck (Wacholder)-Stauden geschnitten hat, weil diese das Aroma und vielleicht auch die Haltbarkeit beim Fleisch-Selchen verbessert haben. Vorne hat die Großmutter das Wagerl gezogen und hinten hat der kleine Loisi angeschoben, und der Weg durch das Ramstal hat sich sicher ganz schön gezogen. Bergab war es dann ein bisserl leichter, aber das dauernde bremsen war für die Oma dann doch auch immer anstrengender, sodaß sich der Bub verkehrt hinten auf’s Wagerl setzen hat dürfen, und mit einem großen Stecken gebremst hat. Leider hat er dann den Stecken im letzten Teil der Strecke verloren und hat nur mehr mit den Sohlen seiner ‚Goiserer‘ gebremst, Gottseidank hat die Oma nix davon bemerkt, höchstens daß die Schuhe schon wieder einen ‚Doppler‘ gebraucht haben.

Dann hat sich unser Konvoi wieder in Bewegung gesetzt Richtung Gasthaus Fally und an diesem Weg seht das ‚Sternen-Bankerl‘ von unserem Astronomen Alois. Das Bankerl steht wirklich auf einem Platz , wo man rundum einen ungehinderten Ausblick auf den (Sternen)Himmel hat.

Es war zwar rundherum bewölkt, aber einen Teil vom Otter, vom Sonnwendstein und ich glaube vom Schneeberg hat man gesehn. Ich hab die Augen zugemacht und hab mir den Sternenhimmel in einer klaren Nacht vorgestellt. Der ‚Bullen-Traktor‘ vom Ramswirt ist an uns vorbeigefahren und ich hab mir überlegt, daß ein Ausflug mit meinen Enkerln hierher schön wäre.

Ja und dann ging es zum wohlverdienten Mittagessen im Gasthaus Fally. Das Essen war ausgezeichnet und wirklich schnell serviert, überhaupt da überraschend viele ‚Kirchberg-daham‘-Freunde diesmal dabei waren, ein „Danke“ an jeden einzelnen der gekommen ist! Schön langsam sind dann die Sänger von Agathes Pensionisten-Chor gekommen, die dann ein paar Heimatlieder gebracht haben, die man schon lange nicht gehört hat, da breitet sich  bei mir immer so ein warmes Heimatgefühl aus. Zwei Glockenstimmen haben dann ein Lied zum besten gegeben, daß man eine Ganslhaut kriegen konnte. Und daß die Stimmen dazwischen sich ein bisserl  erholen konnten, hab ich mein Jahresgedicht, das fast schon eine kleine Tradition ist, vorgetragen. Der ganze Saal hat aufmerksam zugehört und so lieb mitgemacht, das war für mich unbeschreiblich schön und ich möchte mich noch einmal bei jedem einzelnen bedanken. Der Chor hat dann noch einige Lieder gesungen, die ich gar nicht gekannt hab, und das war dann die Überleitung zum ganz gemütlichen Teil des Nachmittags  Eine kleine Plauderei hier, ein kleines Tratscherl dort und das Versprechen, im August wieder dabei zu sein, was gibt es Schöneres?

So meine Lieben, ich hab am Beginn meines Berichtes gedacht: naja, ein paar Zeilen werd ich schon zusammenbringen, und jetzt ist es wieder ein ellenlanger Bericht geworden. Wie heißt es so schön? Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über.

Ich sende euch ganz liebe Grüße und hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Eure Christl

 

Frühlingstreffen am 6. April 2019

                                                                               Treffen am Hauptplatz und Abfahrt zur Fleischhacker-Kapelle

                                 Agathe erklärt die historische Geschichte der Fleischhacker-Kapelle und Alois erzählt aus seiner Kindheit

Eine kleine private Geschichte nach einer wahren Begebenheit aus fernen Kindertagen erzählt von Alois Otter
Und zwar heißt die Geschichte:
„Der lange Weg von unten Am Gries hinauf zur Fleischhacker-Kapelle und zurück“
oder wie wir daham in Kirchberg sagen würden:
„Wia i mit meina Großmutta bei der Fleischhocka-Kapön Kranawecka – Staudn ghuit hob“

    

Eigentlich ist es jetzt schon ziemlich lang her, so vor 60 Jahr ungefähr, also im vorigen Jahrtausend könnte man auch sagen. Ich war damals so an die 6 bis 7 Jahr alt, es wird halt so um des Jahr 1953 gewesen sein. Vorher muss ich aber auch noch sagen, dass im Haus von meinen Großeltern regelmäßig Schweindeln gefüttert worden sind und daher auch in regelmäßigen Abständen so ein Schweindl abgestochen werden hat müssen.

 

Zu dem Zweck ist immer ein alter bekannter Jäger mit seinem alten Flobertgewehr kommen und hat die Schweindl erschossen, während sie noch ihr letztes Fressen aus dem Trog gekriegt haben.  Anschließend hat man alles, was so ein Schweindl hergeben hat, soweit wie möglich verarbeitet. Das Fleisch, das zum Aufheben war, hat man aber erst haltbar machen müssen. Zu dem Zwecke ist es nach einigen Vorbereitungen geselcht worden. Das heißt, es ist eine bestimmte Zeit lang in ein kleines Häuschen gegeben worden, wo es geräuchert worden ist.
Diese kleinen Hauserln, die es damals fast bei jedem Bauernhof gegeben hat, haben den damaligen, auch noch üblichen Plumpsklo zum Verwechseln ähnlich geschaut. Nur mit dem Unterschied, dass bei der Selch, wie man gesagt hat, wenn sie in Betrieb war, rundherum ein Rauch heraus gekommen ist. Das ist ja bei einem Plumpsklo normalerweise nicht der Fall gewesen, außer ein paar schlimme Buben haben gerade ihre ersten Zigaretten ausprobiert.
Jetzt aber zurück zum Selchen. Was für ein Holz dazu verwendet worden ist, weiß ich nimmer mehr so genau.
Aber dass dazu als ein besonderes Extra für die Geschmacksverbesserung vom Fleisch auch noch Wacholderstauden mit verbrannt worden sind, an das kann ich mich noch gut erinnern.
Und um diese Kranawecka – Gstaudn, wie man bei uns gesagt hat, geht es in meiner Geschichte eigentlich. Diese Stauden hat‘s nämlich, was ich weiß, nur an einer bestimmten Stelle geben und die Stelle war da ganz in der Nähe wo wir jetzt sind, da in der Nähe von der Fleischhacker – Kapelle.
Zu dem Zwecke hat man zeitgerecht diese Wacholder-Stauden mit einem kleinen Leiterwagerl holen müssen. Das heißt, eigentlich war das immer die Arbeit von meiner Großmutter gewesen und wie ich ein bestimmtes Alter erreicht habe, habe ich sie dabei begleiten dürfen, „mithöfn“ hab ich dürfen, wie man so gesagt hat.
Das Hinauffahren zu der Fleischhacker-Kapelle, das war aber für mich als kleinen Buben schon ein ganz schön langer Weg!
Unten Am Gries, ganz am Anfang von der Ramsstraße, wo meine Großeltern gewohnt haben, da sind wir mit unserem Wagerl losmarschiert, meine Großmutter hat vorne gezogen und ich hab hinten beim Wagerl angeschoben.
Am Anfang sind wir vorbeigefahren beim Haus von der alten Hani, die hat links unten am Bach ganz alleine in einem kleinen Hauserl gewohnt und ihr Leben, lang was ich mich erinnern kann, immer auf einen kleinen Holzbock vor dem Haus ihr Brennholz geschnitten. So auch wieder gerade wie wir mit unserem Wagerl vorbeigekommen sind.

