Herbsstammtisch 18.10. 2025

Christine MutschlechnerSa., 18. Okt., 23:25 (vor 2 Stunden)Reaktion hinzufügenAntwortenDreipunkt-Menü
an Kirchberg

Liebe Kirchberg-daham-Freundinnen und –Freunde,

an alle die heute bei unserm Treffen dabei waren und auch an diejenigen, die heute nicht dabei sein konnten.

Ich bin vor kurzem nach Hause gekommen und schreibe euch einen kleinen Bericht über die heutige Führung durch das „alte“ Kirchberg, von dem leider immer weniger zu sehen ist (siehe Abbruch des Philipps-Hauses vor ein paar Tagen). Man kann vermutlich nicht alle schönen alten Häuser retten, weil die Renovierungen sehr teuer sind, aber Kirchberg verliert langsam seine Identität und seinen Charme!

Nachdem unser Schober Franz beim Frühlingstreffen schon die Führung durch die „obere“ Hälfte Kirchbergs gemacht hat, war diesmal die „untere“ Hälfte dran und dafür bekommt Franz ein ganz lautes „Bravo und Danke“, weil er sich mit Hilfe teils uralter Aufzeichnungen hervorragend informiert hat!

Treffpunkt war beim Red Zac fast am Ortsende, wo früher die Autowerkstätte vom Apfl Karl war (lang, lang ist’s her). Franz hatte einen roten Anorak an, und das war eine wirklich gute Idee, weil er damit praktisch nicht zu übersehen war, auch wenn er teilweise auf der Straße stand, damit er für uns alle sichtbar war. Weiter ging’s  vorbei beim Gasthof Kernbeis, der ja derzeit wegen des Brandes leider geschlossen ist, weiter entlang der Wolfgang-Siedlung Richtung Schule, und da kamen wohl bei vielen die Erinnerungen hoch. Und Franz hatte für fast jedes zweite Haus eine kleine Geschichte parat, wobei ihn seine Schwester Traude manchmal tatkräftig unterstützte, danke Traude! An die Bäckerei Steininger, die es ja leider auch nicht mehr gibt, konnten sich fast alle erinnern. Und als wir dann bei der Feuerwehr angelangt waren, war es Zeit zum Mittagessen.

Eine Frage an Franz: wäre es nicht eine gute Idee, noch eine dritte Führung Richtung St. Corona zu machen (Uhrmacher Leberl, ehem. Hotel Neuhold, das alte Kino, die Post…)? Also ich würde das befürworten!

Aufgefallen ist, daß bei der Führung einige neue Gesichter dabei waren, das war wie von Hans angekündigt, das „Buben“-Klassentreffen des Jahrgangs 1962/63, organisiert von Franz Otter. Ich hab dann beim Essen gezählt, es waren 16! ehemalige Schüler, alle Achtung! Es wäre schön, wenn sich einige davon weiter für unsere Kirchberg-Treffen interessieren würden.

Das Mittagessen im Gasthof Donhauser war wie immer wirklich gut und die Bedienung ausgesprochen nett. Ja und dann kommen die Sätze wie: „weißt du noch?“ oder „kannst dich noch erinnern?“ und so gibt es immer genug Gesprächsstoff. Auch die Teilnehmer des Klassentreffens scheinen sich gut unterhalten zu haben, wie man an dem lebhaften Gespräch erkennen konnte.

Nach dem Essen hatte ich (wie fast immer) ein kleines Gedicht vorbereitet, und Franz hat mich ganz lieb angekündigt und ich hab’s, wie immer mit ein bissl Herzklopfen, vorgelesen:

Wenn i so in die Runde schau,

i meinen Augen kaum mehr trau!

So vü neue Gsichter (vom Klassentreffen) san zum sehn,

also wenn‘s mi fragt’s, i find des schön!

Ahja, wenn i die Hand heb, was machen wir dann?

Wir ruafn alle guat aufglegt „Kirchberg-daham“!

A paar sag’n jetzt sicher: „des hab i scho ghört“,

und i muaß sag’n, die liegn gar net verkehrt.

Trotzdem fang i jetzt no amal an

und sag: Herzlich willkommen in „Kirchberg daham“

zu denen, die heut des erste Mal san dabei,

und ihr könnt’s ma’s glauben,daß i mi echt freu!

Und net nur i, sondern alle von „Kirchberg.daham“,

drum tät i vorschlagn: setz ma uns s’nächste Mal bunt gmischt zsamm

und lernen uns kennen, ob jung oder alt

und plaudern miteinand, so wia’s uns halt gfallt!

Wir treffen uns alle circa 3mal im Jahr

und jeder gfreut si drauf, kummt net nur mir vor!

Denn die Hälfte der geborenen Kirchberger lebt nimmer da,

is verstreut von Gloggnitz bis in d’weite Welt, des is afoch so.

Derf i unsre Organisatoren kurz vorstelln: unser Obmann der Hans

vom Gasthaus Donhauser – der Hans der kanns!

Unser Ungersböck Gerhard für die Führungen zuaständig is,

und er macht des echt guat, des is amal gwiß!

(Beide konnten heut leider net kommen)

Der Wolf Herbert unser toller Filmer und Fotograf,

und der Schober Franz, der vertritt und unterstützt alle ganz brav!

Ganz neu is die Kowar Brigitte, hat guate Ideen

und wir täten uns freu’n, sie oft bei uns z’sehn!

Und i bin die Christl (ehemals Soyka) die alles beschreibt,

damit jedes Treffen no lang in Erinnerung bleibt!

An’s no: wir sag’n alle „du“ zueinand,

aber i glaub , des is eh jedem bekannt.

So, meine Lieben, das war’s für heute. Auf unser nächstes Treffen im Frühling freu’n wir uns alle schon!

Liebe Grüße und bleibt’s alle gsund!

Eure Christl

[Nachricht gekürzt]  Vollständige Nachricht ansehen

10:00 „Historische Wanderung in die Verganheit“ durch Kirchberg alte Geschäfte,
Betriebe und Gasthäuser mit Führung von Franz Schober
ab Parkplatz R E D Z A C

  • 11:30 kulinarischer Stammtisch (Einheimische treffen Auswärtige & Zugezogene) &
  • Schulfreunde Treff 1962/63 Brigitte Kowar (Eisenhuber) LADET: Tanzler Christian, Renate Sleber, Gertrude Farnleitner, Charlotte Sommer, Rosemarie Feuchtenhofer, Leopold Riegler, Diem Birgit, Gabriele Grünberger usw (GH Grüner Baum)
  • Otter Franz LADET: Bauer Günter, Franz Mies, Löbl Ernst, Schabauer Gottfried, Lechner Johann, Schallabauer Rudolf, Ofner Franz, Steiner Karl, Weninger Peter, Lechner Hubert usw
  • geselliges Beisammensein

Stammtischnachlese/ gemütlicher Ausklang

Der Wirt sorgt wie immer für kulinarische Köstlichkeiten 

ALLE KIRCHBERGINNEN UND KIRCHBERGER aus Nah und Fern sehen wir immer wieder gern!

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