Weihnachten in Kirchberg

© FOTOS VON HERBERT WOLF (DEZEMBER 2020)

Zusammenhalten

Liebe Kirchberg-daham-Freundinnen und –Freunde,

jetzt is er da, der erste Advent!

S‘wär schön, wenn ma no amal a Kind sein könnt!

Amal in der Woch’n in d’Rorate-Mess gehn,

des früahe aufstehn war zwar weniger schön,

aber ma hat des G’fühl ghabt, daß ma ganz brav war,

ob’s Christkindl des merkt, oder gar d’ganze Engelschar?

Und ob ma vielleicht no a bissl braver sein könnt?

Des war’n unsere Gedanken damals im Advent!

Ka Kaufrausch, ka Hektik, mit der Mama Kekserl bach’n,

des werdn ma heuer (vielleicht!) mit d’Urenkerl mach’n,

damit’s heimelig wird und so guat riacht,

und am Nachnittag muaß ma ganz fruah aufdrahn des Liacht.

Geschenke? A Buach, warme Schuach und a wunderschöner Bam!

So war des damals in „Kirchberg-daham“!

Ich wünsche euch allen eine ruhige, besinnliche Adventzeit und bleibt’s bitte g’sund!

Eure Christl

kidatuch

Gutes 2020

Eine Frage hat mich animiert, nachzudenken, und das ist dabei rausgekommen:

Es fragt mi jemand, was mei Leben reicher macht,

des laß i mir durch den Kopf gehn, hab i mir gedacht.

I bin brav daham und schau beim Fenster raus

und siech plötzlich – mei Kaktus blüaht auf

und am andern Fensterbrett die Orchideen

kriagn wieder Knospen, mein Gott is des schön!

I sitz da und sinnier weiter vor mi hin,

da kummt a Anruf von meiner Enkelin!

Und mei Sohn schreibt, daß der Corona-Test negativ war,

es gibt ja doch a was Guates im 2020er Jahr!

I hab meine Gedanken von vorn bis hinten prüft:

Die klanen Freuden sans, was uns durch die Krise hilft!

Ganz liebe Grüße sendet euch

Eure Christl

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2020 Net wie früher.


Mei Sohn, er is Lehrer, sagt zu mir:“Mutter hurch,

nach a paar Tag dahambleibm drahn d’jungen Leut bereits durch!“

Wia is‘ den Urgroßeltern vor ca 80 Jahr gangen?

War‘n oft tagelang im Luftschutzkeller oder Bunker g’fangen

ohne Strom, ohne Wasser und oft ohne Essen,

habm si gschreckt und gfürcht, san trotzdem ruhig gsessen.

Wann die Russen durch Kirchberg gfahrn san, i hör mei Mama no schrei’n

„geht’s weg vom Fenster!“ und leiser: „ihr müaßt’s heut herinn bleibm!“

Heut habm d’Jungen gnua zum essen, Handy, Computer, TV,

die damalige Jugend hätt g’sagt: geh schau,

des gibt’s net, i glaubs net, es is net zum fassn,

ihr werd‘s doch deswegn net den Kopf hängen lassn?

Leutl’n, a paar Tag daham bleibm is net des Ende,

und wann si alle dran haltn, dann kummt bald die Wende,

und wir stengan und haltn wia früher zsamm

und gfreun uns und san dankbar in „Kirchberg-daham“!

Halt’s durch und bleibt’s gsund!

Eure Christl

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Unsere Agathe als Obfrau des Seniorenbundes (in dem natürlich auch über die derzeitige Situation gesprochen wird)hat mir ein paar Zeilen als Impuls, als Anstoß, als Schubser für ein Gedicht geschickt. Diese Zeilen haben mich sehr nachdenklich gemacht und nicht mehr losgelassen, bis ich sie als Reim zu Papier gebracht hab. Vielleicht sollten wir sie unseren Enkeln und Urenkeln zeigen, um ihnen klarzumachen, daß es ihnen (trotz allen Einschränkungen und mit gebotener Vorsicht) gut geht!

Ein Frohes Fest & Viel Glück!

Wünschen Euch von ganzem Herzen die Organistatoren von Kirchberg Daham: „Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser“

Liebe ‚Kirchberg-daham‘-Freundinnen und -Freunde,

ich sende euch meine (vielleicht ein bisserl sentimentalen) Gedanken zum bevorstehenden Weihnachtsfest.

Die vierte Kerzn am Adventkranz brennt,

ob ma in Gedankn die Zeit zruckdrahn könnt?

Bald is Weihnachtn da in ‚Kirchberg-daham‘,

i hoff, es hat jeder an (wenigst ganz klanen) Bam

mit a paar Zuckerl, gwickelt in buntes Zuckerlpapier,

an Sternspritzer aufghängt, des wünsch i dir und mir,

a paar Kerzen, a paar Sternderl, des ghört afoch dazua,

und über’s ganze Land senkt si a friedliche Ruah.

Es war heuer sowieso net so laut wia sonst immer,

i sitz da und schau in‘ Kerzenschimmer,

denk an früher wia no klan warn die eigenen Kinder,

bescheidener war’s halt, aber feierlich net minder!

I waß net, kann i heuer in d’Christmettn gehn?

Die Stimmung, die Orgel, des tät ma scho fehln!

An Wunsch hätt i an’s Christkind: mein Gott wär des schön

euch nächst’s Jahr zu treffen und alle wiederzusehn!

Jetzt wünsch i euch all’n miteinand schöne Weihnachten – und

des größte Geschenk: bleibt’s bitte gsund!

Eure Christl

Herbstnebel

Der Nebel, der geht heut gar net in d’Höh,

wann i da sitz und beim Fenster raus seh,

da könnt ma direkt trüabsinnig werd’n,

aber – es gibt a schönere Dinge auf Erd’n,

auf die ma uns g’freun können! Denkt’s kurz nach,

wann ma uns wiedersehg’n , des wird a Sach!

Vielleicht scho im Fruhjahr – mit sehr vü Glück,

aber sicher im Sommer! Da macht’s bei mir ‚klick‘

und i siech uns alle wia in an Tram

bei an gmiatlich’n Treffen in „Kirchberg-daham“!

Daß dieser Traum in Erfüllung geht, das wünschen wir uns alle!

Eure Christl

kida-tasche

Eine besinnliche Adventzeit!

Wünschen Euch von ganzem Herzen die Organistatoren von Kirchberg Daham: „Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser“

Das war einmal.

Ihr erinnert’s euch sicher, vor ziemlich genau 1 Jahr

unser letztes großes Treffen in Sachsenbrunn war.

Mein Gott, was täten wir alle dafür gebn,

könnt‘  ma heute so unbeschwert wia damals lebn!

Aber des Schicksal hat der Welt an Strich durch d’Rechnung g’macht,

ka Mensch hätt si damals a nur was ähnliches gedacht.

Doch wir werdn uns an die Vorschriften halten,

hoffentlich a d‘Jungen , net nur wir – die Alten,

damit ma Corona bald hinter uns hab’m,

alle – und natürlich a wir von „Kirchberg-daham“.

Eure Christl

Christine-M
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