„Griaß eich!“ hat‘s heraufgerufen und wie sie mich gesehen hat, wie ich hinten beim Wagerl angeschoben hab, hat‘s gemeint:
„Deis is imma schei, won ma sicht wia schou die jungen Leit brav mithöfn tan.“
Weiter ist es dann gegangen, beim Hofersteinbruch vorbei und vorbei auch bei der großen, staubigen Tafel mit der Aufschrift „Hermannshöhle“. Links hat man dann hinunter schauen können zum Frisörheim, wobei ich bis heute nicht weiß, warum das so geheißen hat. Ja, dann ist man schon bald zur Abzweigung in‘s Baumthal gekommen. Wir sind aber weiter geradeaus gegangen entlang von der Ramsstraße, diese endlose Gerade bis dann die erste starke Linkskurve gekommen ist. Mei, hat sich das alles zaht! Und dann noch weiter zur 2. und zur 3. Kurven. Wenn ich vorher gewusst hätte wie weit das ist, ich wäre sicher nicht mitgegangen!
Aber meine Großmutter hat bei jeder Kurve immer gesagt:
„Es dauert eh nimma loung, mia san eh glei do!“
Und dann war es nur mehr eine einzige Kurve und endlich, endlich sind wir bei unserm Ziel ankommen, wir sind vor der Fleischhacker – Kapelle gestanden. Da haben wir uns dann natürlich auch gleich bekreuzigt, wie es sich für einen ordentlichen Christenmenschen gehört hat, wenn er zu einer Kapelle gekommen ist, so hat‘s mir meine Großmutter erklärt.
Damit wir aber zu diesen Wacholder – Stauden kommen sind, haben wir bei der Kapelle vorbei noch ein schönes Stückerl in südlicher Richtung in den Wald hinein gehen müssen. Meine Großmutter hat dann die Staudenzweige abgehackt und auf unserem kleinen Leiterwagerl ist dann das Ganze alles aufgeladen worden. Dann hat meine Großmutter zu mir gesagt:
„Kumm, Luisl, hiaz foahn ma wieda ham, owi gehts eh vü leichta öis wia des schware Aufazahn. “
Da ist mir aber plötzlich eine gute Idee gekommen. Ich hab deshalb zu meiner Großmutter gesagt:
„Meachatns Ihna net vielleicht hintn ins Wagerl einiseitzn, I seizat mi doun vorn eini und tat mit meine Fiass mitn Leinkstangl leinkn.“ (Vielleicht hat man das jetzt nicht so genau gehört, aber ja, das war noch die Zeit, wo die Kinder und Enkelkinder noch Sie sagen haben müssen. Das war zwar damals nicht überall so üblich, bei meinen Großeltern war‘s halt noch so.)
Sagt da meine Großmutter drauf zu mir:

„Oisou auf wos du fia komische Ideen imma kummst! Wos glaubst denn, do hob i jo goar kan Plotz drin, und ausserdem haurats uns glei bei da erstn Kuavn in Grom owi. Da gangats uns doun genausou wie deinan domois bei der Fleischhocka Kapön.“
Ja und dann hat mir meine Großmutter die ganze Geschichte mit den wild gewordenen Rössern und von dem damaligen Unglück bei der Fleischhacker Kapelle erzählt. Drauf hab ich dann wieder ein bisserl nachgedacht und hab auch gleich wieder eine gute Idee gehabt und hab meine Großmutter deshalb gefragt:
„KuntnS mirs vielleicht erlaubn, das i mi hinten ins Wagerl setzn deafat?“
„Na jo,“ hat darauf meine Großmutter gesagt „wounst manst, seitzt di halt hintn eini, muast owa bremsn, das ma net zschnö wean!“
Zu dem Zweck hat mir meine Großmutter einen längeren Fichtenast (einen Grassnost, wie man bei uns gesagt hat) in die Hand gegeben, den ich hinten zum Bremsen mitschleifen hab lassen müssen.
Das Hinunterfahren, das wäre halt schon eine feine Sache gewesen, da hätte man direkt den langen, langen, mühsamen Aufstieg vergessen können, hab ich bei mir gedacht.
Meine Großmutter war zwar damals schon etwas schlecht bei Fuß, hat aber trotzdem die Lenkung vorne übernommen und ich bin hinten im Wagerl gegen die Fahrtrichtung gesessen, mit den Füßen hinten hinausgestreckt und einen ca. 2 m langen Fichtenast in der Hand als Bremse.
Ja, und dann ist es losgegangen. Am Anfang ist alles soweit gut gegangen, meine Großmutter ist vorn dahin marschiert und ich bin hinten im Wagerl gesessen, sozusagen als Bremser.
Bald aber hat meine Großmutter gerufen:
„Luisl, brems a bissl mehr, ich kou nimmer sou schnö gei“,
Ich hab also den Ast ein bisserl mehr hinaus lassen, sodass sozusagen die Bremswirkung größer geworden ist. Das Ganze hat, soweit ich mich erinnern kann, recht gut funktioniert, bis zu dem Zeitpunkt, wo wir wieder bei der alten Hani vorbeigefahren sind…
Die hat noch immer ihr Holz geschnitten und hat mir, wie sie mich so verkehrt im Wagerl sitzen gesehen hat, freundlich zugewunken. Ja, und ich hab dann auch freundlich zurück gewunken, habe aber dabei leider den Ast zum Bremsen aus meinen Händen verloren.

