Advent – Einstimmung in der Wolfgangskirche 24. 11. 2019

Der Verein der Wolfgangskirche läd herzlich zur Advent-Einstimmung am Sonntag, den 24. November 2019, um 16:30 h in der Wolfgangskirche in Kirchberg ein!

Fotos vom Herbststammtisch am 9.11.2019

Gemeinsames Treffen vor dem Gymnasium Sachsenbrunn

Frührung durch das Gymnasium Sachsenbrunn von
Direktor Prof. Mag. Gernot Braunstorfer

Kulinarischer  und Großer Stammtisch im Gasthaus Molzbachhof

Jahrgangsstammtisch 1958/9

Von Links nach rechts: Alois Prenner, Josef Höfer, Karl Vögl, Gerhard Simon, Anton Morgenbesser, Johannes Hennerfeind, August Feuchtenhofer, Sepp Bauer.

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Anna Kotarski (Sarközi)

Bericht von Christl

Liebe ‚Kirchberg-daham‘-Freunde, liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die heute dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten. Ich sende euch wie immer einen kleinen Bericht über unser heutiges Treffen.

Falls ich heute ein bisserl ‚zerrupft‘ ausgschaut hab, bitte ich um Entschuldigung! Ich bin um 9 Uhr von Lübeck (Norddeutschland) mit dem Nachtzug  ankommend in Mödling gelandet, hab nur schnell meine Reisetasche abgestellt, hab mich sofort ins Auto gesetzt und bin Richtung Kirchberg losgefahren, um nur ja nicht die Führung in Sachsenbrunn zu verpassen.

Und es war gut, dass ich sie nicht verpasst hab! Eine derart informative, bis ins kleinste Detail vorbereitete Führung durch den Herrn Direktor ringt einem echten Respekt ab! Ich hatte fast das Gefühl, dass er ein bisserl stolz war, uns ‚seine‘ Schule präsentieren zu dürfen, und er hat tatsächlich allen Grund dazu! (Lieber Herbert, DANKE für deine Vermittlung!) Das optimal renovierte und großzügig erweiterte  Schulgebäude, das Unterrichtsfächer- und Freizeitangebot, inkludierte Auslandsaufenthalte, die Persönlichkeitsbildung und, und, und … – für meinen Begriff: besser geht’s nicht! Fast beneide ich die Kinder und Jugendlichen, die diese Schule besuchen dürfen, und ich kann mir gut vorstellen, dass die spätere Einbindung in das Berufsleben vielleicht ein bisschen zur Verbesserung der Arbeitswelt beitragen könnte! So, genug geschwärmt, aber das kommt daher, dass ich selbst sehr gerne in die Schule gegangen bin.

Anschließend ging es zum Mittagessen in den Molzbachhof, wo das Essen wie immer hervorragend war und die größtenteils junge Bedienung durchaus auch ein bisserl Humor hatte. Schön langsam sind dann noch ein paar ganz liebe ehemalige Mitschüler dazugekommen, und es war wie immer ein gemütlicher Plauder-Nachmittag.

Ein kleines Jubiläum durften wir auch feiern: unsere Anni Sarközi-Kotarsky hat aufgrund ihres 80. Geburtstages die Ehrenbürgerschaft verliehen bekommen, einen hübschen Blumenstrauß und ein kleines Gedicht, bei dem am Schluss alle mit einem kräftigen ‚Kirchberg-daham‘ gratuliert haben!

Eine kleine persönliche Bemerkung noch: lieber Otto, es ist zwar ein bisserl verwunderlich, dass dir jetzt schon der Nikolaus begegnet ist, aber Christl und ich bedanken uns, dass du seine lieben Grüße an uns weitergeleitet hast, wir werden dich beide in unser Abendgebet einschließen.

So, meine Lieben, das war’s für heute.

Ich sende ganz liebe Grüße an alle und hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Auf das nächste Wiedersehen im Frühling freut sich jetzt schon

Eure Christl

 

 

 

 

Viele Besucher am 09.11.2019

Ehrenmitglieder: Anna Kotarski, Anton Fahrner, Anton Morgenbesser,  Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer, Irmgard List (Hirnschrodt), Karl Müller, 1958/9:  Reinhold List, Bauer Josef, Hennerfeind Johannes,   Feuchtenhofer August,  Anton Morgenbesser,  Gerhard Simon, Vögl Karl, Prenner Alois,  Höfer Josef, Nagel Ewald, Lechner Kurt; Roswitha Fiala, Karl Berger, Peter Dirnbacher, Helga Dirnbacher, Maria-Luise Fortin, Traude Steinkellner, Mario Fiala, Ernestine Fahrner, Gitti Weber, Alois Stangl,  Sepp Morgenbesser,  Paul Bürger, Grete Morgenbesser, llse Ditz, Christine Mutschlechner (Soyka), Ulrike Jeitler (Tietz),  Alois Otter,  Klaus Steinmaßl, Edith Steinmaßl, Elisabeth Gruber, Karl Steinmaßl, Helene Steinmaßl, Christine Wallner (Wallner),  Margit Kaghofer, Florian Gansterer,  Grete Gansterer, Sepp Morgenbesser,  Maria Schober, Franz Schober,   Herbert Wolf, Wonkyong Wolf, Anneliese Haidbauer, Max Haidbauer, Johann Donhauser usw..

Besucher/Freundegalerie

Servus,

super, durch die Namen zu den Gesichtern bekommt man einen besseren Bezug zur jeweiligen Person und vergangene Erinnerungen werde wieder wach.

LG Herbert

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Was ist kirchberg-daham?

Über uns

ist die Antwort.

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Einladung 09.11.2019

Herbststammtisch 09.11.2019

  • 10:00 : Stammtischführung  in Sachsenbrunn mit Hr. Dir. Braunsdorfer

                                         

  • Ab 11:30 kulinarischer Stammtisch Gasthof Molzbachhof
  • 13:30 Uhr   Großer Stammtisch

                                           

  •  Jahrgangsstammtisch 1958/9 Reinhold List und Bauer Josef laden: Hennerfeind Johannes, Mies Hubert, Anton Morgenbesser,  Feuchtenhofer August,  Schabauer Wolfgang,  Lechner Kurt, Gerhard Simon, Vögl Karl; Hannes Riegler, Johann Ringhofer, Nagel Ewald, Prenner Alois, Embst Ernst, Höfer Josef.
    • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
    • Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Anna Kotarski (Sarközi)
      • geselliges Beisammensein
      • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
      • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten
      • Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)
  • „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“ 

Eure Organisatoren:

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser.

  • Frühjahrsstammtisch 28.03.2020 mit Neuer Mittelschule & Burgkeller Feistritz

Fotos vom Sommerstammtisch am 15. 08. 2019

Spaziergang zur Wolfgangskirche

Festgottesdienst mit Kräutersegnung

Gemütliches Zusammensein beim Wolfgangkirtag und Foto beim Bankerl

Kulinarischer und großer Stammtisch im Gasthaus Grüner Baum

 

15.08. lt Christerl!

Liebe „Kirchberg-daham“-Freunde,

liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die bei unserem heutigen Treffen dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten (oder wollten). Ich weiß, daß es jedes Jahr an diesem Feiertag sehr viele Feste und Veranstaltungen gibt, und darum wollte ich mich ganz herzlich bei all jenen bedanken, die unserem Treffen den Vorrang gegeben haben.

Treffpunkt war wie immer um 10h am Hauptplatz, es haben sich nicht allzu viele eingefunden, weil einige direkt zur Wolfgangs-Kirche gegangen bzw gefahren sind. Unsere kleine Gruppe hat sich zu Fuss auf den Weg gemacht, bei der Pfarrkirche , dem Kindergarten und der Volksschule vorbei und dann die Stufen hinauf auf „den Berg“. Und wer erwartet uns dort oben? Unser Schober Franz, der uns lächelnd fotografiert, wie wir uns oben angekommen ein paar winzigkleine Schweißperlen von der Stirn wischen. Lieber Franz, das war ein kleines bisserl unfair, aber weil heute Feiertag ist und wir dich alle mögen, sei dir verziehen. Wir haben sogar noch einen Stehplatz in der Kirche bekommen! Voriges Jahr war das ja nicht der Fall, weil der Herr Kardinal die Hl. Messe gelesen hat, und da sind die Leute bis vor der Kirchentür gestanden. Am schönsten finde ich immer die wunderschönen Dirndln und ab und zu auch noch Männer in einer richtigen Lederhose oder einem eleganten Trachtenanzug. Die Damen tragen meistens Kräuterbüscherl und ich hätte gern gewußt, wie viele und welche Kräuter da dabei sein sollten.

Nach einem kurzen Besuch unseres „Kirchberg-daham“-Platzerls, wo sich der Franz wieder betätigt hat, sind wir gemütlich wieder „Ins Tal“ spaziert Richtung ‚Grüner Baum‘. Das Essen war wie immer hervorragend, mein Schnitzerl war ein Gedicht, und dazwischen und erst recht anschliessend ging die Plauderei erst richtig los. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir tut diese Unterhaltung wirklich gut! Ich stelle immer wieder fest, dass ich Dinge, die ein anderer erzählt, längst vergessen hab, dafür ergeht es anderen bei meinen Erinnerungen so. Und dann hatte unser Hans eine wunderschöne Idee: wir haben eine Schweigeminute für unsere im letzten Jahr verstorbenen Freunde gehalten. Man hatte fast das Gefühl, sie schauen von oben zu uns herab.

Ganz kurz möchte ich noch etwas persönliches erwähnen: unser Otter Alois und ich durften auf Einladung von Gerhard Weitzer unser gemeinsames (wenn auch zu unterschiedlicher Zeit) Geburtshaus besuchen, in dem wir dann einige Jahre gemeinsam gewohnt haben. Es war für mich ein Gänsehaut-Besuch, lieber Gerhard: danke schön!!

So liebe Freunde, das war’s für heute. Und wenn es euch nur halb so gut gefallen hat wie mir, dann wäre das echt schön!

Ich freue mich auf’s nächste Mal (9.11. Sachsenbrunn) und hoffe, euch alle gesund wiederzusehen!

Eure Christl

PS:

Wenn ihr die Möglichkeit habt, werft’s einen kurzen Blick in’s nächste Kirchberger Pfarrblatt!

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Am 15.08. viel Freude durch den tollen Besuch von:

Ehrenmitglieder: Anton Mortgenbesser, Hubert Gansterer, Margarete Steiner, Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer, Irmgard List (Hirnschrodt); Magret Donhauser (Neuhold), Alois Stangl, Robert Mönichweger, Theresia Schick (Kremsl), Maria Moser (Weninger), Beate Grossmann (Scholterer), Ganster Walter, Siegfried Mönichweger, Heissenberger Alois, Johann Ehrenreich,  Theresia Lotz (Sinabel), Cecila Ritter (Riegler); Adele Samm,  Karl Berger, Maria Riegler, Maria Schober, Helga Dirnbacher, Peter Dirnbacher, Sepp Morgenbesser, Claudia Steiner, Grete Burger, Elke Burger, Christine Wallner (Wallner),  Aghnes Leutgeb, Anni Ungersböck, Alois Otter, Rosa Bauer (Kremsl), Hans Bauer,  Christine Mutschlechner (Soyka),  Agathe Gansterer,  Gerhard Ungersböck, Franz Schober,  Johann Donhauser.

 

Einladung 15.8.2019 Grüner Baum

  • 10:00 Stammtischspaziergang zum St. Wolgang Kirtag & Platzl
  • 11:30 Kulinarischer Stammtisch alles Grüner Baum
  • 13.30 Grosser Stammtisch
  • Jahrgangsstammtisch Robert Mönichweger & Alois Stangl laden 1944/45: Magret Donhauser (Neuhold), Theresia Schick (Kremsl), Maria Moser (Weninger), Richard Riegler, Helga Köck (Beisteiner), Graser Joachim, Cäcilie Ritter (Riegler), Beate Großmann (Solterer), Ingrid Konis (Ungerhofer), Helly Großschopf (Züttl), Ganster Walter, Siegfried Mönichweger, Heissenberger Alois, Johann Ehrenreich, Ingrid Haselbacher (Spreitzgrabner), Theresia Lotz (Sinabel) usw.
    • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
      • geselliges Beisammensein
      • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
      • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten
      • Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)
  • „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“ 
  • Eure Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Ein frohes Osterfest !

wünschen euch

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer,

Gerhard Ungersböck, Christine Mutschlechner, Franz Schober,

Herbert Wolf, Johann Donhauser

Weiters: Anton Morgenbesser, Wallner Christine, Alois Otter, Marieluise u Helmut Fortin, Helga Burger,  Magarethe Eisenhuber, Jasmin Wallner, Hermann Mitter, Hans Lind, Maria Moser, Magaret Donhauser, Magarete Eisenhuber,  Anton Fahrner, Theresia Schick, Emilie Auer, Gertrude Knorr, Frederike Freyler, Hubert Gansterer, Johann Ehrenhöfer, Anton Scherz, Richard Riegler usw

Es ostert sehr!

Ostern kummt, habt’s es schon ghört?

I hoff, es hat kaner von euch überhört!

Riacht’s ihr a scho den Frühling? Er kummt langsam näher,

des is die schönste Zeit für die Frühaufsteher!

Die Fastenzeit, die wär ja eigentlich da zum fasten,

doch durch’n Osterputz kummst net amal zum rasten!

Aber innen und außen, alles is dann schön,

und wir können beruhigt zur Ostermess‘ gehn,

lassen weichen den Schinken und d’Ostereier,

so wia jed’s Jahr, der Brauch is uns liab und teuer!

Und wann des Wetter dann is a no schön,

werd’n ma nachher Osterfeuer schaun gehn,

so wia’s der Brauch is seit langer Zeit,

ma siecht, daß a jeder si schon drauf gfreut!

Bei manchen steht jetzt im Garten a g‘schmückter Strauch oder Bam,

i wünsch euch frohe Ostern in „Kirchberg-daham“!

