FRÜHLINGSSTAMMTISCH 11.4.2026 PITTEN
- Am Februar 15, 2026
- Von Johann
- In Unkategorisiert
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Zusammentreffen vor dem Hotel zur Alten Schule











Ab 10:30 Führung von Herrn Johann Weik (Gründer vom Verein „Für unsere Welt“)
| Christine Mutschlechner | So., 12. Apr., 18:44 (vor 18 Stunden) | Reaktion hinzufügenAntwortenDreipunkt-Menü | |
an Kirchberg![]() |
Liebe ‚Kirchberg-daham‘-Freundinnen und –freunde,
an alle, die gestern bei unserem Treffen in Pitten dabei waren, und auch an alle, die leider nicht dabei sein konnten.
Ich schreibe euch einen kleinen Bericht über unser Frühlingstreffen und die dazugehörige Führung zur und in der Pittener Bergkirche.
Treffpunkt war um 10.30 vor dem Hotel „Zur alten Schule“, das angeblich wirklich einmal eine alte Schule war und dann umgebaut wurde zum heutigen Hotel. Die Begrüßungen waren wirklich sehr herzlich, naja, wir haben uns ja immerhin ein halbes Jahr nicht gesehen! Allein der Blick vom Zentrum zur Bergkirche und noch weiter hinauf zur Burg Pitten war beeindruckend. Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück, denn es war zwar etwas kühl aber trocken und wir hatten dann oben auch eine relativ gute Fernsicht zum Schneeberg, zur Hohen Wand, bis zur Rax. Am Tag davor, also Freitag und heute Sonntag war und ist es größtenteils bewölkt.
Und dann kam unser „Kirchen-Führer“ Herr Johann Weik ganz flott mit dem Fahrrad daher und nach einer kurzen Vorstellung konnte es losgehen.
Zur Kirche hinauf geht eine ganz schmale Straße, bei der es aufgrund der Enge nur ein entweder hinauf oder hinunter gibt, und die zweite Möglichkeit ist der Fußweg mit –zig Stufen, die die meisten etwas unterschätzt haben, aber wir haben es alle geschafft! Neben den Stufen gibt es viele große Bilder mit Bibeltexten, Fahnen, einem Glasmosaik-Gaben-Tisch und noch einige andere Dinge, alle mit Bezug zur Bibel und viele zu Franz von Assisi
Und dann standen wir vor der Bergkirche, und nach dem öffnen des Gotteshauses, durften wir alle in den Bänken Platz nehmen. In dieser relativ kleinen Barock-Kirche gibt es einen Hauptaltar und 4 Nebenaltäre und zu jedem konnte uns Herr Weik erzählen, wer diese Heiligen waren, welche Dinge sie in der Hand hielten und die jeweiligen Legenden dazu. Ich muß sagen, ich war wirklich sehr beeindruckt von dem umfassenden Wissen,
das Herr Weik nur so aus dem Ärmel schüttelte. Die große Kirchenglocke befindet sich nicht im Glockenturm, sondern neben der Kirche, sozusagen am Boden und ist mit Holz überdacht. Und grade, wie wir aus der Kirche nach dem Vortrag herauskamen, begann (per Tonband?) die Glocke sehr laut zu läuten, sodaß wir uns die Ohren zugehalten haben; aber man soll das Mittag-Läuten ja schließlich im ganzen Tal hören! Dann kam noch eine kleine, etwas leisere Glocken-Melodie mit vielen kleinen Glockentönen, und das hat mir persönlich sehr gut gefallen!
Aber die Führung war noch nicht fertig, wir gingen wieder Stiegen hinauf zur angrenzenden uralten Felsenkirche, das eigentlich eher eine große Felsenhöhle ist, und in der sich fein gestapelt eine Unmenge an ausgegrabenen und gereinigten Gebeins- und Schädelknochen befindet, also im herkömmlichen Sinn ein Karner. Eine Station hatten wir noch, den Glockenturm , der zu einem Museum umfunktioniert wurde, in dem viele Fundstücke zu sehen sind, wie kleine Statuen, viele Bilder, auch gespendete Dinge wie Fahnen oder andere Gegenstände, die zu einer Kirche passen. Herr Weik hat uns auch erzählt, daß er das Museum immer wieder um Fundstücke ergänzt, und man hat ihm angesehen , wieviel Begeisterung für diese Aufgabe in ihm steckt. Außerdem geht er immer wieder die Pilgerwege, sowohl im Inland als auch im Ausland und den Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela in Spanien hat er auch schon geschafft. Das hat uns wirklich alle sehr beeindruckt!
Damit war die Kirchenführung beendet, und wer wollte, konnte sich noch das Bienendorf ansehen mit wunderschön bemalten Bienenkörben, die auch brav von Bienen benutzt werden. Auf jeden Fall möchten wir uns bei Herrn Weik ganz herzlich bedanken und auch für das dazupassende Buch, das wir von ihm bekommen haben.
Der Abstieg war dann um vieles einfacher, weil wir die schmale asphaltierte Straße hinuntergingen Richtung Gasthaus Unger. Einige unserer Freunde, die nicht bei der Führung dabei waren, waren schon anwesend und hatten schon ihr Essen bestellt, und wir bekamen daher unser Mittagessen, das wirklich gut und mehr als ausreichend war, sehr rasch und freundlich serviert. Da nicht nur unsere Kirchberg-Gruppe, sondern auch ein Klassentreffen dabei war, waren wir doch etwas mehr als üblich, allerdings haben mir einige, die sonst immer dabei sind, schon sehr gefehlt!
Unser Obmann Hans hat dann einige Ehrenurkunden an jene Freunde, die ihren 80er erreicht haben, mit ein paar launigen Worten übergeben, und ich durfte dann wie immer beim Frühlingstreffen das Jahresgedicht vom Vorjahr vortragen. Unser Herbert hat sowohl die ganze Führung als auch den Ablauf im Gasthaus fotografiert, wofür wir auch ihm „danke“ sagen!
Dann haben sich die ersten auf den Heimweg gemacht und wie lange sind die allerletzten geblieben?
Ich hoffe jedenfalls, daß alle nach diesem interessanten Tag gut nach Hause gekommen sind!
Das nächste Treffen im Sommer wird noch genauer bekanntgegeben und ich hoffe,, daß diesmal auch wieder mehr ‚Kirchberg-daham‘-Stammgäste
dabei sein werden!
So, liebe Freunde, das war´s für heute!
Ich sende euch ganz liebe Grüße
Eure Christl
…






