Zum Glück waren wir dann aber eh schon so weit unten, wo die Straße nicht mehr so steil war und ich hab halt schnell mit meinen Füßen weiter bremst so gut es halt gegangen ist (Ich hab eh die Goiserer – Schuhe angehabt) sodass meine Großmutter von dem Missgeschick gar nicht viel bemerkt hat, glaube ich.
Wie wir endlich unten Am Gries daheim angekommen sind, hat meine Großmutter dann zu mir den folgenden bedeutsamen Satz gesagt:
„Luisl,“ hats gesagt „Guat host das gmocht, deafst nächstes Joah wieda mithöfn.“
Was ich dann zu meiner Großmutter gesagt habe, weiß ich nicht mehr so genau. Mir ist nur in Erinnerung, dass ich zur Fleischhacker – Kapelle nie mehr in meinen ganzen Leben mit einem Leiterwagerl hinaufgefahren bin …
Zum Schluss möcht ich euch aber noch was Wichtiges sagen:
„Wanns wieda ameu von Kirchberg auf die Rams aufi foahts, dann passts bei den vün gachen Kurven ja guat auf! Es wiad eich zwoa sicher heitzutag ka Fuhrweak mit wüdgwoadene Pferd auf a moi entgegen kumma, owa es kunnt ja vielleicht sei, dass eich a oide Frau mit an Latawagerl entgegen kummt wo hintn a klana Bua drin sitzt.“

                       

                                         Die Fahrt geht dann weiter zum von unserem Astronomen Alois benannten ‚Sternen-Bankerl‘

       

Diese Aussichtsstelle befindet sich ganz in der Nähe vom „Ramswirt“ der Familie Pichler bei Kirchberg am Wechsel.
Ein einmaliger Platz für die Sternenbeobachtung aber auch am Tag hat man hier einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Berge wie Rax und Schneeberg.

                            Anschließend treffen wir uns dann alle beim Gasthaus Fally zum kulinarischen und großen Stammtisch

Musikalischen Untermalung vom kirchberger Pensionisten-Verein unter der Leitung von Agathe

 

Viele Neue und Bekannte am 06.04. 2019

Ehrenmitglieder: Charlotte Klepeis, Otto Weninger,  Anton Fahrner, Karl Müller, Irmgard List, Johann Ehrenhöfer; 44/45: Josef Ringhofer, Weitzer Gerhard, Wappl Maria, Franziska Kleindienst (Gmeiner), Kronhuber Gertraud (Haiden), Johann Egerer, Mooshammer Bernhard, Carl Hennrich, Josef Koderhold, Riegler Peter, Paul Bürger, Robert Mönichweger, Spies Josef, Gottfried Wiesenhofer; Julius Eisenhuber, Ulrike Jeitler,  Heinz Jeitler, Ernestine Fahrner, Gottfried Gansterer, Hedwig Tauchner, Kaghofer Magit, Sepp Morgenbesser, Martha Weissenböck, Maria Eichberger, Walter Eichberger, Alois Otter, Sepp Morgenbesser, Helene Steinmaßl, Klaus Steinmaßl, Edith Steinmaßl, Karl Steinmaßl, Weissenböck Hermine, Christine Wallner (Wallner), Anni Ungersböck, Wonkyong Wolf, Nolger Lotte, Ebenseer Karl, Tauchner Anni (Strobl), Annemarie Fuchs, Spies Hermine, Driemel Franziska, Funowitsch Erna (Simon), Luef Herrmine, Stangl Christine, Stangl Johann, Helmut Prohaska, Ingrid Karner, Fritz Karner,  Linde Jeitler, Franz Jeitler, Anneliese Haidbauer, Max Haidbauer, Grete Gansterer, Florian Gansterer, Wilibald Jauernig, Ringhofer Renate, Schubert Theresia, Sissi Meier, Sulzer Anna, Theresia Koglbauer, Dissauer Helmut, Egger Agnes(Weninger), Haider Ferdinand usw.

Eure Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Das war 2018 von Christl

Scho wieda is a Jahr vorbei!

Ma glaubt’s fast net! I bin so frei

und erzähl euch, was i so denk oder tram,

und ihr unterstützt’s mi mit „Kirchberg-daham“.

Des heutige Gedicht, des is wirkli wahr

no a bissl länger als des vom vorign Jahr.

I hoff, ihr habt’s a Sitzfleisch und halt’s des aus,

wenn net, na guat, dann pfeift’s mi halt aus.

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Die Zeit, sie rennt und rennt und rennt,

da hilft’s a nix, wenn ma jetzt flennt,

tuan ma liaber die schöne Zeit genießen,

a wenn die weißen Haar scho sprießen

oder werdn a bisserl licht,

na und, wen störts? Uns sicher nicht!

Da hat aner g‘mant beim vorigen Jahresgedicht,

daß ma „Kirchberg-daham“ zweng oft hört oder siecht!

Da kann i nur sagn: bitte seids ma net gram,

es reimt si net sovü auf „Kirchberg-daham“!

Aber er und ihr alle könnt’s ma helfn beim dichtn,

alls was si reimt auf „Kirchberg-daham“ tuat’s ma bitte berichtn!

 

Am 14.  April des erste Treffen war,

es hat si wieder eingfunden a recht nette Schar.

Am Hauptplatz habm ma uns angschaut die Mariensäule,

der Gerhard hat alls erklärt, an dem Tag habm ma ka Eile!