Eure Christl

Einfach perfekt der 6.04.2019

Liebe „Kirchberg-daham“-Freunde,

liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die bei unserem ersten Treffen im heurigen Jahr dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten. Ich sende euch wie immer einen kleinen Bericht über unser gestriges Treffen. Normalerweise sende ich ihn noch am selben Abend, aber durch meine noch nicht ganz auskurierte Verkühlung hab ich das auf heute verschoben.

Treffpunkt war wie immer um 10h am Hauptplatz, und daß der Hans und der Gerhard (beide noch immer leicht angeschlagen) auch kommen konnten, war eine ganz besondere Freude! Nach vielen herzlichen Begrüssungen hat sich dann unser Auto-Konvoi in Bewegung gesetzt, das war schon beeindruckend! Ich bin im Schätzen nicht besonders gut, aber 10 bis 12 Autos oder sogar mehr werden es schon gewesen sein, die da Richtung Fleischhacker-Kapelle gefahren sind. Das Einparken dort war nicht ganz einfach, aber es ist sich wie immer ausgegangen. Es hat ein paar erstaunte Blicke von entgegenkommenden oder nachfahrenden Autofahrern gegeben, aber alle waren freundlich und nachsichtig. Unsere Agathe hat dann die historische Geschichte der Fleischhacker-Kapelle erklärt, daß sie von der Gastwirts- und ‚Fleischhacker‘-Familie Donhauser vor ca 130 Jahren! erbaut worden ist, sie ist wunderschön renoviert und passt ganz wunderbar an diesen Platz. Es ist mir überhaupt aufgefallen, daß es wirklich viele Kapellen, Marterln und Wegkreuze in und um Kirchberg und im ganzen Tal gibt, auch das gehört zu unserer Heimat dazu! Anschließend an Agathes Bericht hat unser Alois dann noch eine Begebenheit aus seiner frühen Kindheit zum Besten gegeben, wie er mit seiner Großmutter (die er damals noch per ‚Sie‘ angesprochen hat – das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen) mit dem Leiterwagen zur besagten Kapelle gefahren ist, und dort ‚Kranaweck (Wacholder)-Stauden geschnitten hat, weil diese das Aroma und vielleicht auch die Haltbarkeit beim Fleisch-Selchen verbessert haben. Vorne hat die Großmutter das Wagerl gezogen und hinten hat der kleine Loisi angeschoben, und der Weg durch das Ramstal hat sich sicher ganz schön gezogen. Bergab war es dann ein bisserl leichter, aber das dauernde bremsen war für die Oma dann doch auch immer anstrengender, sodaß sich der Bub verkehrt hinten auf’s Wagerl setzen hat dürfen, und mit einem großen Stecken gebremst hat. Leider hat er dann den Stecken im letzten Teil der Strecke verloren und hat nur mehr mit den Sohlen seiner ‚Goiserer‘ gebremst, Gottseidank hat die Oma nix davon bemerkt, höchstens daß die Schuhe schon wieder einen ‚Doppler‘ gebraucht haben.

Dann hat sich unser Konvoi wieder in Bewegung gesetzt Richtung Gasthaus Fally und an diesem Weg seht das ‚Sternen-Bankerl‘ von unserem Astronomen Alois. Das Bankerl steht wirklich auf einem Platz , wo man rundum einen ungehinderten Ausblick auf den (Sternen)Himmel hat.

Es war zwar rundherum bewölkt, aber einen Teil vom Otter, vom Sonnwendstein und ich glaube vom Schneeberg hat man gesehn. Ich hab die Augen zugemacht und hab mir den Sternenhimmel in einer klaren Nacht vorgestellt. Der ‚Bullen-Traktor‘ vom Ramswirt ist an uns vorbeigefahren und ich hab mir überlegt, daß ein Ausflug mit meinen Enkerln hierher schön wäre.

Ja und dann ging es zum wohlverdienten Mittagessen im Gasthaus Fally. Das Essen war ausgezeichnet und wirklich schnell serviert, überhaupt da überraschend viele ‚Kirchberg-daham‘-Freunde diesmal dabei waren, ein „Danke“ an jeden einzelnen der gekommen ist! Schön langsam sind dann die Sänger von Agathes Pensionisten-Chor gekommen, die dann ein paar Heimatlieder gebracht haben, die man schon lange nicht gehört hat, da breitet sich  bei mir immer so ein warmes Heimatgefühl aus. Zwei Glockenstimmen haben dann ein Lied zum besten gegeben, daß man eine Ganslhaut kriegen konnte. Und daß die Stimmen dazwischen sich ein bisserl  erholen konnten, hab ich mein Jahresgedicht, das fast schon eine kleine Tradition ist, vorgetragen. Der ganze Saal hat aufmerksam zugehört und so lieb mitgemacht, das war für mich unbeschreiblich schön und ich möchte mich noch einmal bei jedem einzelnen bedanken. Der Chor hat dann noch einige Lieder gesungen, die ich gar nicht gekannt hab, und das war dann die Überleitung zum ganz gemütlichen Teil des Nachmittags  Eine kleine Plauderei hier, ein kleines Tratscherl dort und das Versprechen, im August wieder dabei zu sein, was gibt es Schöneres?

So meine Lieben, ich hab am Beginn meines Berichtes gedacht: naja, ein paar Zeilen werd ich schon zusammenbringen, und jetzt ist es wieder ein ellenlanger Bericht geworden. Wie heißt es so schön? Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über.

Ich sende euch ganz liebe Grüße und hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Eure Christl

 

Frühlingstreffen am 6. April 2019

                                                                               Treffen am Hauptplatz und Abfahrt zur Fleischhacker-Kapelle

                                 Agathe erklärt die historische Geschichte der Fleischhacker-Kapelle und Alois erzählt aus seiner Kindheit

Eine kleine private Geschichte nach einer wahren Begebenheit aus fernen Kindertagen erzählt von Alois Otter
Und zwar heißt die Geschichte:
„Der lange Weg von unten Am Gries hinauf zur Fleischhacker-Kapelle und zurück“
oder wie wir daham in Kirchberg sagen würden:
„Wia i mit meina Großmutta bei der Fleischhocka-Kapön Kranawecka – Staudn ghuit hob“

    

Eigentlich ist es jetzt schon ziemlich lang her, so vor 60 Jahr ungefähr, also im vorigen Jahrtausend könnte man auch sagen. Ich war damals so an die 6 bis 7 Jahr alt, es wird halt so um des Jahr 1953 gewesen sein. Vorher muss ich aber auch noch sagen, dass im Haus von meinen Großeltern regelmäßig Schweindeln gefüttert worden sind und daher auch in regelmäßigen Abständen so ein Schweindl abgestochen werden hat müssen.

 

Zu dem Zweck ist immer ein alter bekannter Jäger mit seinem alten Flobertgewehr kommen und hat die Schweindl erschossen, während sie noch ihr letztes Fressen aus dem Trog gekriegt haben.  Anschließend hat man alles, was so ein Schweindl hergeben hat, soweit wie möglich verarbeitet. Das Fleisch, das zum Aufheben war, hat man aber erst haltbar machen müssen. Zu dem Zwecke ist es nach einigen Vorbereitungen geselcht worden. Das heißt, es ist eine bestimmte Zeit lang in ein kleines Häuschen gegeben worden, wo es geräuchert worden ist.
Diese kleinen Hauserln, die es damals fast bei jedem Bauernhof gegeben hat, haben den damaligen, auch noch üblichen Plumpsklo zum Verwechseln ähnlich geschaut. Nur mit dem Unterschied, dass bei der Selch, wie man gesagt hat, wenn sie in Betrieb war, rundherum ein Rauch heraus gekommen ist. Das ist ja bei einem Plumpsklo normalerweise nicht der Fall gewesen, außer ein paar schlimme Buben haben gerade ihre ersten Zigaretten ausprobiert.
Jetzt aber zurück zum Selchen. Was für ein Holz dazu verwendet worden ist, weiß ich nimmer mehr so genau.
Aber dass dazu als ein besonderes Extra für die Geschmacksverbesserung vom Fleisch auch noch Wacholderstauden mit verbrannt worden sind, an das kann ich mich noch gut erinnern.
Und um diese Kranawecka – Gstaudn, wie man bei uns gesagt hat, geht es in meiner Geschichte eigentlich. Diese Stauden hat‘s nämlich, was ich weiß, nur an einer bestimmten Stelle geben und die Stelle war da ganz in der Nähe wo wir jetzt sind, da in der Nähe von der Fleischhacker – Kapelle.
Zu dem Zwecke hat man zeitgerecht diese Wacholder-Stauden mit einem kleinen Leiterwagerl holen müssen. Das heißt, eigentlich war das immer die Arbeit von meiner Großmutter gewesen und wie ich ein bestimmtes Alter erreicht habe, habe ich sie dabei begleiten dürfen, „mithöfn“ hab ich dürfen, wie man so gesagt hat.
Das Hinauffahren zu der Fleischhacker-Kapelle, das war aber für mich als kleinen Buben schon ein ganz schön langer Weg!
Unten Am Gries, ganz am Anfang von der Ramsstraße, wo meine Großeltern gewohnt haben, da sind wir mit unserem Wagerl losmarschiert, meine Großmutter hat vorne gezogen und ich hab hinten beim Wagerl angeschoben.
Am Anfang sind wir vorbeigefahren beim Haus von der alten Hani, die hat links unten am Bach ganz alleine in einem kleinen Hauserl gewohnt und ihr Leben, lang was ich mich erinnern kann, immer auf einen kleinen Holzbock vor dem Haus ihr Brennholz geschnitten. So auch wieder gerade wie wir mit unserem Wagerl vorbeigekommen sind.

„Griaß eich!“ hat‘s heraufgerufen und wie sie mich gesehen hat, wie ich hinten beim Wagerl angeschoben hab, hat‘s gemeint:
„Deis is imma schei, won ma sicht wia schou die jungen Leit brav mithöfn tan.“
Weiter ist es dann gegangen, beim Hofersteinbruch vorbei und vorbei auch bei der großen, staubigen Tafel mit der Aufschrift „Hermannshöhle“. Links hat man dann hinunter schauen können zum Frisörheim, wobei ich bis heute nicht weiß, warum das so geheißen hat. Ja, dann ist man schon bald zur Abzweigung in‘s Baumthal gekommen. Wir sind aber weiter geradeaus gegangen entlang von der Ramsstraße, diese endlose Gerade bis dann die erste starke Linkskurve gekommen ist. Mei, hat sich das alles zaht! Und dann noch weiter zur 2. und zur 3. Kurven. Wenn ich vorher gewusst hätte wie weit das ist, ich wäre sicher nicht mitgegangen!
Aber meine Großmutter hat bei jeder Kurve immer gesagt:
„Es dauert eh nimma loung, mia san eh glei do!“
Und dann war es nur mehr eine einzige Kurve und endlich, endlich sind wir bei unserm Ziel ankommen, wir sind vor der Fleischhacker – Kapelle gestanden. Da haben wir uns dann natürlich auch gleich bekreuzigt, wie es sich für einen ordentlichen Christenmenschen gehört hat, wenn er zu einer Kapelle gekommen ist, so hat‘s mir meine Großmutter erklärt.
Damit wir aber zu diesen Wacholder – Stauden kommen sind, haben wir bei der Kapelle vorbei noch ein schönes Stückerl in südlicher Richtung in den Wald hinein gehen müssen. Meine Großmutter hat dann die Staudenzweige abgehackt und auf unserem kleinen Leiterwagerl ist dann das Ganze alles aufgeladen worden. Dann hat meine Großmutter zu mir gesagt:
„Kumm, Luisl, hiaz foahn ma wieda ham, owi gehts eh vü leichta öis wia des schware Aufazahn. “
Da ist mir aber plötzlich eine gute Idee gekommen. Ich hab deshalb zu meiner Großmutter gesagt:
„Meachatns Ihna net vielleicht hintn ins Wagerl einiseitzn, I seizat mi doun vorn eini und tat mit meine Fiass mitn Leinkstangl leinkn.“ (Vielleicht hat man das jetzt nicht so genau gehört, aber ja, das war noch die Zeit, wo die Kinder und Enkelkinder noch Sie sagen haben müssen. Das war zwar damals nicht überall so üblich, bei meinen Großeltern war‘s halt noch so.)
Sagt da meine Großmutter drauf zu mir:

„Oisou auf wos du fia komische Ideen imma kummst! Wos glaubst denn, do hob i jo goar kan Plotz drin, und ausserdem haurats uns glei bei da erstn Kuavn in Grom owi. Da gangats uns doun genausou wie deinan domois bei der Fleischhocka Kapön.“
Ja und dann hat mir meine Großmutter die ganze Geschichte mit den wild gewordenen Rössern und von dem damaligen Unglück bei der Fleischhacker Kapelle erzählt. Drauf hab ich dann wieder ein bisserl nachgedacht und hab auch gleich wieder eine gute Idee gehabt und hab meine Großmutter deshalb gefragt:
„KuntnS mirs vielleicht erlaubn, das i mi hinten ins Wagerl setzn deafat?“
„Na jo,“ hat darauf meine Großmutter gesagt „wounst manst, seitzt di halt hintn eini, muast owa bremsn, das ma net zschnö wean!“
Zu dem Zweck hat mir meine Großmutter einen längeren Fichtenast (einen Grassnost, wie man bei uns gesagt hat) in die Hand gegeben, den ich hinten zum Bremsen mitschleifen hab lassen müssen.
Das Hinunterfahren, das wäre halt schon eine feine Sache gewesen, da hätte man direkt den langen, langen, mühsamen Aufstieg vergessen können, hab ich bei mir gedacht.
Meine Großmutter war zwar damals schon etwas schlecht bei Fuß, hat aber trotzdem die Lenkung vorne übernommen und ich bin hinten im Wagerl gegen die Fahrtrichtung gesessen, mit den Füßen hinten hinausgestreckt und einen ca. 2 m langen Fichtenast in der Hand als Bremse.
Ja, und dann ist es losgegangen. Am Anfang ist alles soweit gut gegangen, meine Großmutter ist vorn dahin marschiert und ich bin hinten im Wagerl gesessen, sozusagen als Bremser.
Bald aber hat meine Großmutter gerufen:
„Luisl, brems a bissl mehr, ich kou nimmer sou schnö gei“,
Ich hab also den Ast ein bisserl mehr hinaus lassen, sodass sozusagen die Bremswirkung größer geworden ist. Das Ganze hat, soweit ich mich erinnern kann, recht gut funktioniert, bis zu dem Zeitpunkt, wo wir wieder bei der alten Hani vorbeigefahren sind…
Die hat noch immer ihr Holz geschnitten und hat mir, wie sie mich so verkehrt im Wagerl sitzen gesehen hat, freundlich zugewunken. Ja, und ich hab dann auch freundlich zurück gewunken, habe aber dabei leider den Ast zum Bremsen aus meinen Händen verloren.

