EIN KLEINER BERICHT (natürlich super)

über unsere Wanderung zur Schranz-Villa  unter der Führung von unserem bestens informierten Gerhard Ungersböck.

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung am Hauptplatz setzte sich eine doch recht zahlreiche Gruppe in Bewegung. Die erste Station war das ehemalige Hotel Neuhold an dessen Front sich ein recht gut erhaltenes Fresko befindet (das mir ehrlich gesagt nie aufgefallen ist – Schande über mich!).

Weiter ging der Spaziergang ein kurzes Stück auf der Straße Richtung St. Corona zur Villa Breitebner mit einem schön geschnitzten Holzbalkon. Leider sieht das Gebäude etwas verwahrlost aus, wirklich schade! Wünschen wir der Schauspielerin Constanze Breitebner (Tochter der  Besitzerin) ein paar schöne Filmrollen, vielleicht könnte dann das Haus wieder in altem Glanz erstrahlen.

Weiter ging es zum Kloster der Franziskanerinnen, deren Schwester Oberin uns einiges über das Kloster erzählte, unter anderem , dass sie mit einer einzigen Mitschwester (!) das ganze Gebäude in Schuss hält, auch wenn sich 20 Gäste im Haus befinden (z.B. Mitglieder des jährlichen Moto-Guzzi-Treffens, die sie übrigens als sehr nette Gäste beschrieb).

Und dann ging es weiter zum eigentlichen Ziel unseres Spazierganges, der Schranz-Villa. Auf einer Anhöhe etwas abseits der Straße mit einem wunderbaren Blick Richtung St. Corona steht diese Villa, die diese Bezeichnung wirklich verdient. Der Verwalter erzählte uns einiges über dieses Haus, das die Direktoren der ehemaligen Firma Hutter & Schranz als Sommerresidenz benutzten: dieser dreigeschossige Bau wurde 1906 (!) als Fertigteilbau errichte.! Die einzelnen Bauteile wurden per Bahn nach Grimmenstein gebracht und dann mit Ochsen- oder Pferdefuhrwerken weiter zur Baustelle transportiert. Da der letzte Generaldirektor der Firma Schranz (dessen Gattin ich noch persönlich kennenlernen durfte – für mich der Inbegriff einer Lady) keine Nachkommen hatte, vermachte er die Liegenschaft der Kirche. Das hat zur Folge, dass Kardinal König und andere kirchliche Würdenträger des öfteren einige Tage in Kirchberg verbringen.

Nach einem kleinen Rundgang durch den Park mit einem vielfältigen Baumbestand kehrten wir zurück zum Hauptplatz, wo uns im Gasthof Grüner Baum ein herzhaftes Mittagessen erwartete.

Nach vielen „weißt du noch?“ und „kannst du dich noch erinnern?“ machten wir uns dann auf den Heimweg.

Ich freue mich ehrlich auf unser nächstes Treffen!!

Bis dahin liebe Grüße Eure Christl (Soyka)

 

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