A vom Burger Haus hat er uns vieles erzählt,

unser Kirchberg war a eigene klane Welt.

Wir Jungen habm uns am Sonntag  troffen im Szal-Cafe,

habm uns erwachsen gfühlt mit 17, ihr wisst’s des ja eh.

Mit an Packl Zigaretten, ihr dürfts jetzt ruhig lachen,

san ma auskommen zu zweit genau 10 Wochen!

Und heut? Mei Freundin, die Christl, is vor 1 Jahr scho Uroma wordn,

und a paar andern is sicher a scho a Urenkerl geborn.

Durch die Pfarrgassn kann ma jetzt bis zur Kernstockwarte sehn,

die soll jetzt umtauft werdn, i kanns net verstehn!

Lass ma ihr den Namen von ihr‘n Erbauer,

im Nachhinein is ma doch immer vü schlauer.

Wo der Park heute is, früher war s’Schwimmbad dort,

des war für uns Kinder unser Urlaubsort

mit die warmen Kabinen aus an guatn Holz,

durt habm ma schwimmen g’lernt, war’n mächtig drauf stolz.

Heut steht a Kriegerdenkmal dort,

irgendwia is des a ganz a bsonderer Ort.

Von dort kann ma a die Wolfgangs-Kirch’n sehn,

der Blick da auffi is wunderschön! (gell Herbert?)

Der Herr Bürgermeister hat no erzählt a klane Gschicht

vom Glockentausch, s’is nachz‘lesen im April-Bericht.

Es hat damals geb’n mit Zivilcourage Leut

und solche gibt‘s a manchmal noch heut,

Mut kann man net kaufen, so heißt’s doch immer,

aber si gar nix traun, des find i noch schlimmer!

Es is wichtig Courage und Selbstvertraun habm,

net nur aber a in „Kirchberg daham“!

Dann san ma 83 Stufen zur Pfarrkirch’n rauf,

a jeder war stolz, daß er’s no immer daschnauft!

Und dort oben gibt’s no a Denkmal von d’Krieger

die g’falln san. Ma fragt si, wo san die Sieger?

Und beim runtergehn habm ma uns dann unterhaltn

über’s Häuserl vom Kurvenschuaster, dem alten.

Des Mittagessen dann im Grünen Baum  war a Gedicht!

Und dir lieber Gerhard ein „Danke“ für dein Bericht!

 

Da gibt’s so a Sach, die mi ziemlich beschäftigt,

net allerweil, aber wenn, dann recht heftig!

Des heutige wegwerfen regt mi auf ganz furchtbar,

kann si wer erinnern, daß des früher nur halb so schlimm war?

Die Schulbüacher habm ma in Packpapier bunden,

und manches Mal hat ma a Eselsohr gfunden

von an der des Buach vor uns hat ghabt,

die Lehrerin hätt eahm sicher net dafür globt!

Ma hat no a Achtung ghabt vor an bedrucktn Papier,

welche Unmengen Werbung hängen heut an der Tür?

‚Achtung‘ is heut überhaupt a selten brauchts Wort,

was man net glei braucht, des schmeisst ma halt fort,

ob Büacher,  a Gwand oder a überbliebns Essen,

nur weg damit, dann kann ma’s vergessen!

Heut fangen d‘Leut an, a bisserl umdenken,

tuan den unnötigen Verbrauch manchmal scho senken,

es gibt die Tonnen für Plastik, Metall und Papier

bei mir daham, aber sicher net nur bei mir!

Lass ma die Vernunft des Verhalten wieder umdrahn,

und fang ma damit an in „Kirchberg-daham“!

A Gschichtl hätt i no, des passt da dazua,

dann is Schluss mit dem Thema (a paar hab i no), weil es is gnua.

Manche schmeissn ihrn Mist afoch auf’d Strassn,

miass ma uns des eigentlich alles gfalln lassn?

2 Meter nebn an Mistkübel hat a Bursch sein Dreck weg g’schmissn,

i hab des gsehn, na mi hat’s vielleicht g’rissn!

„Du hebst des auf und gibst des da rein!“

hab i gsagt, der hat’s wirkli gmacht! Denk i: na fein,

vielleicht is‘ nur die Erziehung die fehlt,

statt der gibt’s heut oft a schön‘s Taschengeld.

 

Hab i scho g’sagt, daß i unhamlich mag

den 15. August, den Marienfeiertag?

D’Mess hat glesn der Herr Kardinal, i hab glaubt i tram,

i hoff, es hat eahm gfalln bei uns in „Kirchberg-daham“!

Die Wolfgangs-Kirchn, die war so gsteckt voll,

aber der Franz hat no a Platzl kriagt und fotografiert – ganz toll!

Apropos Bilder: der Herbert macht Fotos, die san sowas von schön,

da muaß an jedn, net nur uns Kirchbergern, des Herz aufgehn!

 

Der Gerhard und der Hans habm si beide schwer verletzt

knapp hintereinand im Herbst, i war so entsetzt!

Der Gerhard is unglücklich gfalln über d’Kellerstiagn,

sodaß er a Halskrausn hat miassn kriagn,

und der Hans hat si den Fuaß beim Radlfahrn brochn

die Sachn san wirkli nimmer zum lachn!

Und da hab i ma denkt so in der G’ham,

was is denn nur los in „Kirchberg-daham“?

A Pechsträhne halt, des kummt manchmal vur,

aber i denk ma, jetzt war’s dann bald gnua!

 

Die Führung in der Burg Feistritz, des war vielleicht was!

Die steht ob‘m am Berg wuchtig und groß.

I waß net wer Herrn Professor Jeitler um die Führung gebeten,

er hat unsern Gerhard jedenfalls würdig vertreten!

Er hat die Führung mit vü Geschichte und Gschichtln so interessant gmacht,

des wär a super Lehrer, hab i ma gedacht,

und hab dann erfahrn, daß er wirklich aner is,

es wundert mi net, daß so a Griss um eahm is!

Wenn ma betrachtet diese dicken Burgmauern,

wiavü Müh und Plag steckt da drin von den Erbauern!

Richtig romantisch is der Innenhof der Burg,

schon da gibt’s vü zum schaun, ma kriagt gar net gnuag.