Zum Glück waren wir dann aber eh schon so weit unten, wo die Straße nicht mehr so steil war und ich hab halt schnell mit meinen Füßen weiter bremst so gut es halt gegangen ist (Ich hab eh die Goiserer – Schuhe angehabt) sodass meine Großmutter von dem Missgeschick gar nicht viel bemerkt hat, glaube ich.
Wie wir endlich unten Am Gries daheim angekommen sind, hat meine Großmutter dann zu mir den folgenden bedeutsamen Satz gesagt:
„Luisl,“ hats gesagt „Guat host das gmocht, deafst nächstes Joah wieda mithöfn.“
Was ich dann zu meiner Großmutter gesagt habe, weiß ich nicht mehr so genau. Mir ist nur in Erinnerung, dass ich zur Fleischhacker – Kapelle nie mehr in meinen ganzen Leben mit einem Leiterwagerl hinaufgefahren bin …
Zum Schluss möcht ich euch aber noch was Wichtiges sagen:
„Wanns wieda ameu von Kirchberg auf die Rams aufi foahts, dann passts bei den vün gachen Kurven ja guat auf! Es wiad eich zwoa sicher heitzutag ka Fuhrweak mit wüdgwoadene Pferd auf a moi entgegen kumma, owa es kunnt ja vielleicht sei, dass eich a oide Frau mit an Latawagerl entgegen kummt wo hintn a klana Bua drin sitzt.“

                       

                                         Die Fahrt geht dann weiter zum von unserem Astronomen Alois benannten ‚Sternen-Bankerl‘

       

Diese Aussichtsstelle befindet sich ganz in der Nähe vom „Ramswirt“ der Familie Pichler bei Kirchberg am Wechsel.
Ein einmaliger Platz für die Sternenbeobachtung aber auch am Tag hat man hier einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Berge wie Rax und Schneeberg.

                            Anschließend treffen wir uns dann alle beim Gasthaus Fally zum kulinarischen und großen Stammtisch

Musikalischen Untermalung vom kirchberger Pensionisten-Verein unter der Leitung von Agathe

 

Viele Neue und Bekannte am 06.04. 2019

Ehrenmitglieder: Charlotte Klepeis, Otto Weninger,  Anton Fahrner, Karl Müller, Irmgard List, Johann Ehrenhöfer; 44/45: Josef Ringhofer, Weitzer Gerhard, Wappl Maria, Franziska Kleindienst (Gmeiner), Kronhuber Gertraud (Haiden), Johann Egerer, Mooshammer Bernhard, Carl Hennrich, Josef Koderhold, Riegler Peter, Paul Bürger, Robert Mönichweger, Spies Josef, Gottfried Wiesenhofer; Julius Eisenhuber, Ulrike Jeitler,  Heinz Jeitler, Ernestine Fahrner, Gottfried Gansterer, Hedwig Tauchner, Kaghofer Magit, Sepp Morgenbesser, Martha Weissenböck, Maria Eichberger, Walter Eichberger, Alois Otter, Sepp Morgenbesser, Helene Steinmaßl, Klaus Steinmaßl, Edith Steinmaßl, Karl Steinmaßl, Weissenböck Hermine, Christine Wallner (Wallner), Anni Ungersböck, Wonkyong Wolf, Nolger Lotte, Ebenseer Karl, Tauchner Anni (Strobl), Annemarie Fuchs, Spies Hermine, Driemel Franziska, Funowitsch Erna (Simon), Luef Herrmine, Stangl Christine, Stangl Johann, Helmut Prohaska, Ingrid Karner, Fritz Karner,  Linde Jeitler, Franz Jeitler, Anneliese Haidbauer, Max Haidbauer, Grete Gansterer, Florian Gansterer, Wilibald Jauernig, Ringhofer Renate, Schubert Theresia, Sissi Meier, Sulzer Anna, Theresia Koglbauer, Dissauer Helmut, Egger Agnes(Weninger), Haider Ferdinand usw.

Eure Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Das war 2018 von Christl

Scho wieda is a Jahr vorbei!

Ma glaubt’s fast net! I bin so frei

und erzähl euch, was i so denk oder tram,

und ihr unterstützt’s mi mit „Kirchberg-daham“.

Des heutige Gedicht, des is wirkli wahr

no a bissl länger als des vom vorign Jahr.

I hoff, ihr habt’s a Sitzfleisch und halt’s des aus,

wenn net, na guat, dann pfeift’s mi halt aus.

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Die Zeit, sie rennt und rennt und rennt,

da hilft’s a nix, wenn ma jetzt flennt,

tuan ma liaber die schöne Zeit genießen,

a wenn die weißen Haar scho sprießen

oder werdn a bisserl licht,

na und, wen störts? Uns sicher nicht!

Da hat aner g‘mant beim vorigen Jahresgedicht,

daß ma „Kirchberg-daham“ zweng oft hört oder siecht!

Da kann i nur sagn: bitte seids ma net gram,

es reimt si net sovü auf „Kirchberg-daham“!

Aber er und ihr alle könnt’s ma helfn beim dichtn,

alls was si reimt auf „Kirchberg-daham“ tuat’s ma bitte berichtn!

 

Am 14.  April des erste Treffen war,

es hat si wieder eingfunden a recht nette Schar.

Am Hauptplatz habm ma uns angschaut die Mariensäule,

der Gerhard hat alls erklärt, an dem Tag habm ma ka Eile!

A vom Burger Haus hat er uns vieles erzählt,

unser Kirchberg war a eigene klane Welt.

Wir Jungen habm uns am Sonntag  troffen im Szal-Cafe,

habm uns erwachsen gfühlt mit 17, ihr wisst’s des ja eh.

Mit an Packl Zigaretten, ihr dürfts jetzt ruhig lachen,

san ma auskommen zu zweit genau 10 Wochen!

Und heut? Mei Freundin, die Christl, is vor 1 Jahr scho Uroma wordn,

und a paar andern is sicher a scho a Urenkerl geborn.

Durch die Pfarrgassn kann ma jetzt bis zur Kernstockwarte sehn,

die soll jetzt umtauft werdn, i kanns net verstehn!

Lass ma ihr den Namen von ihr‘n Erbauer,

im Nachhinein is ma doch immer vü schlauer.

Wo der Park heute is, früher war s’Schwimmbad dort,

des war für uns Kinder unser Urlaubsort

mit die warmen Kabinen aus an guatn Holz,

durt habm ma schwimmen g’lernt, war’n mächtig drauf stolz.

Heut steht a Kriegerdenkmal dort,

irgendwia is des a ganz a bsonderer Ort.

Von dort kann ma a die Wolfgangs-Kirch’n sehn,

der Blick da auffi is wunderschön! (gell Herbert?)

Der Herr Bürgermeister hat no erzählt a klane Gschicht

vom Glockentausch, s’is nachz‘lesen im April-Bericht.

Es hat damals geb’n mit Zivilcourage Leut

und solche gibt‘s a manchmal noch heut,

Mut kann man net kaufen, so heißt’s doch immer,

aber si gar nix traun, des find i noch schlimmer!

Es is wichtig Courage und Selbstvertraun habm,

net nur aber a in „Kirchberg daham“!

Dann san ma 83 Stufen zur Pfarrkirch’n rauf,

a jeder war stolz, daß er’s no immer daschnauft!

Und dort oben gibt’s no a Denkmal von d’Krieger

die g’falln san. Ma fragt si, wo san die Sieger?

Und beim runtergehn habm ma uns dann unterhaltn

über’s Häuserl vom Kurvenschuaster, dem alten.

Des Mittagessen dann im Grünen Baum  war a Gedicht!

Und dir lieber Gerhard ein „Danke“ für dein Bericht!

 

Da gibt’s so a Sach, die mi ziemlich beschäftigt,

net allerweil, aber wenn, dann recht heftig!

Des heutige wegwerfen regt mi auf ganz furchtbar,

kann si wer erinnern, daß des früher nur halb so schlimm war?

Die Schulbüacher habm ma in Packpapier bunden,

und manches Mal hat ma a Eselsohr gfunden

von an der des Buach vor uns hat ghabt,

die Lehrerin hätt eahm sicher net dafür globt!

Ma hat no a Achtung ghabt vor an bedrucktn Papier,

welche Unmengen Werbung hängen heut an der Tür?

‚Achtung‘ is heut überhaupt a selten brauchts Wort,

was man net glei braucht, des schmeisst ma halt fort,

ob Büacher,  a Gwand oder a überbliebns Essen,

nur weg damit, dann kann ma’s vergessen!

Heut fangen d‘Leut an, a bisserl umdenken,

tuan den unnötigen Verbrauch manchmal scho senken,

es gibt die Tonnen für Plastik, Metall und Papier

bei mir daham, aber sicher net nur bei mir!

Lass ma die Vernunft des Verhalten wieder umdrahn,

und fang ma damit an in „Kirchberg-daham“!

A Gschichtl hätt i no, des passt da dazua,

dann is Schluss mit dem Thema (a paar hab i no), weil es is gnua.

Manche schmeissn ihrn Mist afoch auf’d Strassn,

miass ma uns des eigentlich alles gfalln lassn?

2 Meter nebn an Mistkübel hat a Bursch sein Dreck weg g’schmissn,

i hab des gsehn, na mi hat’s vielleicht g’rissn!

„Du hebst des auf und gibst des da rein!“

hab i gsagt, der hat’s wirkli gmacht! Denk i: na fein,

vielleicht is‘ nur die Erziehung die fehlt,

statt der gibt’s heut oft a schön‘s Taschengeld.

 

Hab i scho g’sagt, daß i unhamlich mag

den 15. August, den Marienfeiertag?

D’Mess hat glesn der Herr Kardinal, i hab glaubt i tram,

i hoff, es hat eahm gfalln bei uns in „Kirchberg-daham“!

Die Wolfgangs-Kirchn, die war so gsteckt voll,

aber der Franz hat no a Platzl kriagt und fotografiert – ganz toll!

Apropos Bilder: der Herbert macht Fotos, die san sowas von schön,

da muaß an jedn, net nur uns Kirchbergern, des Herz aufgehn!

 

Der Gerhard und der Hans habm si beide schwer verletzt

knapp hintereinand im Herbst, i war so entsetzt!

Der Gerhard is unglücklich gfalln über d’Kellerstiagn,

sodaß er a Halskrausn hat miassn kriagn,

und der Hans hat si den Fuaß beim Radlfahrn brochn

die Sachn san wirkli nimmer zum lachn!

Und da hab i ma denkt so in der G’ham,

was is denn nur los in „Kirchberg-daham“?

A Pechsträhne halt, des kummt manchmal vur,

aber i denk ma, jetzt war’s dann bald gnua!

 

Die Führung in der Burg Feistritz, des war vielleicht was!

Die steht ob‘m am Berg wuchtig und groß.

I waß net wer Herrn Professor Jeitler um die Führung gebeten,

er hat unsern Gerhard jedenfalls würdig vertreten!

Er hat die Führung mit vü Geschichte und Gschichtln so interessant gmacht,

des wär a super Lehrer, hab i ma gedacht,

und hab dann erfahrn, daß er wirklich aner is,

es wundert mi net, daß so a Griss um eahm is!

Wenn ma betrachtet diese dicken Burgmauern,

wiavü Müh und Plag steckt da drin von den Erbauern!

Richtig romantisch is der Innenhof der Burg,

schon da gibt’s vü zum schaun, ma kriagt gar net gnuag.

Innen is die Burg richtig schön in Schuss,

die Besitzer kümmern si drum, kommt ma zu dem Schluss.

Sie wohnen sogar selber in dem renovierten Gemäuer,

i hoff, es gibt kann Burggeist, des wär net geheuer!

Es gibt a Burg-Konzerte, Mal-Kurse und solche Sachn,

wenn ma wü, kann ma aus jedn Bau etwas G‘scheits machen.

Unser Alois hat erzählt von an Kachelofen-Zackn  a klane Gschicht,

wia des genau war, des erzähln ma liaber nicht.

In die Burg hätt ma eigentlich gar net dürfen hinein,

doch die Frau Sabine hat‘s möglich gmacht,, des war schon fein!

Der Blick von der Burg hinunter ins Tal

der is so schön, des find’t man net überall!

Dann san ma zur Feistritzer Kirch’n hinunter,

die meisten von uns war’n no immer schön munter,

a dort hat der Herr Professor a klane Führung gmacht,

an klan Teil von dem Hirn hätt i gern, hab i mir gedacht!

Leider hab i dabei net alls deutlich ghört,

des kummt daher, weil ma im Alter halt scho a bissl schlecht hört.

Dann san ma in Burgkeller gangen zum Essen

und san dort richtig gmiatlich zsammen gsessen.

Des Essen war sehr guat, da kann man net klagen

und so vü, daß ma an Teil no mit ham habm tragen.

Die Feistritzer, die sitzen doch a gern zsamm,

na dann macht’s halt bei euch a „Feistritz-daham“!

 

A Sach gibt’s noch, die beschäftigt mi sehr:

was is, wenn a Mensch is nimmermehr?

Was macht ma, was tuat ma, wia halt ma des aus?

Geht ma in die Natur oder vergrabt ma si z’Haus?

Ma fragt si verzweifelt, is‘ net bald gnua,

warum straft mi der Herrgott, was kann i denn dafur?

Aber dann kummt wieder a Sonnenstrahl ins Leben,

und ma waß, es wird irgendwia weitergehn.

Ma denkt vü noch, want stü‘ in der G’ham

und suacht Zuflucht und Trost in „Kirchberg-daham“.