ab 11:30 KIRCHBERG Stammtisch (Einheimische treffen Auswärtige & Zugezogene) Restaurant Unger Wiener Neustädter Str. 167 2823 PITTEN
Überreichung der Ehrenurkunde an Paul Bürge, Herta& Robert Krumböck



- Freundetreffen 1945+/- Stammtisch 1950/60er






Gedicht-Lesung von Christine

I schau am Kalender und denk: da legst di nieder,
des Jahresgedicht is fällig scho wieder!
Jetzt setz di hin, denk nach, reiß di zsamm,
sonst wird’s net fertig zum Treffen in ‚Kirchberg-daham‘!
Es is jedes Mal desselbe Dilemma,
dann sag i zu mir: na kumm, gemma, gemma!
Ah ja: wenn i die Hand heb, was machen wir dann?
Wir ruafen alle guat aufglegt: „Kirchberg-daham“!
Aber i versprich, i werd’s sparsam verwenden,
sonst tät’s womöglich mit Halsweh enden.
Und i möchte mi entschuldigen von Anfang an:
Des Gedicht is wieder amal ziemlich lang!
Des Frühlings-Treffen war am 5. Aprü
Und der Gerhard hat si Mühe gmacht wirklich vü!
Er hat a Führung durch die alte Kirchberger Gschäftswelt geplant,
und i muaß sagn, er hat recht, wenn er mant,
daß ma die alten Gschäfte net ganz vergessen solln,
sie verschwinden langsam, a wenn wir des net wolln.
Es is afoch net zu verhindern, die Zeit – sie rennt,
und schön wär’s, wenn ma’s a bisserl bremsen könnt!
Angfangen hab’m ma beim Traumüller Sägewerk, dem alten,
und in der Allee habm wir beim Schul-Hamweg a klane Pause ghalten.
Beim Autobus-Riegler und beim Friedhof vorbei,
Richtung Konsum, gegenüber der Krautwurst, die Fleischhauerei.
A paar Meter weiter zum Dr. Moser a Weg, a klaner,
unser Hausarzt, sei Spruch: „Zähndt zsammbeißen, wia a Indianer!“
A Stückerl weiter von der Riegler Resi des Textilgschäft,
wo ma alls kriagt hat: jedes Garn, jede Woll und a Näh-Heft.
A paar Schritt no, und wir war’n beim „Hotel zur Kaiserkrone“ scho,
des wunderschön gschmiedete Zunftzeichen hängt immer no da,
obwohl’s heute a Bürogebäude und ka Hotel mehr is,
aber des klane Kunstwerk soll hängen bleibm, des is amal gwiß!
Des nächste war des Burger-Gschäft, des dann zum Kaufhaus Köck wordn is,
wer erinnert sich noch? Der Unterschied is enorm, a des is gwiß!
Dann der Friseur Loidl, der Olschbauer, wo wir unsre Schulsachen kauft ham,
am Schulanfang war der Andrang oft groß, aber er war zum ertragn.
Eigentlich wollt ma ja weitergehn, aber der Hunger war scho groß,
und beim Donhauser war für uns reserviert, war‘n nur mehr a paar Schritt bloß.
Des Schnitzerl und der Kalbsbraten war’n wia immer sehr guat,
und vor der Küche ziagn wir jedesmal den Huat!
I muaß sagn, i bin heut echt erstaunt,
sovü Leut beim Treffen san ma gar net gwohnt!
Schuld dran san a paar runde Geburtstage habm ma vernommen,
und die andern san zu an Klassentreffen zsammkommen .
1946 war anscheinend a guates Jahr!
Stimmts? Hab i recht? Oder is wahr?
Wir gratuliern zum „Runden“ euch allen mitsamm,
und sagn: „Herzlichen Glückwunsch“ von „Kirchberg-daham“!
Über’s nächste Treffen im Sommer gibts net vü zum erzähln,
drum will i euch damit a gar net lang quäln.
Der 15. August, der Marienfeiertag,
des is a Tag, wia i ihn gern mag:
die Leut fesch anzogn, die meisten in Tracht,