Innen is die Burg richtig schön in Schuss,

die Besitzer kümmern si drum, kommt ma zu dem Schluss.

Sie wohnen sogar selber in dem renovierten Gemäuer,

i hoff, es gibt kann Burggeist, des wär net geheuer!

Es gibt a Burg-Konzerte, Mal-Kurse und solche Sachn,

wenn ma wü, kann ma aus jedn Bau etwas G‘scheits machen.

Unser Alois hat erzählt von an Kachelofen-Zackn  a klane Gschicht,

wia des genau war, des erzähln ma liaber nicht.

In die Burg hätt ma eigentlich gar net dürfen hinein,

doch die Frau Sabine hat‘s möglich gmacht,, des war schon fein!

Der Blick von der Burg hinunter ins Tal

der is so schön, des find’t man net überall!

Dann san ma zur Feistritzer Kirch’n hinunter,

die meisten von uns war’n no immer schön munter,

a dort hat der Herr Professor a klane Führung gmacht,

an klan Teil von dem Hirn hätt i gern, hab i mir gedacht!

Leider hab i dabei net alls deutlich ghört,

des kummt daher, weil ma im Alter halt scho a bissl schlecht hört.

Dann san ma in Burgkeller gangen zum Essen

und san dort richtig gmiatlich zsammen gsessen.

Des Essen war sehr guat, da kann man net klagen

und so vü, daß ma an Teil no mit ham habm tragen.

Die Feistritzer, die sitzen doch a gern zsamm,

na dann macht’s halt bei euch a „Feistritz-daham“!

 

A Sach gibt’s noch, die beschäftigt mi sehr:

was is, wenn a Mensch is nimmermehr?

Was macht ma, was tuat ma, wia halt ma des aus?

Geht ma in die Natur oder vergrabt ma si z’Haus?

Ma fragt si verzweifelt, is‘ net bald gnua,

warum straft mi der Herrgott, was kann i denn dafur?

Aber dann kummt wieder a Sonnenstrahl ins Leben,

und ma waß, es wird irgendwia weitergehn.

Ma denkt vü noch, want stü‘ in der G’ham

und suacht Zuflucht und Trost in „Kirchberg-daham“.

 

Manchmal schiasst ma durch’n Kopf so a Gedankensplitter,

is schnell wieder weg, wia der Blitz beim Gewitter,

drum hab i überall lieg’n an Stift und a Blattl Papier,

damit die Idee net verschwind‘t, i kann nix dafür!

Hat in letzter Zeit von euch wer Geburtstag g’habt?

Ma wird gfeiert, kriagt Geschenke und wird ordentlich g’lobt!

Nur, des mit die Geschenke is manchmal a Gfrett,

des ane g’fallt an sehr guat, des andre eher net.

Des Problem mit so an Geschenk, des is halt,

was macht ma damit, wenn’s an so gar net gfallt?

Weiterschenken? Na ja oder ui jeh!

I denk, da hilft am besten a Schmäh,

ma bedankt si recht liab, doch a bissl a schlecht’s Gwissen hat ma schon

wann ma’s gibt am nächstn Caritas-Flohmarkt, aber s‘hat wer andrer was davon!

 

I hab no a Frage: wer von euch hat an Hund?

So a liabes Springinkerl, hoffentlich pumperlgsund!

Wenn so a Viecherl von uns geht, des tuat echt weh!

Ma tät eahm so gern zruckhabm, sogar voller Flöh!

 

So meine Lieben, des war’s für heit,

daß ihr mir so lang habt’s zuaghurcht, des hat mi echt gfreut!

Ihr wart’s wia immer des beste Publikum,

doch Gottseidank is irgendwann a des längste Gedicht um!

Jetzt bin i wirkli am End, i glaub i tram,

wir segn uns wieder in „Kirchberg-daham“!

 

Frühlingsstammtisch 06.04.2019

* 10:00 ab Hauptplatz im Autokorso (Mitfahrmöglichkeiten sicher gegeben) zur Fleischhackerkapelle, Sternenbanckerl, Fally anschließend Höhenspaziergang und alles mit kurzen Infos
* ab 11:30 kulinarischer Stammtisch
* 13:30 großer Stammtisch für musikalische Untermalung ist gesorgt

* Josef Ringhofer, Aspang ladet zum Jahrgangsstammtisch 1944/45:(Weizer Gerhard,Dissauer Helmut, Kronaus Josef , Mooshammer Bernhard, Josef Koderhold, Paul Bürger, Kertnbeis Wolfgang,  Robert Mönichweger, Weissenböck Richard, Carl Hennrich,Ulrike Langthaler usw.)

               *  Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
    • geselliges Beisammensein
    • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
    • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten.
    • Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)
  • „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“ 

 

Save the date

Eure Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Sommerstammtisch 15.08.2019 Grüner Baum

Herbststammtisch 09.11.2019 Molzbachhof

Hallo liebe Kirchberger Daham, leider kann ich an diesem „Klassentreffen“ meines Schuljahrgangs nicht teilnehmen. Da sind wir noch unterwegs in Réunion und fahren dann um Afrika herum. Wir sind erst am 30.April wieder in Bruchsal.
Ich möchte aber alle meine Schulkollegen und Kolleginnen schön grüßen! Ich werde an euch denken. Aber im August sind wir wieder in Österreich und würden uns freuen dann manche wieder zu treffen.
Also nochmals viele Grüße an alle. Herta und Robert

 

Wir trauern mit Familie Samm

Liebe Familie Samm,

Aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Ehrenmitglied Josef Samm (geb.1938).

Josef hat sich am 20.10.2018 In Feistritz als neues Ehrenmitglied beim Treffen sehr wohl gefühlt.

              

Josef Samm (81)

Die Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

 

Wir trauern mit Familie Apfl.

Liebe Familie Apfl,

Aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Mitglied Gertrude Apfl.

Sie hat unser Kirchberg-daham Platzl betreut und für Ihren Mann Eduard Apfl ein Zwetschgenbaum pflanzen lassen. Wir danken ihr für die liebevolle Zuwendung.