 

Manchmal schiasst ma durch’n Kopf so a Gedankensplitter,

is schnell wieder weg, wia der Blitz beim Gewitter,

drum hab i überall lieg’n an Stift und a Blattl Papier,

damit die Idee net verschwind‘t, i kann nix dafür!

Hat in letzter Zeit von euch wer Geburtstag g’habt?

Ma wird gfeiert, kriagt Geschenke und wird ordentlich g’lobt!

Nur, des mit die Geschenke is manchmal a Gfrett,

des ane g’fallt an sehr guat, des andre eher net.

Des Problem mit so an Geschenk, des is halt,

was macht ma damit, wenn’s an so gar net gfallt?

Weiterschenken? Na ja oder ui jeh!

I denk, da hilft am besten a Schmäh,

ma bedankt si recht liab, doch a bissl a schlecht’s Gwissen hat ma schon

wann ma’s gibt am nächstn Caritas-Flohmarkt, aber s‘hat wer andrer was davon!

 

I hab no a Frage: wer von euch hat an Hund?

So a liabes Springinkerl, hoffentlich pumperlgsund!

Wenn so a Viecherl von uns geht, des tuat echt weh!

Ma tät eahm so gern zruckhabm, sogar voller Flöh!

 

So meine Lieben, des war’s für heit,

daß ihr mir so lang habt’s zuaghurcht, des hat mi echt gfreut!

Ihr wart’s wia immer des beste Publikum,

doch Gottseidank is irgendwann a des längste Gedicht um!

Jetzt bin i wirkli am End, i glaub i tram,

wir segn uns wieder in „Kirchberg-daham“!

 

Frühlingsstammtisch 06.04.2019

* 10:00 ab Hauptplatz im Autokorso (Mitfahrmöglichkeiten sicher gegeben) zur Fleischhackerkapelle, Sternenbanckerl, Fally anschließend Höhenspaziergang und alles mit kurzen Infos
* ab 11:30 kulinarischer Stammtisch
* 13:30 großer Stammtisch für musikalische Untermalung ist gesorgt

* Josef Ringhofer, Aspang ladet zum Jahrgangsstammtisch 1944/45:(Weizer Gerhard,Dissauer Helmut, Kronaus Josef , Mooshammer Bernhard, Josef Koderhold, Paul Bürger, Kertnbeis Wolfgang,  Robert Mönichweger, Weissenböck Richard, Carl Hennrich,Ulrike Langthaler usw.)

               *  Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
    • geselliges Beisammensein
    • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
    • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten.
    • Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)
  • „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“ 

 

Save the date

Eure Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Sommerstammtisch 15.08.2019 Grüner Baum

Herbststammtisch 09.11.2019 Molzbachhof

Hallo liebe Kirchberger Daham, leider kann ich an diesem „Klassentreffen“ meines Schuljahrgangs nicht teilnehmen. Da sind wir noch unterwegs in Réunion und fahren dann um Afrika herum. Wir sind erst am 30.April wieder in Bruchsal.
Ich möchte aber alle meine Schulkollegen und Kolleginnen schön grüßen! Ich werde an euch denken. Aber im August sind wir wieder in Österreich und würden uns freuen dann manche wieder zu treffen.
Also nochmals viele Grüße an alle. Herta und Robert

 

Wir trauern mit Familie Samm

Liebe Familie Samm,

Aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Ehrenmitglied Josef Samm (geb.1938).

Josef hat sich am 20.10.2018 In Feistritz als neues Ehrenmitglied beim Treffen sehr wohl gefühlt.

              

Josef Samm (81)

Die Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

 

Wir trauern mit Familie Apfl.

Liebe Familie Apfl,

Aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Mitglied Gertrude Apfl.

Sie hat unser Kirchberg-daham Platzl betreut und für Ihren Mann Eduard Apfl ein Zwetschgenbaum pflanzen lassen. Wir danken ihr für die liebevolle Zuwendung.

        

Gertrude Apfl

      kida-6

Die Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

 

7 Jahre und kein bisschen müde!

Ma kann’s gar net glaubn, des kann’s fast net geben,

7 Jahr is „Kirchberg-daham“ scho am Leben!!

7 Jahr – des is scho a sche lange Zeit!

Hab i scho gsagt, daß mi des echt g‘freit

daß ma uns 3 mal im Jahr treffen und setzn uns zsamm,

unterhaltn uns und genießen unser „Kirchberg-daham“!

Christerl

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 Es begann am 12.02.2012

Wir trauern mit Familie Dirnbacher

Liebe Familie Peter und Helga Dirnbacher,

Aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von unserem lieben Ehrenmitglied Auguste Dirnbacher (geb.1921).

Begräbnis in Kirchberg am Wechsel am 14.02.14.00 in der Friedhofskapelle mit Messe.

Die Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck,
Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

        

Frohe Festtage 2018/9

 

Liebe Kirchbergerin,

lieber Kirchberger,

    

wünschen

Eure Organisatoren

 Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Ebenso: Magarete Eisenhuber (Eisenhuber), Otto Weninger, Frederike Freyler, Kurt Freyler, Grete Morgenbesser, Anton Morgenbesser, Christine Wallner (Wallner), Luise Scherz, Anton Scherz, Hubert Gansterer, Johann Ehrenhöfer, Rosmilla Kohlstrom, Emilie Auer, Gottfried Gansterer, Lini Morgenbesser, Sepp Morgenbesser, Ardele Samm, Joseph Samm, Ernestine Fahrner, Anton Fahrner, Auguste Dirnbacher, Peter Dirnbacher, Magerete Donhauser, Herbert Donhauser, Franz Donhauser, Herta und Carl Hennrich, Hans Lind, usw.

Frohe Weihnachten und ein schönes  Neues Jahr Christa Biack (Muhr)

Euch liebe Kirchberger ein schönes Weihnachtsfest Gesundheit und  Freude für 2019 das wünscht Euch Peter Riegler

Liebe Christl,
danke für das nette Adventgedicht.
Auch ich wünsche Euch allen
ein gnadenreiches Weihnachtsfest,
sowie Gottes Schutz und Segen für 2019.
Herzliche Grüße
KT
Vielen Dank für die Weihnachtsgrüße.
Auch ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und angenehme Feiertage.
Mit lieben Grüßen
Roswitha Fiala
Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Liebe Grüße sendet Alois Otter
Frohe Weihnachten und alles gute  im Neuen Jahr wünschen Euch Herbert & Wonkyong
Auch wir wünschen allen ein friedliches Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr! Marieluise u. Helmut Fortin
Auch ich wünsche dir frohe Weihnachten, leider werden  sie dieses Jahr nicht sein wie sonst lg Christl Wallner
Ich wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest! Mfg Alois Stangl
Wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Walter Samstag

Vielen Dank euch allen für die Mühe um Kirchberg Daham!

Eure Theresia Diernegger-Inschlag

Liebe Freunde von Kirchberg, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wünscht euch Anny Biber

Gesegnete Weihnachten wünscht euch Hilde Janak

Ebenfalls auch an alle Elfi Lang

Dankeschön die Steiners!!!

  • Frühlingsstammtisch 06.04.2019
  • Sommerstammtisch 15.08.2019 Grüner Baum
  • Herbststammtisch 09.11.2019 Molzbachhof

 

Ein kleines Adventgedicht

I muaß euch sag’n, bei meiner Ehr,

es weihnachtet wirkli überall sehr.

Habt’s scho a Listn gmacht für alle Gaben?

A jeder sollt zumindest a Klanigkeit haben.

Die vü’n Rennerei’n , die sollt ma vermindern,

uns liaber beschäftigen mit den klan Kindern.

Die glänzenden Augen, wann der Nikolaus kummt,

des warme Gfühl, wann der Teekessel summt,

ab und zu scho a Schnee, der aber wieder zerrinnt,

manchmal wär i gern wieder a Kind,

des hamkummt mit aner rotg’frorenen Nas’n

die Mama tuat warm über d‘ eiskalten Händ‘ blas’n,

und d’Bäckerei, mein Gott, riacht des guat,

i kann gar net sag’n, wia guat des all’s tuat!

Und langsam kummt’s zuwa, die Heilige Nacht,

i bin sicher, ihr habt’s trotz allem all’s fertiggebracht!

Und dann setzt’s euch zsamm rund um’an Bam,

und genießt’s den Frieden in „Kirchberg-dahm,“

Ganz liebe Adventgrüße schickt euch

Eure Christl

 

 

Fanpost

Lieber Hans,
danke für die schönen Bilder,
ich wußte gar nicht, dass die Burg Feistritz so pächtig ist.
Danke für die kleine Fototour nach Feistritz mit Euch.
Alles Liebe und herzliche Grüße
KT

Wie, was,wo am 20.10. von Christine

Liebe *Kirchberg-daham‘-Freunde, liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die heute dabei waren und alle die leider nicht dabei sein konnten,

ich sende euch wie immer einen kleinen Bericht über unser heutiges Treffen.

Treffpunkt war diesmal  vor der Feistritzer Burg.

Da unser Gerhard Ungersböck diesmal unfallbedingt nicht kommen konnte, hat Herr Prof. Jeitler die Führung übernommen.

Er hat unsern Gerhard so toll vertreten, ich war und bin echt beeindruckt.. Dieser Mann hat ein Wissen – ich wäre froh, wenn ich 10% davon hätte! Aber er hat uns alles mit so einfachen Worten erklärt, daß die Burg ca 1100 erbaut wurde, die vielen Besitzer die sie hatte (mit den jeweiligen Jahreszahlen dazu!), ihre Familiengeschichten und viele Anekdoten dazu. Es war vereinbart, daß wir die Burg nicht besichtigen können, weil die Besitzer Fam Reichhold derzeit nicht im Lande sind. Wir durften dann aber doch in den Burghof, wo uns der Herr Professor noch eine Menge erzählen konnte. Und dann kam die Frau Sabine, das Haus- bzw Burgfaktotum heraus, und da sie Hrn. Prof. Jeitler gut kennt, hat sie uns mit ihrer sehr herzlichen und lustigen Art erlaubt bzw auf ihre Kappe genommen, daß wir weitere Räumlichkeiten besichtigen durften. Bei dieser Gelegenheit hat unser Otter Alois eine kleine Geschichte erzählt, was er als ganz junger Elektriker in diesen uralten Mauern erlebt hat. Ja und dann ging es wieder bergab Richtung Burgkeller zum Mittagessen, aber vorher gab es noch eine kleine aber feine Führung in der Feistritzer Pfarrkirche. Und dann ging es tatsächlich zum Essen, welches hervorragend und so viel war, daß wir, glaube ich, eine ganze Rolle Alufolie verbraucht haben, weil es natürlich schade gewesen wäre, diese guten Sachen zurückzuschicken.

Nach dem Essen hat unser Herbert Wolf (in Vertretung von unserem Hans Donhauser) unserem neuen Ehrenmitglied Hrn. Josef Samm gratuliert und ihm die Ehrenurkunde überreicht, und ich durfte auch einen kleinen Teil dazu beitragen in Form eines kleinen Gedichtes.

I waaß net vü vom Josef Samm, des tuat ma lad,

drum bin i – versprochen – a bald wieder stad.

Aber a bissl was hat ma d’Schwester verraten,

ma muaß halt schaun wia ma kummt zu die Daten.

Er geht gern mit der Gattin im Küah-Grabn spaziern,

und s’Schwammerl suachn tuat er a no immer probiern.

Nach Frankreich und Korsika tuat er gern verreisen,

und was er besonders gern macht, is Kreuzworträtsel lösen,

Fuffzg Meter Hecken hat er gschnitten bei seiner Schwester,

drum sagt sie a allerweil: er is mei Bester!

Vor kurzem hat er an runden Geburtstag ghabt,

und is noch so aktiv, dafür ghört er g’lobt!

Sogar der Herr Bürgermeister hat die Urkunde unterschriebn,

es is ihm ja a gar nix anders übrig gebliebn!

Des war’s was i waaß von unserm Josef Samm,

drum gratuliern wir ganz herzlich – wir von Kirchberg-daham!

Und weil ich grad so beim dichten war, wollt ich unserm verletzten Hans auch ein paar Zeilen widmen und ihm dann schicken.

Es is so schad, daß der Hans heut net da ist,

er liegt in Salzburg, den Fuaß ganz dick eingipst,

und a manch anderes is ziemlich lädiert,

aber Hauptsach is, daß des Hirn funktioniert!

Er hat nämlich vom Bett aus des meiste organisiert,

ganz klar daß ihm dafür a Riesen-DANKE gebührt!

Und ans des sagn wir dir jetzt glei:

Des nächste Mal bist du sicher wieder dabei!

Drum ruafn jatzt alle laut mitsamm:

Ganz liebe Grüsse von ‚Kirchberg-daham‘!

Dem Ungersböck Gerhard is was ähnliches passiert,

i find daß ihm a a ganz lieber Gruß gebührt!

Im Frühjahr san ma dann alle wieder zsamm,

i gfreu mi schon heut auf des ‚Kirchberg-daham‘!

Ja und dann gab es noch eine Überraschung von der Gattin von unserem Herbert Wolf. Ungefähr um diese Zeit gibt es in Korea ein ganz großes Familienfest, wo alle zusammenkommen, es wird gegessen, getrunken , gefeiert und – gebetet! Jeder von uns hat ein kleines Glas Rotwein bekommen und dann hat sie in ihrer Muttersprache ein Gebet für uns alle gesprochen, und dann haben wir alle mit unseren Gläsern angestoßen, ich war echt gerührt – das ist es, was unser ‚Kirchberg-daham‘ so einmalig macht und ich habe das Gedühl, daß es jedesmal ein bisserl persönlicher wird.

Und weil wir schon dabei sind, möchte ich die Gelegenheit nutzen und unseren „Damen im Hintergrund“ einmal von ganzem Herzen zu danken! Charlotte, Agathe und Ilse, ihr macht das so unauffällig im Hintergrund, daß ein „Danke“ eigentlich zu wenig ist!!