ma trifft si bei der Wolfgangskirchn, und wann die Sunn obalocht
dann vergunnt ma si nachher a Glaserl oder vielleicht zwa,
und die Musi spielt mit vü Schwung und Trara,
ma griaßt durthin und dahin, steckt d’Köpf a bissl zsamm
und fühlt si afoch guat in unserm „Kirchberg-daham“.
Dann geh’n ma essen, und dort gehen’s erst los
die Plauderein, der Hunger is scho groß,
und über so brave Gäst si der Wirt echt gfreut,
des is für mi a schöner Tag in der Sommerzeit!
Derf i euch a paar Zeiln nowas persönliches erzähln?
Weil mi in der Nacht halt manchmal a paar Gedanken quäln.
Des heutige Weltgeschehn macht ma scho öfters Sorgen,
überhaupt wo i vor 2 Jahr bin Uroma wordn.
Ma denkt halt dran: was wird die Zukunft bringen?
Wird uns a Weg wieder bergauf für unsere Nachkommen gelingen?
Doch wir san Optimisten, wir halten fest zsamm,
und vielleicht hilft uns des Zsammhalten in „Kirchberg-daham“.
Des dritte Treffen im vergangenen Jahr
bei mittelprächtigem Wetter im Oktober war.
Der Franz hat die Führung vom Gerhard übernommen
und es war schön, daß so vü „Alt-Kirchberger“ san kommen
um sich die 2. Hälfte vom ehemaligen Kirchberg anzuschaun,
und ma denkt, ma kann seinen Ohrn kaum trau’n,
was der Franz wieder alles hat ausgrabm
für die Führung durch unser altes „Kirchberg-daham“.
Er hat si wirklich umfassend informiert,
wofür ihm a großes „Danke“ gebührt!
Treffpunkt war beim Red Zac am Ende vom Ort,
i hab’s fast net gfunden, war scho lang nimmer dort,
wo die Auto-Werkstatt vom Apfl Karl war,
is scho ewig lang her, stimmt’s oder is wahr?
Des Gasthaus Kernbeis wär gwesen der erste Stopp,
doch es is im Sommer abbrennt, des war scho a Schock!
Gottseidank is niemand was Arges passiert,
aber ob’s jemals so wie’s war, wieder amal wird?
Die Wolfgangs-Siedlung mit der Kirchn oben is a schöns Bild!
Hab‘m des andere a oder nur i so gfühlt?
Unser Volks- und Haupschul war des nächste Ziel
mit sovü Erinnerungen, doch die zu beschreiben, wär afoch z’vü!
Die Schulzeit is mit schöne Gedanken verbunden – für mi!
Ob’s bei euch a so is, des waß ma nie!
Bei der Bäckerei Steininger vorbei zum Feuerwehrhaus,
und damit war die Führung zumindest vorläufig aus.
Des Philips-Haus, des gibt’s nimmermehr,
des zu akzeptiern , des fallt uns scho schwer.
A Stückl nach dem andern vom alten Kirchberg verschwindt,
und i hoff, des des langsam a End amal nimmt!
Beim Donhauser war für’s Mittagessen scho reserviert,
wofür dem ganzen Team für’s guate Essen a Danke gebührt.
A dritte Führung Richtung Corona, lieber Franz, wär des a Idee?
Hotel Neuhold, des alte Kino, die Post, du waßt des ja eh!
Zum derzeitigen Wetter no a paar Wort:
der vergangene März, der war scho ziemlich hart!
Die Aktivisten, die warnen uns (bei der Kältn) vor der Hitz?
I sag’s ganz ehrlich, i empfind des als Witz!
Es war immer scho amal z’kalt, amal z’warm,
überall und natürlich a in „Kichberg-daham“.
So, meine Lieben, des war’s für heut,
daß ihr so lang habt’s zuaghurcht, des hat mi echt gfreut!
I wünsch euch, daß ihr alle wieder guat kummt’s ham,
a letztes Mal geht no: „Kirchberg-daham“!
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