        

Gertrude Apfl

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Die Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

 

7 Jahre und kein bisschen müde!

Ma kann’s gar net glaubn, des kann’s fast net geben,

7 Jahr is „Kirchberg-daham“ scho am Leben!!

7 Jahr – des is scho a sche lange Zeit!

Hab i scho gsagt, daß mi des echt g‘freit

daß ma uns 3 mal im Jahr treffen und setzn uns zsamm,

unterhaltn uns und genießen unser „Kirchberg-daham“!

Christerl

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 Es begann am 12.02.2012

Wir trauern mit Familie Dirnbacher

Liebe Familie Peter und Helga Dirnbacher,

Aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Ehrenmitglied Auguste Dirnbacher (geb.1921).

Begräbnis in Kirchberg am Wechsel am 14.02.14.00 in der Friedhofskapelle mit Messe.

Die Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

        

Frohe Festtage 2018/9

 

Liebe Kirchbergerin,

lieber Kirchberger,

    

wünschen

Eure Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Ebenso: Magarete Eisenhuber (Eisenhuber), Otto Weninger, Frederike Freyler, Kurt Freyler, Grete Morgenbesser, Anton Morgenbesser, Christine Wallner (Wallner), Luise Scherz, Anton Scherz, Hubert Gansterer, Johann Ehrenhöfer, Rosmilla Kohlstrom, Emilie Auer, Gottfried Gansterer, Lini Morgenbesser, Sepp Morgenbesser, Ardele Samm, Joseph Samm, Ernestine Fahrner, Anton Fahrner, Auguste Dirnbacher, Peter Dirnbacher, Magerete Donhauser, Herbert Donhauser, Franz Donhauser, Herta und Carl Hennrich, Hans Lind, usw.

Frohe Weihnachten und ein schönes  Neues Jahr Christa Biack (Muhr)

Euch liebe Kirchberger ein schönes Weihnachtsfest Gesundheit und  Freude für 2019 das wünscht Euch Peter Riegler

Liebe Christl,
danke für das nette Adventgedicht.
Auch ich wünsche Euch allen
ein gnadenreiches Weihnachtsfest,
sowie Gottes Schutz und Segen für 2019.
Herzliche Grüße
KT
Vielen Dank für die Weihnachtsgrüße.
Auch ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und angenehme Feiertage.
Mit lieben Grüßen
Roswitha Fiala
Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Liebe Grüße sendet Alois Otter
Frohe Weihnachten und alles gute  im Neuen Jahr wünschen Euch Herbert & Wonkyong
Auch wir wünschen allen ein friedliches Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr! Marieluise u. Helmut Fortin
Auch ich wünsche dir frohe Weihnachten, leider werden  sie dieses Jahr nicht sein wie sonst lg Christl Wallner
Ich wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest! Mfg Alois Stangl
Wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Walter Samstag

Vielen Dank euch allen für die Mühe um Kirchberg Daham!

Eure Theresia Diernegger-Inschlag

Liebe Freunde von Kirchberg, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wünscht euch Anny Biber

Gesegnete Weihnachten wünscht euch Hilde Janak

Ebenfalls auch an alle Elfi Lang

Dankeschön die Steiners!!!

  • Frühlingsstammtisch 06.04.2019
  • Sommerstammtisch 15.08.2019 Grüner Baum
  • Herbststammtisch 09.11.2019 Molzbachhof

 

Ein kleines Adventgedicht

I muaß euch sag’n, bei meiner Ehr,

es weihnachtet wirkli überall sehr.

Habt’s scho a Listn gmacht für alle Gaben?

A jeder sollt zumindest a Klanigkeit haben.

Die vü’n Rennerei’n , die sollt ma vermindern,

uns liaber beschäftigen mit den klan Kindern.

Die glänzenden Augen, wann der Nikolaus kummt,

des warme Gfühl, wann der Teekessel summt,

ab und zu scho a Schnee, der aber wieder zerrinnt,

manchmal wär i gern wieder a Kind,

des hamkummt mit aner rotg’frorenen Nas’n

die Mama tuat warm über d‘ eiskalten Händ‘ blas’n,

und d’Bäckerei, mein Gott, riacht des guat,

i kann gar net sag’n, wia guat des all’s tuat!

Und langsam kummt’s zuwa, die Heilige Nacht,

i bin sicher, ihr habt’s trotz allem all’s fertiggebracht!

Und dann setzt’s euch zsamm rund um’an Bam,

und genießt’s den Frieden in „Kirchberg-dahm,“

Ganz liebe Adventgrüße schickt euch

Eure Christl

 

 

Fanpost

Lieber Hans,
danke für die schönen Bilder,
ich wußte gar nicht, dass die Burg Feistritz so pächtig ist.
Danke für die kleine Fototour nach Feistritz mit Euch.
Alles Liebe und herzliche Grüße
KT

Wie, was,wo am 20.10. von Christine

Liebe *Kirchberg-daham‘-Freunde, liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die heute dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten,

ich sende euch wie immer einen kleinen Bericht über unser heutiges Treffen.

Treffpunkt war diesmal  vor der Feistritzer Burg.

Da unser Gerhard Ungersböck diesmal unfallbedingt nicht kommen konnte, hat Herr Prof. Jeitler die Führung übernommen.

Er hat unsern Gerhard so toll vertreten, ich war und bin echt beeindruckt.. Dieser Mann hat ein Wissen – ich wäre froh, wenn ich 10% davon hätte! Aber er hat uns alles mit so einfachen Worten erklärt, daß die Burg ca 1100 erbaut wurde, die vielen Besitzer die sie hatte (mit den jeweiligen Jahreszahlen dazu!), ihre Familiengeschichten und viele Anekdoten dazu. Es war vereinbart, daß wir die Burg nicht besichtigen können, weil die Besitzer Fam Reichhold derzeit nicht im Lande sind. Wir durften dann aber doch in den Burghof, wo uns der Herr Professor noch eine Menge erzählen konnte. Und dann kam die Frau Sabine, das Haus- bzw Burgfaktotum heraus, und da sie Hrn. Prof. Jeitler gut kennt, hat sie uns mit ihrer sehr herzlichen und lustigen Art erlaubt bzw auf ihre Kappe genommen, daß wir weitere Räumlichkeiten besichtigen durften. Bei dieser Gelegenheit hat unser Otter Alois eine kleine Geschichte erzählt, was er als ganz junger Elektriker in diesen uralten Mauern erlebt hat. Ja und dann ging es wieder bergab Richtung Burgkeller zum Mittagessen, aber vorher gab es noch eine kleine aber feine Führung in der Feistritzer Pfarrkirche. Und dann ging es tatsächlich zum Essen, welches hervorragend und so viel war, daß wir, glaube ich, eine ganze Rolle Alufolie verbraucht haben, weil es natürlich schade gewesen wäre, diese guten Sachen zurückzuschicken.