So meine Lieben, das wär’s für heute. Ganz liebe Grüße an alle und ich hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Eure Christl

Herbststammtisch am 20.10. 2018

Besichtigung der Burg Feistriz mit Frührung von Prof. Jeitler

Besichtigung der Pfarrkirche mit Frührung von Prof. Jeitler

Kulinarischer und großer Stammtisch im Burgkeller

Überreichung der Ehrenurkunde

Gedicht von Christine

 

 

 

Einladung 20.10.2018 – Programmänderung

Liebe Kirchbergerin, lieber Kirchberger,

Herzlichst eingeladen sind alle

„Auswärtigen“, „Einheimischen“

„Freundinnen & Freunde von Kirchberg-daham“

Herbststammtisch  am 20.10.2018

  • 10:00 Stammtischführung AB Burg Feistritz (dort Treffpunkt)  und Kirche Feistritz innen / Prof. Jeitler

    • aus nicht vorhersehbaren Gründen ist der Burgbesuch nur von außen möglich

  • 11:30 Kulinarischer Stammtisch Gasthaus Burgkeller

    • 13.30 Großer Stammtisch / Jahrgangsstammtisch 1954-1955

      • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeister
      • Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Josef Samm 
      • gemütliches Beisammensein
      •  Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten 

        Eure Organisatoren

        Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

„ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern“

 

Wir alle sind KBG-daham!

Lieber Johann,
vielen Dank für den Bericht, die schönen Fotos und die Einladung zum 20.10.2018.
Der 15.8. zeigt uns viele schöne Momente, fröhliche Menschen, ein wunderbares gemeinsames Feiern und Beisammensein.
In Gedanken bin ich bei Euch, bei vielem, was Ihr schon zu Wege gebracht habt, die guten Ideen und Beiträge.
Es ist berührend und staunenswert, wieviel Liebe, Treue und Hingabe Ihr in diese Kirchberg-Daham Idee und an die jeweiligen Menschen schenkt.
Der Herr vergelte Euch all diese Mühe und Güte, diese Liebe an unseren schönen Flecken Erde, der uns anvertraut und geliehen ist, den Ihr uns aufs Neue bewußt macht.
Ja, Heimat haben, wohin gehören, erwünscht, verstanden werden, geliebt zu sein, das ist es wohl auch, wonach sich jeder Mensch sehnt.
Dir alles Liebe,
Euch allen Kraft und Segen von oben
herzlich verbunden und grüßend
(ein ganz lieber Fan)

Viele angekündigte Besucher für den 20.10.1018

 Wer überrascht uns noch mit seinem Besuch?

Otto Weninger, Theresia Diernegger (Inschlag), Anton Morgenbesser, Hubert Gansterer, Gottfried Gansterer, Margarete Steiner, Auguste Dirnbacher, Paul Bürger, Ardele Samm, Joseph Samm, Luis Stangl, Maria Eichberger, Sissy Mayr (Rigler), Burger Helga,  Ida Geyer (Koderhold), Alois List, Gertrude Maier (Zwerger), Elisabeth Gruber (Steinmassl);  Maria Scherz (Diewald), Karl Ehrenhöfer, Anneliese Eckler (Koglbauer), Ulrike Lego (Mitter), Elisabeth Groller (Zwerger), August Hofstätter , Martin Pöll, Gertraud List  (Scherbichler), Emrich Leimberger; Reingard Spiess, Johann Wiedner, Josef List, Aloisia Höller, Maria Waidhofer, Walter Eichberger, Alois Otter, Robert Mönichweger, Manfred Obermoser, Sepp Morgenbesser, Erika Steinmaßl, Klaus Steinmaßl, Christine Wallner (Wallner), Gertrude Apfl, Wonkyong Wolf,

Eure Organisatoren

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Dietz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Sommerstammstisch am 15.08.2018

Treffen am Hauptplatz und Spaziergang zur Wolfgangskirche

Festgottesdienst mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn

 

Teilnahme beim Wolfgangskirtag und Foto beim Kida-Bankerl

 

Jahrgangstreffen beim großen Stammtisch im Gasthaus Grüner Baum

Ernennung von Irmgard List zum Ehrenmitglied

Bericht von Christine Mutschlechner über unseren Sommerstammtisch 2018

Treffpunkt war wie immer am Hauptplatz um 10h, von wo wir dann gemütlich losmarschiert sind Richtung St.Wolfgangs-Kirche.
Dort war die Hl. Messe noch im Gang, gelesen von Kardinal Schönborn, der bei Bedarf in der Schranz-Villa, die ja jetzt der Kirche gehört, logiert. Da wir wegen Überfüllung keinen Platz mehr gefunden hatten, haben wir uns vor der Kirche an den dort aufgestellten Tischen und Bankerln ein wenig ausgerastet und uns mit einem Getränk erfrischt. Ja und dann war die Messe aus und die vielen Leute sind herausgeströmt (ich wunder mich immer, wie viele Leute in dieser Kirche Platz haben), sehr viele in Tracht und die Frauen mit Kräuterbüscherln in der Hand. Ich finde, dieses Brauchtum ist einfach wunderschön! Die Zeit ist vergangen wie im Flug und dann haben wir uns auf den Weg gemacht zum wohlverdienten Mittagessen im ‚Grünen Baum‘. Nach vielen kleinen Plaudereien mit (ehemaligen) Kirchbergern, die wir ja höchstens 3 mal im Jahr sehen, hat dann unser Hans das Wort ergriffen und unserem neuen Ehrenmitglied nämlich unserer Irmi List die Ehrenurkunde überreicht.

Und zu diesem Anlass gab es auch ein paar Zeilen in Gedichtform:
A neues Ehrenmitglied ham ma, unsre Irmi List,
von unserm Komitee, wie ihr sicher alle wisst.
Du kannst sie alles fragen, dort wo alle andern no raten
über Zahlen, Geburtsjahr, Verwandtschaftsverhältnisse, Daten,
des schüttelt sie aus’n Ärmel wie wann nix wär,
drum gratuliern wir heut ganz herzlich zu dieser Ehr!
Und allen frühern Ehrenmitgliedern natürlich auch,
weil – in ‚Kirchberg-daham‘ da is des so Brauch!
Noch was: an rund’n Geburtstag hat d’Irmi, des plauder i jetzt aus,
des is doch a Grund für an Riesen-Applaus!

Und wenn ma schon dabei san beim jubiliern,
werd’n ma unserm Hans a glei gratuliern,
er hat nämlich a Geburtstag dieser Tage,
und dass wir dir Glück wünschen, des is ka Frage,
und dir sag’n, dass du afoch Spitze bist,
immer fit und voll in Action bist!
Und wir wünschen uns und woll’n es auch nicht ändern,
viele Urlaubsgrüsse von dir aus fernen Ländern!
Und mit deiner Hilfe wachs’n wir alle z’samm,
ja des is so bei uns in ‚Kirchberg-daham‘!

Ja liebe Freunde, das war’s für heute. Einen Gedanken tät i gern noch anbringen: ich find’s wirklich schad, dass fast nur ‚Auswärtige‘ zu unseren Treffen kommen, ganz selten, dass einmal ein paar Einheimische dabei sind, warum eigentlich? Vielleicht kommt der eine oder die andere doch wieder einmal zu unserem Treffen, wir würden uns echt freuen! Der 20. Oktober wäre doch a gute Gelegenheit!

Ganz liebe Grüsse an alle und ich hoffe, ihr seid alle gut nach Hause gekommen!

Eure Christl

 

Bekannte und neue Besucher am 15.08.

kida-3Ehrenmitglieder: Charlotte Klepeis, Otto Weninger, Anton Morgenbesser, Anton Scherz, Johann Ehrenhöfer, Margarete Steiner, Irmgard List (Hirnschrodt); Otto Karl,  Roswitha Fiala, Mario Trifich, Peter Moser, Traude Handler(Neuhold), Theresia Diernegger (Inschlag), Herbert Diernegger, Marie-Luise Fortin, Helmut Fortin, Luise Scherz, Margit Feuchtenhofer (Bindhofer), Jakob Kronaus, Ardele Samm, Claudia Steiner, Joseph Samm, Josef Kronaus, Luis Stangl, Alois Otter, Robert Mönichweger,  Ilse Ditz, Sepp Morgenbesser, Christine Mutschlechner (Soyka), Christine Wallner (Wallner),  Agathe Gansterer,  Gerhard Ungersböck, Wonkyong Wolf, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser.

Bäume beim Kirchberg Daham Platzl

Blick auf Kirchberg im Jahr 1913

     Quelle: AKON_AK111_077

 

Einladung 15.08.

           Sommerstammtisch 15.8.2018 Grüner Baum

  • 10:00 Stammtischspaziertgang zum St. Wolgang Kirtag & Platzl
  • 11:30 Kulinarischer Stammtisch
  • 13.30 Grosser Stammtisch
  • Jahrgangsstammtisch 1941/42:Peter Moser, Helga Laferl (Riegler), Otto Karl, Traude Handler(Neuhold), Theresia Diernegger (Inschlag), Jakob Kronaus, Franz Gansterer, Erich Galczinsky, Julius Eisenhuber, Gottfried Gansterer, Riegler Rosi, Wieser Peter, Bauer Luise, Weissenböck Maria,usw.
    • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
    • Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Irmgard List
      • geselliges Beisammensein
      • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
      • Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten (Kirchberg-daham Jubiläumstorte usw.).
      • Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)

    „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“ 

  • Eure Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Frühlingstreffen von Kirchberg Daham April 2018

     Treffen am Hauptplatz und historische Erklärungen der Gebäude rund herum von Gerhard Ungersböck

                                                                      Versammlung beim Kriegerdenkmal im Park

                                                                  Weiter zum Kriegerdenkmal vor der Pfarrkirche

                                  Gemütliches Zusammensein beim Stammtisch im Gasthaus zum Grünen Baum

        Unser fleißiger Imker Herr Karl Müller wird zum Ehrenmitglied von Kirchberg Daham beglückwünscht

 

Unsere liebe, fleißige, usw Christl

 

 

Liebe ‚Kirchberg-daham‘-Freunde, liebe Auswärtigen und Einheimischen, alle die heute dabei waren und alle die heute leider nicht dabei sein konnten (sehr viele diesmal!),

Ich sende euch auch heute wieder einen kleinen Bericht über unser heutiges Treffen in Kirchberg unter dem Motto „(Krieger)Denkmäler“, wie immer  bestens vorbereitet von unserem Gerhard,  der  wieder viele interessante und unbekannte Tatsachen vorgetragen und erklärt hat.

Treffpunkt war (wie fast immer) um 10h am Hauptplatz wo die Führung begonnen hat. Die Mariensäule war die erste Station mit den 4 Heiligen auf dem Sockel. Der Platz auf dem diese Säule steht, ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt, ich glaube nicht, dass es einen besseren dafür gibt. Gleich daneben steht das Burger-Haus, über das Gerhard auch eine Menge erzählt hat, zum Beispiel über die grosse Rune an der Fassade, über Norbert Burger, oder den Spruch über der Rune in schwungvoller Schrift: „Die Männer sind des Reiches Hüter, das Volk jedoch lebt durch die Mütter!“ Das ist eine Sprache, die uns heute – Gottseidank – nicht mehr viel sagt. Dann ein paar Schritte zur Seite und man sieht hinauf zur Kernstock-Warte, die jetzt durch Abholzung und auch Renovierung deutlich zu sehen ist. Über Kernstock haben wir auch einiges erfahren, auch über den Begriff Wechselgau. Wer weiss zum Beispiel, dass es ein Wechselgau-Dirndl gibt? Und dass derzeit überlegt wird , Kernstock-Gasse, Kernstock-Platz, Kernstock-Warte etc umzubenennen? Ich würde sagen, lassen wir die Toten ruhen, und von der Jugend weiss heute eh kaum mehr jemand mit diesem und anderen Namen aus dieser Zeit etwas anzufangen. Da müssten wir ja ein Drittel unserer Strassen, Gassen und Plätze umbenennen!

Vom Hauptplatz ging es dann weiter in den Park, wo das Kriegerdenkmal vom 1. Weltkrieg steht. Also für mich ist dieser Platz nur mit angenehmen Erinnerungen verbunden, war doch dort zu unserer Kinderzeit das Schwimmbad! Im Sockel dieses Denkmals sind die Namen der gefallenen Kirchberger Soldaten aus dieser Zeit eingraviert. Ein bisserl abseits steht noch ein kleines Denkmal von Kaiser Franz Joseph, der ja zumindest teilweise für dieses Schlamassel verantwortlich war, und das hat Gerhard auch ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht. Vom Park aus hat man einen wunderschönen Blick zur St. Wolfgang-Kirche, die man jetzt auch durch Abholzung wieder in ihrer ganzen Pracht sieht. Herr Bürgermeister Fuchs hat uns dann auch eine kleine Geschichte über den Glockentausch zwischen Wolfgangs- und Friedhofskirche erzählt

Dann ging es weiter Richtung Pfarrkirche, über 83 Stufen (ich hab mitgezählt!) zum Kriegerdenkmal vom 2. Weltkrieg, das 1954 eingeweiht wurde. Die 2 Motive des grossen Reliefs sind: auf der linken Seite Siegfried mit dem Drachen und auf der rechten Seite ein Mann der ausschaut wie Andreas Hofer. In welchem Zusammenhang die beiden mit dem 2. Weltkrieg stehen, bleibt mir schleierhaft, aber es ist handwerklich sehr gut gemacht und die Namen der gefallenen Soldaten sind auch hier eingraviert.

Ja und dann ging es zum Mittagessen in den Grünen Baum, wo einige leider nicht mehr mitkommen konnten, dafür sind ein paar andere dazugekommen. Das Essen war wie immer hervorragend, und wir haben uns alle recht gut unterhalten. Als Dessert gab’s dann noch die super Kirchberg-daham-Torte, mmmh!

Als Abschluss hab ich dann noch das ‚Jahres-Gedicht‘ vorgetragen, wo unsere ganzen Unternehmungen in Reimen  vom vergangenen Jahr beschrieben worden sind, und das war’s dann.

Wenn ich mir für das nächste Treffen etwas wünschen dürfte: ein bisserl eine zahlreichere Teilnahme wäre schöön!