Nach dem Essen hat unser Herbert Wolf (in Vertretung von unserem Hans Donhauser) unserem neuen Ehrenmitglied Hrn. Josef Samm gratuliert und ihm die Ehrenurkunde überreicht, und ich durfte auch einen kleinen Teil dazu beitragen in Form eines kleinen Gedichtes.

I waaß net vü vom Josef Samm, des tuat ma lad,

drum bin i – versprochen – a bald wieder stad.

Aber a bissl was hat ma d’Schwester verraten,

ma muaß halt schaun wia ma kummt zu die Daten.

Er geht gern mit der Gattin im Küah-Grabn spaziern,

und s’Schwammerl suachn tuat er a no immer probiern.

Nach Frankreich und Korsika tuat er gern verreisen,

und was er besonders gern macht, is Kreuzworträtsel lösen,

Fuffzg Meter Hecken hat er gschnitten bei seiner Schwester,

drum sagt sie a allerweil: er is mei Bester!

Vor kurzem hat er an runden Geburtstag ghabt,

und is noch so aktiv, dafür ghört er g’lobt!

Sogar der Herr Bürgermeister hat die Urkunde unterschriebn,

es is ihm ja a gar nix anders übrig gebliebn!

Des war’s was i waaß von unserm Josef Samm,

drum gratuliern wir ganz herzlich – wir von Kirchberg-daham!

Und weil ich grad so beim dichten war, wollt ich unserm verletzten Hans auch ein paar Zeilen widmen und ihm dann schicken.

Es is so schad, daß der Hans heut net da ist,

er liegt in Salzburg, den Fuaß ganz dick eingipst,

und a manch anderes is ziemlich lädiert,

aber Hauptsach is, daß des Hirn funktioniert!

Er hat nämlich vom Bett aus des meiste organisiert,

ganz klar daß ihm dafür a Riesen-DANKE gebührt!

Und ans des sagn wir dir jetzt glei:

Des nächste Mal bist du sicher wieder dabei!

Drum ruafn jatzt alle laut mitsamm:

Ganz liebe Grüsse von ‚Kirchberg-daham‘!

Dem Ungersböck Gerhard is was ähnliches passiert,

i find daß ihm a a ganz lieber Gruß gebührt!

Im Frühjahr san ma dann alle wieder zsamm,

i gfreu mi schon heut auf des ‚Kirchberg-daham‘!

Ja und dann gab es noch eine Überraschung von der Gattin von unserem Herbert Wolf. Ungefähr um diese Zeit gibt es in Korea ein ganz großes Familienfest, wo alle zusammenkommen, es wird gegessen, getrunken , gefeiert und – gebetet! Jeder von uns hat ein kleines Glas Rotwein bekommen und dann hat sie in ihrer Muttersprache ein Gebet für uns alle gesprochen, und dann haben wir alle mit unseren Gläsern angestoßen, ich war echt gerührt – das ist es, was unser ‚Kirchberg-daham‘ so einmalig macht und ich habe das Gedühl, daß es jedesmal ein bisserl persönlicher wird.

Und weil wir schon dabei sind, möchte ich die Gelegenheit nutzen und unseren „Damen im Hintergrund“ einmal von ganzem Herzen zu danken! Charlotte, Agathe und Ilse, ihr macht das so unauffällig im Hintergrund, daß ein „Danke“ eigentlich zu wenig ist!!

So meine Lieben, das wär’s für heute. Ganz liebe Grüße an alle und ich hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Eure Christl

Herbststammtisch am 20.10. 2018

Besichtigung der Burg Feistriz mit Frührung von Prof. Jeitler

Besichtigung der Pfarrkirche mit Frührung von Prof. Jeitler

Kulinarischer und großer Stammtisch im Burgkeller

Überreichung der Ehrenurkunde

Gedicht von Christine

 

 

 

Einladung 20.10.2018 – Programmänderung

Liebe Kirchbergerin, lieber Kirchberger,

Herzlichst eingeladen sind alle

„Auswärtigen“, „Einheimischen“

„Freundinnen & Freunde von Kirchberg-daham“

Herbststammtisch  am 20.10.2018

  • 10:00 Stammtischführung AB Burg Feistritz (dort Treffpunkt)  und Kirche Feistritz innen / Prof. Jeitler

    • aus nicht vorhersehbaren Gründen ist der Burgbesuch nur von außen möglich

  • 11:30 Kulinarischer Stammtisch Gasthaus Burgkeller

    • 13.30 Großer Stammtisch / Jahrgangsstammtisch 1954-1955

      • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeister
      • Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Josef Samm 
      • gemütliches Beisammensein
      •  Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten 

        Eure Organisatoren

        Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

„ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern“

 

Wir alle sind KBG-daham!

Lieber Johann,
vielen Dank für den Bericht, die schönen Fotos und die Einladung zum 20.10.2018.
Der 15.8. zeigt uns viele schöne Momente, fröhliche Menschen, ein wunderbares gemeinsames Feiern und Beisammensein.
In Gedanken bin ich bei Euch, bei vielem, was Ihr schon zu Wege gebracht habt, die guten Ideen und Beiträge.
Es ist berührend und staunenswert, wieviel Liebe, Treue und Hingabe Ihr in diese Kirchberg-Daham Idee und an die jeweiligen Menschen schenkt.
Der Herr vergelte Euch all diese Mühe und Güte, diese Liebe an unseren schönen Flecken Erde, der uns anvertraut und geliehen ist, den Ihr uns aufs Neue bewußt macht.
Ja, Heimat haben, wohin gehören, erwünscht, verstanden werden, geliebt zu sein, das ist es wohl auch, wonach sich jeder Mensch sehnt.
Dir alles Liebe,
Euch allen Kraft und Segen von oben
herzlich verbunden und grüßend
(ein ganz lieber Fan)

Viele angekündigte Besucher für den 20.10.1018

 Wer überrascht uns noch mit seinem Besuch?