Das war’s für heute, auf unser nächstes Treffen freut sich schon

Eure Spaziergängerin Christl

 

Neues und Altes von Lady Turbo

I kann’s gar net glauben, ja is es denn wahr,

es is scho wieder vergangen mehr als 1 Jahr

seit dem letzten Jubiläum, erinnert’s euch noch?

Die Stimmung war damals ausgsprochen hoch,

ihr habt’s alle so mitgspü’t, es war afoch a Tram,

probiern ma’s glei wieder und ruafn  ‚Kirchberg-daham‘!

Und wenn i euch lachn hör, ja des is gwiss,

ihr glaubt’s gar net, was des für a Freud für mi is!

I muass euch was sagn, aber ganz im geheimen,

manchmal tua i im Schlaf und im Tram a scho reimen.

G‘hör i ins Irrenhaus, bin i nimmer gscheit?

Aber eigentlich is wurscht, Hauptsach euch macht’s a Freud!

Woher i die Ideen hab? Ihr werd’s jetzt glei lachn,

des meiste fallt ma ein so nebenbei beim kochn,

i tua salzn und pfeffern, gib dazua no an Rahm

und – es reimt si scho wieda auf ‚Kirchberg daham‘!

Und i frag euch, wollt’s no amal kurz lachn?

Dann werd i den Reim a bissl anders nur machen,

also: i tua salzn und pfeffern , gib an Rahm no dazua,

jetzt hör i auf mit dem Bledsinn, i glaub es is gnua!

Oder beim spazierngeh’n mit’n Hund, da kann i guat reimen,

des gehn is ja gsund, derf nur kan Gedanken versäumen,

drum hab i überall lieg’n an Stift und an Zettl,

in der Kuchl, beim Bett und demnächst im Gartensalettl.

I lieg im Finstern im Bett, drah s’Liacht auf, weil  i a Idee wieder hab,

schreib’s auf, drah s’Liacht oh, weil i hab ja an Schlaf,

nach 5 Minuten drah i s’Liacht auf, weil i no a Idee hab,

ob des heut no was wird mit mein verdient’n Schlaf?

Liacht auf, Liacht oh, es is zum verzweifeln,

manchmal möcht i des dicht‘n beinah verteifeln,

und des alles nur, weil i kann Reim vergessn möcht,

i sag euch , i hab manchmal aufregende Nächt!

 

Das erste Treffen im Vorjahr war a ganz klans,

organisiert natürlich von unserm Hans,

er schickt uns a sms und schreibt: hurra,

die Egerer Eva is do aus Kanada.

Also hab ma uns troffen beim Wirt an der Stiagn,

die ganze Gschicht is leicht im Internet z’kriagn.

 

In Kranichberg war‘n ma Ende Aprü,

der macht ja wettermäßig des was er wü,

doch bei uns war er wieder mal sanft wie ein Lamm,

weil wir alle so brav san, wir von ‚Kirchberg-daham‘!

Zwa Denkmal hab’m ma gsehn von die siegreichen Krieger,

dabei gibt‘s in an Kriag fast kane Sieger!

Was is mit d’verletzten Soldaten, d’ausplünderten Leut?

Es hat si nix g’ändert bis in d’heutige Zeit!

1846 bei der Einweihung vom Kalvarienberg war’n  4000 Leut‘,

des is sogar vü in der heutigen Zeit.

Wie san die vü’n Leut vor 170 Jahr denn gereist?

San’s gangen z’Fuaß oder mit an Fuhrwerk zumeist?

4000 Leut, des san laut Statistik

mindestens 400 Fuhrwerk, na des braucht a Logistik!

Die Viecher müassn g‘füattert und tränkt werd’n , und die vü’n Leut ja aa,

also i stell ma vur, des war a Batzn Trara!

400 Wag’n ohne Parkplatz, des muaßt amal d’erlebn,

aber vielleicht hat’s damals des erste Fuhrwerk-Taxi geb’n?

D‘Straßn ohne Asphalt, manchmal durch‘n Schlamm,

na, geht’s uns guat heut in ‚Kirchberg-daham‘?

Der Weg am Kalvarienberg, mein Gott is durt schön

und bis zum Schneeberg umi hab‘m ma gsehn!

A  jed’s Marterl is durch a klans Türl schön gschützt,

damit nix passiern kann, a wenn’s regnt, schneibt oder blitzt!

Die Erst’n hab’m beim auffigehn die Türln öffnen lassen

und die Letzten ham‘s beim runtergehn wieder verschlossen.

Und dann san ma zruck zur Philips-Kapelln,

a do gibt’s wieder was zum erzähln,

zum Beispü über die Fresken die uralten,

i wunder mi immer, wie lang die Farbn haltn!

Wia hab’m die Leut glebt, was habm’s denkt wia’s des hab’m g’malt?

Ganz sicher net, dass die Farb a klane Ewigkeit halt!

Und i sag euch, die Leut die war’n ganz schön gscheit,

die hab’m was verstanden von ‚Nachhaltigkeit‘!

Herr Kaghofer und unser Gerhard hab‘n uns manches erklärt,

wir hab‘n alle brav zuaghurcht, so wie si des ghört.

 

Der 15. August, der Marienfeiertag,

des is a Tag den i unhamlich mag.

Die Kirchgänger san fast alle in Tracht,

a Dirndl, a Lederhosn, es is a Pracht!

Vom Platzl aus siecht ma des schöne Panorama,

des Platzl is wirklich a Platzl zum trama,

und es wird immer schöner, ihr wisst’s es ja eh,

lieber Hans, des war wirklich a Super-Idee!

Dass der Alois dann an Vortrag halt über Astronomie,

i glaub des vergiß i a Leben lang nie,

doch du hast des so lehrreich und verständlich serviert,

daß dir dafür heut a Applaus no gebührt.

Doch ganz stark is ma in Erinnerung blieb‘n

Des Gedicht über d’Sternderl des du hast gschrieb‘n.

 

Des klane Gedichtl des is sowas von guat,

lieber Alois i ziag vor dir den Huat!

Und wenn’s da recht is, les i‘s no amal vur,

es hurchn sicher alle gern zua.

„Wannst Steandalschaun mechst bei uns in Kirchberg dahoam

muaßt von d’runten im Toi auf d’Rams aufifoan.

Die Steandaln die glan siachst daun so schei!

Drum: losst’s uns aufi auf d’Rams Steandalnschaun geih!“

Wir zwa war’n Nachbarskinder, hab’m miteinand  in der Sandkistn gspü’t,

Hab’m gemeinsam glacht und uns gemeinsam verkühlt….

 

Unser 46/47er Jahrgang hat a Klassentreffen ghabt

Ende September und da g‘hörn amal g‘lobt

die drei Damen die des hab’m organisiert,

hab i schon g’sagt, dass ihnen a „Bravo“ gebührt?

A Führung war durch unsre alten Klassenzimmer,

vieles kennt ma noch, doch manches nimmer.

Erinnert’s euch? Die Lehrerinnen Geier und Schabauer und Lapka und Tietz,

hab‘m uns s’Rüstzeug für’s Leben mitgebn, des is ka Witz!

Die Lehrer Hecher und List, die war’n streng, liaber Gott!

Aber wir hab’m was glernt, und – hat’s uns gschadt?

D‘Frau Hausmann  (erste Klass, allererste Stund) sagt: „Good morning, sit down!“

Wir san alle brav stehn blieb’m , schau’n uns an: wia, was, wann??

Aber am liabsten hab i ghabt die Frau Lehrerin Fuchs,

bei ihr hab i aufpasst grad wia a Luchs!

Sie hat uns 4 Jahr lang begleitet mit vü Geduld und Versteh‘n,

wenn sie heute noch da wär, i tät schlicht sag’n: danke schön!

Dann hab’m ma a Fahrt mit’n Bummelzug gmacht,

mit Luftballon dran, die Leut hab‘m gwunken und glacht.

Und da hab i ma denkt so in da Gham (im Geheimen):

mei, s’is scho schön da in „Kirchberg-daham“!

 

In Aspang hab’m ma gsehn die Automobü

im Oktober im Museum, na des san vielleicht vü!!

Von ganz vom Anfang an die Kutschnwagen

bis zu d’heutigen Boliden, da muaß ma sagn

I hab no selten so was Tolles gsehn – i als Anti-Technik-Genie,

ma sollt si wirkli alls anschaun, sonst glaubst es ja nie!

Die Gschicht vom Herrn Benz und seiner Frau,

die mutiger war als er, und i erinner mi no genau

an den Bericht über d’erste Leicht-Karosserie

aus Holz und aus Stoff, baut mit vü Energie,

und x andere Gschichtln hat unser Führer erzählt

über d’Auto die kummen san aus der ganzn Welt,

der Mensch is a wandelndes Auto-Lexikon!

Waß a Gschicht über jed’s Auto, da wundert ma si schon!

Es gibt sovü gscheite Leut in unserm Land,

des sollt uns bewußt sein, uns allen miteinand!

 

 

Wenn euch d’Dichterei z’vü wird, dann entschuldigt‘s schon,

a jeder hat ane und des is halt mei Passion.

Wia hab’m jetzt schon gschafft weit  mehr als zwa Drittel

Drum werd’n  ma glei übergehn zum letzten Kapitel:

A jeder von uns hat a bsonders Talent,

der ane kann bergsteign, der andere rennt,

die ane tuat handarbeiten und der andere basteln,

mit Woll‘ oder Holz, Papier oder Astln,

der ane macht Führungen, kann guat erklärn und informiern,

und a andere hol‘t d’Leut zsamm zum singen und musiziern.

Die ane kümmert si um d‘Enkerl, die andere im Heim um alte Leut,

des is net selbstverständlich in unsrer oft herzlosen Zeit!

Der ane kann unhamlich guat organisiern,

a paar andere wiederum können super fotografiern,

der ane geht fisch’n, der andere jag’n,

bei beiden muaß ma si manchmal sogar plagn,

aner waß alls über d’Stern, tuat gern a bissl philosophiern,

ma derf nur die Freud an dem was ma macht, net verliern!

Die ane kann so guat backn und kochn,

und a andrer bringt mit Witz die Leut gern zum lachen

die anen tuan gärtnern, a paar andere schreib’m Gedicht,

s’is gar net so schwer, wia ma heut siecht,

die ane tuat so schön mal’n und a anderer Büacher schreibt,

a jeder kann irgendwas und daß des so bleibt

gebt’s des weiter an d’Enkerl (d‘Kinder san meist scho z’alt),

denn Talente san so vü wert, manche fast so wia Gold!

Macht’s und traut’s euch, jetzt habt’s Zeit, seid’s ja schon in der Rent‘,

denn der Herrgott schenkt an jeden mindestens a bsonders Talent!

Und  unsere Talente, wir alle zsamm

des macht’s aus – unser gemeinsames ‚Kirchberg-daham‘!

 

Nur wenn’s euch recht is, des is amal klar,

Mach i so a Gedichtl amal im Jahr.

I werd ma die Sachen über’s Jahr schön notiern,

und beim ersten Treffen lass ma des Ganze Revue dann passiern.

Für euer heutige Unterstützung bedank i mi recht schön!

Für’s nächste Gedicht hab i schon wieder a Menge Ideen!

Jetzt bin i wirkli am End, i glaub i tram,

wir sehg’n uns wieder in „Kirchberg-daham“!

Christine Mutschlechner

 

Ein guter Besuch am 14.04.

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Bgm. Willibald Fuchs, Vbgm Hubert Haselbacher, Ehrenmitglieder:  Anton Morgenbesser, Julia Pferscher, Anton Fahrner, Johann Ehrenhöfer, Hubert Gansterer, Karl Müller;  Irmgard List (Hirnschrodt), Grete Morgenbesser, Agathe Gansterer,  Ilse Ditz, Christine Mutschlechner (Soyka), Ulrike Jeitler (Tietz),  Heinz Jeitler, Alois Otter, Christine Wallner (Wallner), Gertrude Apfl, Sepp Morgenbesser,  Margit Kaghofer, Irene Michel, Silvia Gäng, Günter Gäng, Traude Steinkellner, Anni Steiner, Maria Vieher, Reinhard Rössler, Sepp Morgenbesser, Julius Eisenhuber, Franz Schober, Anni Ungersböck, Ernstine Fahrner,Agnes Leutgeb, Gerhard Ungersböck, Herbert Wolf, Johann Donhauser usw..

 

 

 

 

Frühlingsstammtisch 14.4.2018

  • 10:00 Stammtischführung „Vom Hauptplatz zu den beiden         Kriegerdenkmälern“….und mehr (mit Gerhard Ungersböck)
    *  ab 11:30 kulinarischer Stammtisch

    • 13:30 –  großer Stammtisch im Gasthaus Grüner Baum
      • Begrüßung durch den Herrn Bürgermeiser
      • Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Karl Müller
      • geselliges Beisammensein
      • Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang
      • für kulinarische Köstlichkeiten sorgt der Wirt (Kirchberg-daham Jubiläumstorte,usw)
      • open end

    

  • Sommerstammtisch 15.8.2018 Grüner Baum

Euer Tag  gehört Kirchberg-daham…(save the date!)

   „ Alle Kirchberginnen und Kirchberger aus ‚nah‘ und ‚fern‘ sehen wir immer wieder gern!“

 Eure

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

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Etwas Kirchberg und Österreich gefällig?

Artikel für Kirchberg Zeitung

 

Gedankensplitter zum geplanten Spaziergang „KirchbergDaham“ am 14. April

Vom Hauptplatz zu den beiden Kriegerdenkmälern

Dr. Gerhard Ungersböck

 

Wir, die Teilnehmer an den Spaziergängen durch Kirchberg haben uns schon wiederholt am Kirchberger Hauptplatz getroffen. Immer wieder wird die Mariensäule mit den Statuen des Jakobus, des Rochus, des Johannes Nepomuk und des Sebastian betrachtet.  – Doch auch die umstehenden Häuser verdienen ihre Aufmerksamkeit. In den beiden alten Gasthöfen „Zur Linde“ bzw. „Zum Grünen Baum“ haben unsere Zusammenkünfte wiederholt ihren Ausklang gefunden. – Leider stehen ehemalige Geschäfte leer und harren einer neuen Nutzung.