Otto Weninger, Theresia Diernegger (Inschlag), Anton Morgenbesser, Hubert Gansterer, Gottfried Gansterer, Margarete Steiner, Auguste Dirnbacher, Paul Bürger, Ardele Samm, Joseph Samm, Luis Stangl, Maria Eichberger, Sissy Mayr (Rigler), Burger Helga,  Ida Geyer (Koderhold), Alois List, Gertrude Maier (Zwerger), Elisabeth Gruber (Steinmassl);  Maria Scherz (Diewald), Karl Ehrenhöfer, Anneliese Eckler (Koglbauer), Ulrike Lego (Mitter), Elisabeth Groller (Zwerger), August Hofstätter , Martin Pöll, Gertraud List  (Scherbichler), Emrich Leimberger; Reingard Spiess, Johann Wiedner, Josef List, Aloisia Höller, Maria Waidhofer, Walter Eichberger, Alois Otter, Robert Mönichweger, Manfred Obermoser, Sepp Morgenbesser, Erika Steinmaßl, Klaus Steinmaßl, Christine Wallner (Wallner), Gertrude Apfl, Wonkyong Wolf,

Eure Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Sommerstammstisch am 15.08.2018

Treffen am Hauptplatz und Spaziergang zur Wolfgangskirche

Festgottesdienst mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn

 

Teilnahme beim Wolfgangskirtag und Foto beim Kida-Bankerl

 

Jahrgangstreffen beim großen Stammtisch im Gasthaus Grüner Baum

Ernennung von Irmgard List zum Ehrenmitglied

Bericht von Christine Mutschlechner über unseren Sommerstammtisch 2018

Treffpunkt war wie immer am Hauptplatz um 10h, von wo wir dann gemütlich losmarschiert sind Richtung St.Wolfgangs-Kirche.
Dort war die Hl. Messe noch im Gang, gelesen von Kardinal Schönborn, der bei Bedarf in der Schranz-Villa, die ja jetzt der Kirche gehört, logiert. Da wir wegen Überfüllung keinen Platz mehr gefunden hatten, haben wir uns vor der Kirche an den dort aufgestellten Tischen und Bankerln ein wenig ausgerastet und uns mit einem Getränk erfrischt. Ja und dann war die Messe aus und die vielen Leute sind herausgeströmt (ich wunder mich immer, wie viele Leute in dieser Kirche Platz haben), sehr viele in Tracht und die Frauen mit Kräuterbüscherln in der Hand. Ich finde, dieses Brauchtum ist einfach wunderschön! Die Zeit ist vergangen wie im Flug und dann haben wir uns auf den Weg gemacht zum wohlverdienten Mittagessen im ‚Grünen Baum‘. Nach vielen kleinen Plaudereien mit (ehemaligen) Kirchbergern, die wir ja höchstens 3 mal im Jahr sehen, hat dann unser Hans das Wort ergriffen und unserem neuen Ehrenmitglied nämlich unserer Irmi List die Ehrenurkunde überreicht.

Und zu diesem Anlass gab es auch ein paar Zeilen in Gedichtform:
A neues Ehrenmitglied ham ma, unsre Irmi List,
von unserm Komitee, wie ihr sicher alle wisst.
Du kannst sie alles fragen, dort wo alle andern no raten
über Zahlen, Geburtsjahr, Verwandtschaftsverhältnisse, Daten,
des schüttelt sie aus’n Ärmel wie wann nix wär,
drum gratuliern wir heut ganz herzlich zu dieser Ehr!
Und allen frühern Ehrenmitgliedern natürlich auch,
weil – in ‚Kirchberg-daham‘ da is des so Brauch!
Noch was: an rund’n Geburtstag hat d’Irmi, des plauder i jetzt aus,
des is doch a Grund für an Riesen-Applaus!

Und wenn ma schon dabei san beim jubiliern,
werd’n ma unserm Hans a glei gratuliern,
er hat nämlich a Geburtstag dieser Tage,
und dass wir dir Glück wünschen, des is ka Frage,
und dir sag’n, dass du afoch Spitze bist,
immer fit und voll in Action bist!
Und wir wünschen uns und woll’n es auch nicht ändern,
viele Urlaubsgrüsse von dir aus fernen Ländern!
Und mit deiner Hilfe wachs’n wir alle z’samm,
ja des is so bei uns in ‚Kirchberg-daham‘!

Ja liebe Freunde, das war’s für heute. Einen Gedanken tät i gern noch anbringen: ich find’s wirklich schad, dass fast nur ‚Auswärtige‘ zu unseren Treffen kommen, ganz selten, dass einmal ein paar Einheimische dabei sind, warum eigentlich? Vielleicht kommt der eine oder die andere doch wieder einmal zu unserem Treffen, wir würden uns echt freuen! Der 20. Oktober wäre doch a gute Gelegenheit!

Ganz liebe Grüsse an alle und ich hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Eure Christl

 

Bekannte und neue Besucher am 15.08.

kida-3Ehrenmitglieder: Charlotte Klepeis, Otto Weninger, Anton Morgenbesser, Anton Scherz, Johann Ehrenhöfer, Margarete Steiner, Irmgard List (Hirnschrodt); Otto Karl,  Roswitha Fiala, Mario Trifich, Peter Moser, Traude Handler(Neuhold), Theresia Diernegger (Inschlag), Herbert Diernegger, Marie-Luise Fortin, Helmut Fortin, Luise Scherz, Margit Feuchtenhofer (Bindhofer), Jakob Kronaus, Ardele Samm, Claudia Steiner, Joseph Samm, Josef Kronaus, Luis Stangl, Alois Otter, Robert Mönichweger,  Ilse Ditz, Sepp Morgenbesser, Christine Mutschlechner (Soyka), Christine Wallner (Wallner),  Agathe Gansterer,  Gerhard Ungersböck, Wonkyong Wolf, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser.

Bäume beim Kirchberg Daham Platzl

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