Unser Interesse wird 14. April zunächst dem „Burger Haus“ gelten. Auffallend ist das Zeichen unterhalb des Giebels. Es handelt sich um ein Runenzeichen, genauer um die Elhaz oder Algiz-Rune, das 15. Zeichen aus der germanischen Runenreihe. Der tatsächliche Name der Rune ist unklar; die drei Quellsprachen (altnordisch, altenglisch und spätgotisch) liefern keine klaren Befunde. Ursprünglich dürfte der Name „Elch“ bedeutet haben.

Um das Jahr 1900 erfand ein völkischer Esoteriker, rassistisch und antisemitisch orientiert, das sogenannte Armanen-Futhark“ (eine Runenreihe). Hier wird die Rune als „Lebensrune“ und ihr invertiertes Pendant (eine Sturzrune, auf den Kopf gestellt) als „Todesrune“ bezeichnet. Diese Namen und ihre Deutung sind rein fiktiv, während die Form lose auf der Elhaz-Rune basiert.

Unter dem NS-Regime wurde die Lebensrune als Lebensborn-Zeichen sowie in Abgrenzung zur christlichen Symbolik anstatt der üblichen genealogischen Zeichen für das Geburtsdatum (*) und in gestürzter Form (ᛦ) für das Sterbedatum (†) verwendet. Weitere Verwendungen fand sie im Apothekenlogo im Dritten Reich, am Armband des Sanitätsdienstes in der Hitlerjugend.

Die Elhaz-Rune war auch Symbol der von 1967 bis 1988 in Österreich bestehenden, von Dr. Norbert Burger gegründeten Nationaldemokratische Partei (NDP).

 

Inschriften auf dem „Burger Haus“:

Die Männer sind des Reiches Hüter – Das Volk jedoch lebt durch die Mütter.

Eine weitere Inschrift am Haus wurde entfernt: Sie stammte von Ottokar Kernstock

Von der Mutter schon als Kind,

Lernten deutsch wir beten,

Wollen einst auch Deutsch gesinnt,

Vor den Herrgott treten

 

Einige Bemerkungen zum „deutschen Dichter“ Ottokar Kernstock:

,,Ottokar Kernstock, eigentlich Otto Kernstock (*1848 in Marburg an der Drau, Steiermark, Kaisertum Österreich, heute Slowenien; †1928 auf Schloss Festenburg, Steiermark) war ein österreichischer Dichter, Priester und Augustiner-Chorherr.

Seine deutschnationale Gesinnung zeigen unter anderem Gedichte wie Civis Germanus sum! Oder Ein Fund. In Die deutsche Eiche formulierte er:

Slawenlinden steh’n in dichten
Reih’n mit Pinien welscher Art
Und mit Böhmerwalder Fichten
Dort freundnachbarlich gepaart.
Aber mitten im Bereiche
Dieser grünen Herrlichkeit
Ragt die deutsche Donnereiche
Wie ein Held der Hünenzeit.

1920 schrieb Kernstock zur Melodie der Kaiserhymne einen als Deutschösterreichische Volkshymne betitelten Text. Per Ministerratsbeschluss der Regierung Schober III wurden Text und Melodie als Sei gesegnet ohne Ende am 13. Dezember 1929 zur Bundeshymne erklärt und blieben sie auch während des austrofaschistischen Ständestaates bis 1938.

In Österreich wurden nach seinem Tod zahlreiche Straßen und Plätze nach Kernstock benannt. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde vor allem das Hakenkreuzlied (1923 von Kernstock für die Fürstenfelder Ortsgruppe der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei verfasst) von den Nazis zur Propaganda verwendet.  – Nach 1945 geriet Kernstock zunehmend in Vergessenheit. Teilweise wurde die Benennung von Straßen und Plätzen – oft erst nach längeren Debatten – rückgängig gemacht. So wurde 1992 in Wien-Ottakring der Kernstockplatz in Familienplatz, 1993 die Ottokar-Kernstock-Straße in Wien-Penzing in Jägerstätterstraße umbenannt.

Ottokar Kernstock führte die Bezeichnung Wechselgau für den Raum zwischen Hartberg und dem Wechsel ein. Der Begriff hat sich zwar nicht durchgesetzt lebt jedoch im Namen der regionalen Genossenschaft Lagerhaus Wechselgau reg. GenmbH der RWA Raiffeisen Ware Austria weiter, welche aus der 1929 von 130 Bauern gegründeten Molkerei Wechselgau hervorging.

Zur Kirchberger Kernstockwarte, die man vom Hauptplatz gut sehen kann:  Bereits 1886 wurde eine Warte am 852m hohen Wolfenkogel errichtet; 1930 wurde diese vom deutschnationalen Verschönerungsverein erweitert und nach Kernstock benannt; 1986 und auch später generalsaniert.

 

Von unserem Gerhard Ungersböck.

Totengedenken und Kriegerdenkmäler

Totengedenken ist eine Erfindung der letzten Jahrhunderte. Lange Zeit wurden nur Herrscher und Feldherrn würdig bestattet und es wurde ihrer gedacht. Kriegerdenkmäler, die nicht nur an Feldherren oder Offiziere, sondern auch an einfache Soldaten erinnern, entstanden nach der Französischen Revolution mit der Massenmolilisierung.  – Schon vor dem 1. Weltkrieg gab es einzelne Denkmäler, die an tote Soldaten erinnern sollten. So wurde für die Gefallenen der Schlacht bei Aspern von Joseph Kornhäusel als „Tempel des Kriegsruhms“ 1813 der Husarentempel bei Mödling errichtet. Ebenfalls in Erinnerung an diese Schlacht wurde der Löwe von Aspern geschaffen. In Erinnerung an die Gefallenen Soldaten der Völkerschlacht bei Leipzig wurde von Soldaten der kaiserlich-österreichischen Armee das Heldentor auf der Wiener Ringstraße gebaut. Die Ruhmeshalle des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums wurde als die Gedenkstätte für die Kaiserliche Armee/k.u.k.-Armee konzipiert.

 

In Österreich stehen in vielen Ortschaften auf dem Hauptplatz, bei der Kirche oder auf dem Friedhof Kriegerdenkmäler, die an die Gefallenen beider Weltkriege erinnern sollen. Hier sind meist die aus der jeweiligen Ortschaft stammenden Gefallenen mit Namen, Todesdatum und -land eingetragen. In seltenen Fällen gehören zu diesen Denkmälern Fotogalerien. Sie erinnern an die in einem Krieg gefallenen Soldaten (nicht an die Kriegsopfer). Kriegerdenkmäler – Kriegerehrenmale oder Ehrenmale– gehören in fast allen Teilnehmerstaaten des Ersten Weltkrieges zum Landschaftsbild. Viele wurden um Gedenkschriften zu den Gefallenen des Zweiten Weltkrieges erweitert. Kriegerdenkmäler wurden aber auch in anderen Ländern anlässlich anderer Konflikte errichtet.

Denkmäler rufen ganz allgemein häufig zwiespältige Gefühle hervor: von Hochachtung bis zur starken Ablehnung. Aufmerksamkeit erhalten sie meist dann, wenn Schleifung, Verlegung oder Veränderung diskutiert wird, sonst sind sie oft nur stumme Zeugen; Prüfstein der Weltanschauungen, Stein des Anstoßes, wie der Siegfried-Kopf in der Aula der Wiener Universität, das Heldendenkmal am Äußeren Burgtor, Alfred Hrdlickas Antifaschismus- Denkmal am Albertinaplatz oder das Denkmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz.

Kriegerdenkmäler präsentieren und verarbeiten den Kriegstod – unterschiedlich als patriotische Motivation, als christliche Leidensgeschichte, als heidnischer Heldenmythos, als Opfer für die Gemeinschaft, als Propagandamittel, als Aufforderung zur Nachahmung von Heldentaten, als Vorbereitung für eine Revanche oder als Mahnmal gegen den Krieg.  – Sind sie Siegeszeichen oder Denkmal der Niederlage? Sind die toten Soldaten wirklich alle „Helden“, „Träger der Ehre“, „Beschützer des Vaterlandes“? Handelt es sich um ein idealisiertes Opfer für die Gemeinschaft, um Pflichterfüllung gegenüber einem politischen (verbrecherischen?) System, um eine freie Entscheidung oder Druck/Zwang?

Die Funktion eines Kriegerdenkmals ist vielfältig. Es soll die Angehörigen trösten, indem es dem Tod ihrer Verwandten einen Sinn verleiht, es soll die Überlebenden auf das Vorbild der Opfer verpflichten und den Staat und seine Ideale repräsentieren. Deshalb gab es um die Aufstellung von Kriegerdenkmälern auch häufig Konflikte. Verschiedene gesellschaftliche Gruppen versuchen noch heute, ihr Verständnis von Krieg und Gesellschaft in den Vordergrund zu stellen. Zu den vielen Stichworten gehören Dankbarkeit, Trauer, Totenkult, Helden, Nation, Volk und Freiheit.

In den Kriegerdenkmälern spiegelt sich auch das Verhältnis des Militärs zur Gesellschaft wider; lange Zeit waren Armeen nur Last und Plage, Ursache von Seuchen und Plünderungen und Mord.

Am Gebiet der Gemeinde Kirchberg befinden sich 3 Kriegerdenkmäler; das vor der Burg Kranichberg besichtigte KirchbergDaham im letzten April. Das Denkmal, das an die Gefallenen des 1. Weltkrieges erinnert, befindet sich im Park – vom Kameradschaftsbund restauriert; das neue Denkmal aus den 50er Jahren vor der Pfarrkirche. Mit den zahlreichen Gedenkbildern und Sterbebildern in der Grabkapelle des Kalvarienberges existiert eine weitere Gedenkstätte.

Wohin geht der Weg? Weg vom Feldherrndenkmal über die Heldengedenkstätte bis zum Grabmal des Unbekannten Soldaten, neuerdings des Unbekannten Deserteurs. Was ist mit den Ziviltoten, den Opfern des Nazionalsozialismus?

 

Weitere Informationen und Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion bietet der Spaziergang von KirchbergDaham am 14. April 2018.

Anregungen zu diesem Text:

  1. Wo sind sie geblieben? Kriegerdenkmäler und Gefallenenehrung in Österreich (Schrift des Heeresgeschichtlichen Museums, von Joachim Giller, H. Mader und Ch. Seidl)
  2. Jürgen Weninger: „Dr. Norbert Burger – Eine politische Biographie“ (Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades an der Universität Wien)
  3. 06

 

Frohe Ostern

Liebe Kirchbergerin, lieber Kirchberger,

Tuat’s ma für Ostern die bunten Eier net vergessen,

und was Süasses, a Schoklad, für die Enkerl zum essen!

Mit an Weih-Brot, an Schinken und no an Kren

wer’n ma mit’n Korb zur Ostermess‘ gehn,

so wia’s der Brauch is seit langer Zeit,

wia g’sagt, es is bald wieder soweit!

Weil d’Feiertag kummen mit Riesenschritten,

ma glaubt’s ja net, drum möcht i bitten,

lasst’s euch guat gehn und feiert‘s recht schön,

damit ma uns alle gsund wiedersehn

am 14. Aprü beim Treffen im ‚Grünen Bam‘,

wia immer guat aufg’legt in „Kirchberg-daham“!

Christine Mutschlechner

Auch von uns FROHE OSTERN

Eure

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer,

Gerhard Ungersböck, Christine Mutschlechner, Franz Schober,

Herbert Wolf, Johann Donhauser

Danke, wünsche  auch Frohe Ostern! Christine Wallner (Wallner)

 

Heute 12.02.2012/18 macht 6 Jahre Kirchberg-daham

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Besonders Stolz können wir auf unser Platzl sein und ich danke allen Wohltätern für Ihre vielen guten Taten.

Eure Organisatoren

Alles Gute 2018

Wünschen Euch die OrganisatorInnen von Kirchberg-daham

Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner,Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser

Vielen Dank und gleichfalls  Gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr. Und am Ende der Tage das Paradies.So wünschen sie hier in Quebec.Otto Ditz

Danke! Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr wünsch Maria Angeler

Liebe Kirchberger, wir Euch allen frohe Weihnachten und gutes neues Jahr Toni und Luise Scherz

Frohe Weihnachten Euch allen  ein Gutes Neues Jahr wünscht  Riegler Peter

Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches neues Jahr wünscht Adi Ungerhofer!

All die Wünsche für euch und ein Danke für das Engagement. Gerlinde Kranz

Viele Grüße aus dem weihnachtlichen Gastein. Ich wünsche ebenfalls Kirchberg-daham und allen Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr Hans Wallner und Elfi

Danke auch ich wünsche allen ein schönes Fest. Christine Wallner

Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr wünscht dem ganzen Team Gitta Larcher

Liebes Kirchberg-daham Team,

lieber Johann,

danke für die Weihnachtswünsche mit dem schönen Foto vom „Bankerl“.

Euch allen gesegnete Festtage, Liebe, Gesundheit und Gottes Schutz und viel Erfolg  für 2018.

Herzlich verbunden Gertraud Kaufmann

Frohe Weihnachten und alles G U T E  im neuen Jahr wünschen Marie Luise & Helmut Fortin

Auch von der Tratten die besten Weihnachtswünsche rundum! Herzlichst Gerhard Ungersböck

Danke für die Weihnachtswünsche  Sepp Lackner

Danke, wünsche ich auch Euch. Lg. Karl Apfl

Wünsche auch dir und deiner ganzen Familie gesegnete Wehnachten und ein gutes neues Jahr!  Alois Stangl

Auch euch ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr Renate Hennrich und Mosi

Ein frohes,besinnliches Weihnachtsfest und viel Gesundheit im neuen Jahr an die Kirchbergerin-Kirchberger von Ursula Musil

Lieber Hans, danke für deine Weihnachtswünsche! Auch ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr mit Kirchberg daham! Herzliche Grüße Reinhard Gansterer

Alles Gute und frohe Weihnachten wünscht Otto Weninger

WEITERS: Anton Morgenbesser, Theresia Kral, Gertrude Knorr, Magarete Eisenhuber, Julius Eisenhuber, Franz Donhauser, Roswitha Fiala, Friederike & Kurt Freyler, Ernestine & Anton Fahrner, Juliana Pferscher, Johann Ehrenhöfer, Sepp Morgenbesser, Eva Seefried, Anneliese & Max Haidbauer, Magarete Steiner;

 

Ein perfekter Herbststammtisch am 28.10.2017

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Liebe Kirchbergerinnen und Kirchberger,

liebe auswärtigen und einheimischen Freunde von „Kirchberg-daham“,

an alle die heute dabei waren und an alle die leider nicht dabei sein konnten,

 

ich schicke euch wie immer einen kleinen Bericht über unser heutiges Treffen aus meiner ganz persönlichen Sicht.

Treffpunkt war um 10 Uhr beim Automobilmuseum in Aspang. Da ich ein bisserl ein technisches Anti-Genie bin, war ich gespannt ob ich mir genug merken würde, um überhaupt einen kleinen Bericht zusammenzubringen. Nicht nur das, diese Führung war einfach umwerfend! Alle die noch nie dort waren – hinfahren und anschauen und anhören!! Unser Führer Herr Krammel hat uns alles derart umfassend mit einfachen Worten ohne viel technische Begriffe (außer auf Wunsch) erklärt – ich war und bin jetzt immer noch begeistert. Ein paar Einzelheiten gefällig? Also: das allererste Automobil war eine umgebaute Kutsche aus dem Jahr 1888! Ein gewisser Herr Benz hat in eine Kutsche eine Art Motor eingebaut, gelenkt wurde mit einer Handkurbel und der Treibstoff wurde in der Apotheke besorgt. Nachdem aber Herr Benz anscheinend seinem eigenen Werk nicht ganz getraut hat, bat er seine Gattin! das Kutschenmobil zu testen. Und Frau Berta Benz hatte anscheinend in die Fähigkeiten ihres Gatten mehr Vertrauen als er selbst,  und ist als erster Mensch mit einem selbstfahrenden Vehikel gefahren! Tolle Geschichte, was? Und es ging weiter: was mich besonders fasziniert – ALLE Autos sind fahrbereit, glänzen als wären sie vor ein paar Minuten aus der Lackiererei gekommen und man findet kein einziges Stäubchen auf oder in den Fahrzeugen. Dann gab es da einen „Stopel“, entstanden aus dem Zusammenschluss der beiden Werke Steyr und Opel. Oder ein Auto in Leichtbauweise: der Motor und die Kühlerhaube aus Metall, der Kabinenaufbau aus Holz (hoffentlich hab ich mir das richtig gemerkt), und die Seitenwände und das Dach aus Wachsleinwand, leichter geht’s wirklich nicht! Dann gab es einen Jagdwagen, das war eine umgebaute Kutsche mit vollen 18 PS, mit der die hohen Herrschaften zur Jagd gefahren wurden. Und dann kamen wir schön langsam in unsere Jugendzeit mit 3-rädrigen Kabinenrollern, Goggomobils, usw. Da kamen bei manchen wirklich Jugenderinnerungen hoch mit: „weißt du noch?“ oder „kannst dich noch erinnern?“ Und dann kamen die Luxusfahrzeuge wie Corvette, Jaguar, Lotus usw, die Rennautos die von Niki Lauda und Jochen Rindt gefahren wurden, teilweise mit Metallkäfig-Aufbau. Und dann kamen wir in die neuere Zeit, mit dem „Zagato“ das erste Elektro-Auto aus dem Jahr 1974.

Es gäbe noch vieles zu erzählen, aber lassen wir’s für heute gut sein, denn anschließend ging es nach Ottertal zum Mittagessen in das Gasthaus Rottensteiner, und von diesem Hirschbraten mit Knödel und Preiselbeeren war ich genauso hingerissen. Mit einem Wort, es war ein ganz wunderbarer Tag, , den wir mit vielen netten Gesprächen und Erinnerungen ausklingen haben lassen.

Liebe Freundinnen und Freunde, lasst euch wieder mal anschauen bei unserem nächsten Treffen im Frühjahr, ich bin überzeugt, es wird euch gefallen!

Eure Spaziergängerin Christl

Erinnerung an den Herbststammtisch 28. Oktober 2017

Führung  durch das Automobilmuseum von Peter Dirnbacher in Aspang

Kulinarischer und großer Stammtisch sowie Jahrgangsstammtisch 1959/60 im Gasthof Rottensteiner in Otterthal 

Urkundeverteilung an Ehrenmitglieder Frau Margarete Steiner und Frau Juliane Pferscher

Abschließend noch schöne Grüsse an Alle von den Organisatoren

 

Toller Besuch am 28.10.2017

Ehrenmitglieder: Auguste Dirnbacher, Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer, Hubert Gansterer, Anton Fahrner, Juliana Pferscher (Bauer),Margarete Steiner (Samm); 59/60: Reinhard Rössler, Hubert Ehrenhöfer, Peter Angeler, Maria Maurer (Kobermann), Maria Trettler(Rennhofer),Sylvia Heissenberger(Sinabl), Edith Pichler, Rupert Kapfenberger, Maria Magdalena Vieher (Ehrenhöfer), Johann Rottensteiner; Peter Dirnbacher, Helga Dirnbacher, Birgit Dirnbacher, Hans Dirnbacher, Theresia Diernegger (Inschlag), Susanne, Mayr(Rigler), Michael Mayr, Elisabeth Mayr(Rigler), Franz Mayr, Peter Riegler, Claudia Samm, Susanne Samm, Josef Samm, Irmgard List (Hirnschrodt), Anton Morgenbesser,  Ernestine Fahrner (Bauer), Grete Morgenbesser, Luef Christine,Weizer Johann, Jagersberger Magarete, Erika Rennhofer, Franz Rennhofer,  Stefan Enzo,Elfie Wallner, Johann Wallner, Fabian Grissemann, Ilse Ditz, Leopold Klein, Johanna  Charvat (Rottensteiner), Eva Koch  (Rottensteiner),  Christine Mutschlechner (Soyka), Ulrike Jeitler (Tietz), Franz Jeitler, Alois Otter, Christine Wallner (Wallner), Wonkyong Wolf,Robert Mönichweger,  Roswitha Bürger, Paul Bürger, Anna Kotarky (Saközi),  Helmut Saközi, Margit Kaghofer, Erika Steinmaßl, Klaus Steinmaßl, Won Kyong Wolf, Agathe Gansterer, Agathe Lauber (Gansterer), Magdalena Lauber, Gottfried Gansterer, Franz Schober, Gerhard Ungersböck,  Herbert Wolf, Johann Donhauser usw..

 

Herbststammtisch 28.10.

  • 10:00 : Stammtischführung  Automobilmuseum Peter Dirnbacher, ASPANG
  • Ab 11:30 kulinarischer Stammtisch Gasthof Rottensteiner, OTTERTHAL
  • 13:30 Uhr   Großer Stammtisch
  •  Jahrgangsstammtisch 1959/60 (Johann Rottensteiner,  Maria Viher (Ehrenhöfer),Luise Tauchner, Gertrude Schmidt,Franz Steiner,usw)
  • open end.

 Herzlichst eingeladen sind alle „Auswertigen“, „Einheimischen“ und „Freunde“ von „Kirchberg-daham“

Eure Charlotte Klepeis, Irmgard List, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Christine Mutschlechner, Gerhard Ungersböck, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser.

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Ein toller Stammtisch am 15.8.

Liebe Kirchbergerin und Kirchberger,

an alle die heute dabei waren und an alle die leider nicht dabei sein konnten, wie immer ein kleiner Bericht.

Nachdem ich auf der Heimfahrt noch kurz bei meinem Bruder (Hannes Soyka) vorbeigeschaut hab, (er lässt alle die ihn kennen bzw sich an ihn erinnern können, ganz lieb grüssen), bin ich nun zu Hause gelandet, versuch meine Gedanken zu ordnen und schreib darüber, was mir gefallen hat oder mich beeindruckt hat an diesem heutigen Treffen.

Treffpunkt war um 10 Uhr  am Hauptplatz, von dort sind wir gemütlich zur Wolfgangskirche gewandert wo wie immer am 15. August dem Marienfeiertag eine Messe stattgefunden hat.

Eigentlich wollten wir ja auch in die Kirche hinein, aber sie war wie man so sagt ’gsteckt voll‘, sodass wir auf einer der vielen bereits aufgestellten Bänke vor der Kirche  ein bisserl gerastet haben. Die Musikkapelle hat bereits Aufstellung genommen, zu trinken und essen gab’s auch genug und wir waren bestens versorgt. Dann war die Messe aus und die meisten die herauskamen waren wieder in Tracht, was mir ganz besonders gut gefällt. Sehr viele Männer in Lederhosen und die Damen im Dirndl, eine fescher als die andere! Ein Dirndl steht jeder Frau und schaut einfach toll aus, dazu die Kräuterbüscherl die angeblich aus 7 verschiedene Pflanzen gebunden sein sollen. Wir Kirchberg-daham-Freunde sind dann noch zum ein bisserl neugestalteten Kirchberg-daham-Platzl gegangen, haben die neuen Taferln bei den Obstbäumen und die schöne neue Platzl-Holztafel mit Brandschrift (heisst das so?) bewundert. Das Platzl bekommt immer mehr Charakter – DANKE Hans! Und nach ein paar Fotos haben wir uns dann in kleinen Gruppen aufgemacht zum Mittagessen im ‚Grünen Baum‘ . Dort sind dann weitere Kirchberg-daham-Freunde dazugekommen und bald war der für uns reservierte Saal voll. Das Essen war wirklich hervorragend!

Ja und dann kam der angekündigte Vortrag von unserem Otter Alois über Sternenkunde, wo er sich wirklich bemüht hat, uns seine Begeisterung über diese Wissenschaft näherzubringen. Lieber Alois, ich weiss nicht, wie lange du diesen Vortrag vorbereitet hast, aber ich denke das war sehr viel Arbeit – DANKE! Wobei ein Hobby-Astronom das wahrscheinlich gar nicht als Arbeit betrachtet. Und unter Mitwirkung von unserem Schober Franz ist das wirklich super gelungen.

Zu erwähnen wäre noch unser Album über 5 Jahre ‚Kirchberg daham‘, das von Herbert Wolf und auch unter Mitwirkung von Schober Franz gestaltet wurde. Lieber Herbert, bitte bring dieses wunderbare Album das nächste Mal wieder mit, es ist einfach toll!

So liebe Freunde, das war’s für heute. Es war wieder einmal ein schöner Tag, an dem viele Erinnerungen ausgetauscht wurden und ich glaube, jeder ist mit einem Lächeln nach Hause gekommen – und so soll es sein!

Ich freu mich schon auf unser nächstes Treffen!

Eure Christl

 

Treffen am Hauptplatz und Spaziergang zum Wolfgangkirtag

Festmesse mit Kräutersegnung in der Wolfgangskirche

   

Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Feistritz am Wechsel

Besuch beim Kirchberg-dahma Platzl mit neu montierten Hinweistafeln

Kulinarischer und großer Stammtisch im Gasthaus Grüner Baum

Vortrag über den Sternenhimmel bei uns daham in Kirchberg mit Alois Otter

 

Viele Teilnehmer am 15.08.2017

Ehrenmitglieder: Auguste Dirnbacher (1921!), Charlotte Klepeis, Otto Weninger, Johann Ehrenhöfer, Anton Morgenbesser, Hubert Gansterer; Herta Krumböck (Bartilla), Robert Krumböck,  Berthold Ehrenhöfer, Gertrude Knorr, Margarete Steiner, Johann Weissenböck, Karl Neuhold, Aloisia Luef, Gertrude Morgenbesser, Aloisia Haberler, Therese Hatzl, Grete Morgenbesser, Erna Ehrenhöfer,  Ardele Samm, Joseph Samm, Johanna Rosenmaier, Josef Ringhofer, Marina Secco, Josef Kronaus, Jakob Kronaus, Maria Maier, Luis Stangl, Maria Eichberger, Walter Eichberger, Alois Otter, Robert Mönichweger, Irmgard List (Hirnschrodt), Ilse Ditz,   Manfred Obermoser, Sepp Morgenbesser, Helmut Saközi, Erika Steinmaßl, Klaus Steinmaßl, Edith Steimaßl, Karl Steinmaßl,  Christine Mutschlechner (Soyka), Anna Kotarky (Sarközi), Christine Wallner (Wallner), Gertrude Apfl, Agathe Gansterer, Gottfried Gansterer, Anni Ungersböck, Gerhard Ungersböck, Wonkyong Wolf, Franz Schober, Herbert Wolf, Johann Donhauser.

Herzlichen Dank für die liebe erwiesene Anteilnahme !

             

Anbei zur Erinnerung ein Gedicht von meinem so früh
verstorbenen
Bruder Gerhard:

Durch Glück und Leid bin ich gegangen
für die Liebe habe ich gelebt,
ich hab‘ ein neues Leben angefangen
nach dem ich schon so lang gestrebt.

Stark gezüchtigt und geschlagen
hast du mich auf Erden hier
geduldig habe ich`s ertragen
mein Leben gebe ich jetzt dir.

O Gott hab mit mir Erbarmen
führ‘ mich heim zum ewigen Licht,
trag‘ mich auf deines Vaters Armen
und vergiss die armen Seelen nicht.

Grüße von Familie Wolf

Wir trauern mit den Familien Wolf

Liebe Familien Wolf,

aufrichtige Anteilnahme zum Ableben von

Gerhard Wolf  (der im 68. Lebensjahr von uns gegangen ist)

Begräbnis 29.08.2017 14:00

(Requiem und Einsegnung in der Pfarrkirche St. Jakob/Kirchberg, anschließende Beisetzung im Familiengrab)

entbieten

die Organisatoren von Kirchberg-daham

(Charlotte Klepeis, Ilse Ditz, Agathe Gansterer, Irmgard List, Christine Mutschlechner, Franz Schober, Gerhard Ungersböck, Johann Donhauser)

© Copyright Kirchberg Daham . Impressum: Johann Donhauser, Santnerstraße 466, A-5071 Wals, Fax +43 662 852316